00:00:00: Lernbereitschaft, auch da wieder die Lern Bereitschaft sich Dinge anzueignen und Kommunikationsfähigkeit ist natürlich in der Beratung auch sehr entscheidend.
00:00:10: Gerade durch KI verändert sich unsere Arbeitswelt.
00:00:13: Und wir als Berater oder auch als angehender Berater müssen dann natürlich mitgehen wollen und das Interesse besitzen, neugierig sein diese Tools, die einem an die Hand gegeben werden zu nutzen und weiterzuentwickeln
00:00:29: Und das ist tatsächlich aus meiner Sicht auch eine Notwendigkeit, die damit einhergeht.
00:00:33: Dass eben dieses Erfahrungswissen was wir als Beraterinnen und Berater haben extrem wichtig ist um die Dinge, die auch KI generiert sind einzuordnen Was macht man in einem bestimmten
00:00:46: Job?
00:00:50: Wie wird man fit für die Arbeitswelt?
00:00:52: StudyDrive fragt nach
00:00:55: Kann KI heute schon beraten und welche Rolle spielen BeraterInnen dann überhaupt noch?
00:01:01: Hallo und herzlich willkommen zur Career to go.
00:01:04: Das ist der Karriere-Podcast von Study Drive, mein Name ist Konstanz Mariteschner.
00:01:09: Dass KI im Consulting Alltag angekommen ist, ist uns vermutlich allen klar.
00:01:14: Deshalb möchte ich mich in dieser Episode genau diese Entwicklung widmen und vor allem erfahren wie das genau in der Praxis aussieht!
00:01:23: Dafür hätte ich mir keine besseren Gäste ausruhen können als diese zwei Expertinnen von KPMG die hier mit mir sitzen.
00:01:32: Romina ist Assistant Managerin im Accounting Advisory Service und Dario ist Senior Manager im Bereich Technology Transformation.
00:01:42: Zwei Perspektiven auf ein komplexes Thema, das die berufliche Zukunft von Berufseinstegern innen also euch höher innen auf jeden Fall prägen wird.
00:01:52: Herzlich willkommen Romina!
00:01:53: Ja vielen lieben Dank Constanze.
00:01:55: Herzig Willkommen Dario.
00:01:56: schön dass du da bist.
00:01:57: Danke dass ich da sein darf verloren.
00:02:00: Ihr habt gemeinsam bei dem Open Mind Festival von KPMG eine Breakout Session zum Thema KI als Performance Booster gehalten.
00:02:09: Deshalb bin ich total froh, dass ihr diese Insights auch nochmal hier mit mir teilt weil ich weiß das einigen Studis angesichts der KI-Revolution... Ich glaube man kann es so nennen in der wir uns befinden.
00:02:22: die machen sich irgendwie sorgen ob ihrer beruflichen Zukunft und ich hoffe dass wieder so ein bisschen gemeinsame Abhilfe schaffen können die Sorgen nehmen, bevor wir das tun.
00:02:33: Bevor wir diese große Mission auf uns nehmen möchte ich euch als Person, als Privatperson vielleicht etwas näher kennenlernen mit unserer Rubrie zum Kennenlernen.
00:02:44: Die fantastischen vier!
00:02:46: Seid ihr bereit?
00:02:47: Ja, können wir nur starten.
00:02:49: Romina was ist deine liebste unproduktive Minipause zwischen zwei Terminen?
00:02:55: Das ist für mich definitiv Kaffee mit meinen Kolleginnen.
00:02:58: Einfach kurz zusammen an die Kaffeetäke, ein bisschen über was anderes quatschen und dann kann man direkt mit nem frischen Kopf weitermachen!
00:03:05: Sehr gut!
00:03:06: Dario Brain Reset Was hilft dir am schnellsten wenn dein Kopf nach einem langen Arbeitstag komplett voll ist?
00:03:14: Da ist es tatsächlich mein Alltag.
00:03:16: bin Papa von zwei Kindern Und wenn mein Arbeitstag vorbei ist, klappe ich den Laptop zu.
00:03:22: Gehe zu meiner Familie, komme zu meinen Kindern und bin sofort auf anderen Gedanken.
00:03:26: Vergesst was ich den Arbeitstag hinter mich gebracht habe und hab den vollen Fokus auf die beiden.
00:03:31: Voll schön!
00:03:32: Romina Nerdy über welches Thema kannst du stundenlang reden?
00:03:37: Das wäre tatsächlich Angeln.
00:03:39: also egal ob Karfenangeln im Frankreich oder Raubfischangeln in Pazifik Du kannst nicht gerne über alles fragen, da könnte ich stundenlang drüber erzählen.
00:03:47: Es ist ja
00:03:47: super cool!
00:03:48: Das werde ich nach der Aufnahme machen, das habe ich noch nie gehört.
00:03:51: Mega cool, vielen Dank.
00:03:53: Dario?
00:03:53: Aha
00:03:54: Moment... Welche Erkenntnis hat deine Sicht auf Arbeit, Karriere oder Führung zuletzt verändert?
00:04:01: Ich habe mich sehr viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt in den letzten Jahren tatsächlich.
00:04:07: Ein bekannter Creator oder Persönlichkeit-Entwicklungsguru hat mal gesagt, die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind nicht planbar, sie passieren einfach.
00:04:17: und das ist im Leben tatsächlich so wenn man drüber nachdenkt, die großen Ereignisse im Leben Einfach gekommen.
00:04:25: und es ist aber auch im Beratungs- und vor allem Projektgeschäft so, dass wir häufig Pläne entwickeln, Plänen haben.
00:04:31: Und dann passieren Dinge die dazu führen das wird die Pläni nochmal umbauen und über den Haufen werfen müssen.
00:04:37: Orientierung zu haben ist gut ein Plan zu haben is super Aber es passieren Dinge, die dazu führen, dass man den Plan noch mal ändern muss.
00:04:44: Ich hoffe unsere Hörerinnen haben jetzt schon mitgeschrieben und diesen sehr wertvollen Karriere-Ratschlag für sich mitgenommen.
00:04:50: Vielen Dank ihr beiden fürs kleine Intermezzo!
00:04:55: Bevor wir richtig fachlich einsteigen würde mich auch noch interessieren wie ihr in eurem heutigen Bereich gelandet seid.
00:05:02: Romina im Accounting Wie war da dein Zugang?
00:05:06: Ich würde sagen, ich bin vielleicht so ein bisschen zufällig ins Accounting geraten.
00:05:10: Denn mein Karriereweg ist nach dem Abitur erst mal mit einer Ausbildung im Bereich Immobilienwirtschaft gestartet.
00:05:16: Also ich habe Immobilinkaufbau gelernt und hab da aber schon gemerkt, Accounting ist irgendwie ein Fach was mir am meisten gelegen hat.
00:05:22: Und mir war auch klar, ich möchte dann nach der Ausbildung einen Studium beginnen.
00:05:27: Dann ein nachhaltiges Management studiert und da aber auch schon sehr stark meinen Fokus aufs Accounting gelegt weil dieses Interesse an Accounting sich in meinem Studium... verfestigt hat.
00:05:37: Und ja, dann hab ich nach dem Studium so ein bisschen rumprobiert, war auch in der Industrie tätig, in einem Start-up tätig und bin dann letztendlich zu KPMG gekommen weil ich einfach gemerkt habe diese Vielseitigkeit vom Projekt Alltag ist das was mich am meisten gecatcht hat.
00:05:53: und ja so bin ich dann in die Accounting Beratung gekommen und bisher auch geblieben.
00:05:57: stark
00:05:59: Dario, wie war das bei dir?
00:06:00: Technology Transformation.
00:06:02: Wir werden gleich noch herausfinden was sich dahinter verbirgt.
00:06:05: aber zieh uns zum ersten Mal wie bist du da überhaupt hingekommen?
00:06:08: Ich bin sehr strukturiert im Studium vorgegangen, hab meinen Karriereweg von A bis Z geplant.
00:06:15: Hab dann auch Kurse gewählt die ich dachte die sind sehr sinnvoll und habe eine Karrieren in der Industrie gestartet war in der industrie immer mit SAP in Verbindung Und das ist so mein Einstieg gewesen in ERP Programme Technologie.
00:06:32: Hab das dann auch immer weiter ausgebaut, hab dann selbst SAP-Projekte in diesem Industrieunternehmen geführt.
00:06:38: und hab dann irgendwann die Möglichkeit bekommen, nach Corona tatsächlich meinen damaligen Traum als Unternehmensberater einzusteigen zu verwirklichen.
00:06:47: Bin dann auf dem relativ Seniorenlevel auch in die Unternehensberatung eingestiegen immer mit dem Background SAP.
00:06:54: Wobei aber SAP gerade in der Technologie Transformationen, der wir uns heute befinden natürlich eine Möglichkeit ist es aber mehr um die Transformation an sich geht.
00:07:05: Ich finde es voll schön, wie ihr das gerade auch eröffnet habt.
00:07:07: Weil's ja sehr unterschiedlich ist.
00:07:09: Du Romina hast deine Karriere entwickelt Schritt für Schritt und du hattest schon den Plan und die Strategie Und beide sitzt ihr dann aber jetzt trotzdem an dem gleichen Ort.
00:07:19: und also nochmal ein Beweis dafür dass viele Wege nach Rom führen können Genau!
00:07:23: Aber jetzt können wir zu unserem Thema kommen zur KI Romina, wo kann KI-AccountingberaterInnen heute sinnvoll unterstützen?
00:07:34: Und am welchen Punkt brauchst Dich aber auf jeden Fall Deine Expertise, Deine Erfahrung.
00:07:39: Ja also KI unterstützt uns bereits schon bei sehr vielen manuellen und vor allem zeitaufwendigen Aufgaben.
00:07:47: dazu gehören zum Beispiel die Erstellung von Memos oder die Analyse von Verträgen Aber auch die Vorbereitung von beispielsweise Workshops.
00:07:55: Und ich selber nutze KI auch vor allem dann, wenn ich schnell mich in Themen einarbeiten muss.
00:08:01: Also ... Wenn ich eine umfangreiche Anzahl von Dokumenten z.B.
00:08:05: sichten und zusammenfassen muss oder zur Vorbereitung von Präsentationen.
00:08:10: KI hilft uns einfach dabei, schneller eine erste Struktur und eine erste Idee zu entwickeln und das spart v.a.
00:08:17: Zeit aber erhöht natürlich die Qualität der Ergebnisse weil wir so deutlich mehr Informationen in kürzerer Zeit verarbeiten können und dieser manuelle Aufwand sich reduziert.
00:08:29: Und wir somit mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge haben, wie zum Beispiel die fachliche Einordnung zu treffen.
00:08:36: Gleichzeitig eröffnet das auch für uns in der Beratung neue Möglichkeiten.
00:08:40: Denn wenn wir Routineaufgaben effizienter gestalten, können wir dann zusätzliche Themen adressieren und so Angebote gezielter erweitern.
00:08:50: Und um auf deine Frage einzugehen, wo braucht es mich persönlich?
00:08:55: In diesem Bereich ist es dann wirklich die fachliche Expertise.
00:08:59: Die ist da unverzichtbar weil die KI liefert uns Vorschläge wie zum Beispiel einen Analysevorschlag aber wir müssen diesen Vorschlag natürlich auch fachlich einordnen und Wir brauchen das nötige Urteilsvermögen um dann auch die Entscheidung zu treffen.
00:09:15: da sind wir als Beraterin dann auch unverzichtbar.
00:09:19: Genau deshalb ist KI eher ein Werkzeug, was uns bei der täglichen Arbeit unterstützt und Raum schafft für den Mehrwert unserer Arbeit.
00:09:27: Das wären komplexe Sachverhalte einzuordnen und auch den Mandanten dahingehend von dir zu beraten.
00:09:33: Würdest du sagen, dass der Einsatz von KI eine Auswirkung auf deinen ... Tempo hat und auch so ein bisschen Druck erzeugt.
00:09:42: Also bei meinem Kopf war gerade dieses Spannungsfeld von ihr könnt schneller arbeiten, ja?
00:09:46: Also ein paar Schritte entfallen euch wird wie zugearbeitet sozusagen was ja auch in so'n bisschen so'nen Tempo erhöht.
00:09:54: auf der anderen Seite sagst du dann ja aber auch okay wir müssen es aber prüfen wir müssen da wirklich genau sitzieren ran gehen und das hinterfragen.
00:10:03: Meinem Kopf ging da gerade so zwei unterschiedliche Tempi auf.
00:10:08: Wie nimmst du das wahr in deiner täglichen Arbeit?
00:10:11: Das ist halt vor allem diese ... diese stark manueller Arbeit, die uns halt abgenommen wird.
00:10:16: Und natürlich erreicht man dadurch ein höheres Tempo.
00:10:19: Aber man hat dann auch noch mehr Zeit sich für diese Qualitätssicherung, für die Analyse und auch für weitere Themen, die sich eröffnen, dann auch die Zeit zu nehmen.
00:10:29: Ich denke es gibt so einen Schiff von starken manuellem Workload, den man vorher alleine bewältigen müsste hinzu ...
00:10:36: Der ja auch Energie zieht?
00:10:37: Genau richtig!
00:10:38: Hinzu ich hab diese vorbereitende Arbeit Aber natürlich muss ich auch noch überprüfen, ist das wirklich richtig?
00:10:46: Was die KI mir ausgibt und dass dahin gehen einfach Qualitätssichern.
00:10:50: Dario, welche Rolle kann KI in Transformationsprojekten übernehmen?
00:10:54: Und wo ist es auch hier bei dir deine Erfahrungen gefragt und deinen Urteilsvermögen dann wirklich da entscheidend?
00:11:02: Transformations-Projekte sind sehr komplexe Vorhaben in einem Unternehmen.
00:11:08: Die meisten unserer Kunden beauftragen uns damit, sie von einem aktuellen Zustand in den Zielzustand zu versetzen.
00:11:15: Das heißt es gibt entweder eine neue Technologie wie beispielsweise KI oder ein neues Softwareprodukt was die Kunden gerne einführen möchten und unser Auftrag ist es dieses neue Produkt dann einzuführen oder diese neue Technologie einzufüllen.
00:11:33: Und innerhalb dieser Transformationsprojekte, innerhalb des Prozesses den Kunden vom Zustand A in den Zustand B zu bekommen gibt es zwei unterschiedliche Sichtweisen wie man KI nutzen kann.
00:11:45: Einmal geht es darum gerade in den Unternehmensprozessen unsere Kunden in die Lage zu versetzen effizienter zu werden innerhalb der Prozesse und potenziell auch da KI einzusetzen.
00:11:58: Das heißt, wir schauen uns sehr genau an welche Anforderungen hatten in Unternehmen an zukünftige Prozesse?
00:12:06: Und wie kann KI dabei helfen diese zukünstigen Prozese für das Unternehmen effizienter zu gestalten um potentiell auch Themen zu begegnen die uns heute im gesellschaftlichen Umfeld begegnet?
00:12:19: ja Wir erleben den demografischen Wandel, es wird weniger Fachkräfte geben.
00:12:24: Nichtsdestotrotz haben wir auf der anderen Seite Unternehmen die immer effizienter werden müssen und wachsen wollen.
00:12:29: Und da kann beispielsweise eine KI unterstützen in dem Kundenaufträge automatisiert angelegt werden indem die Qualität im Bestellprozess verbessert wird, in dem Analysen im System automatisiert durchgeführt werden um dann eben auch die Mitarbeitenden die im Unternehmen sind in die Lage zu versetzen bessere Entscheidungen zu treffen.
00:12:49: Das ist ein Part, wo wir KI im Transformationsprozess einsetzen.
00:12:53: Nämlich um den Kunden effizienter zu gestalten.
00:12:56: Es gibt noch eine zweite Seite die in Transformations-Projekten zum Tragen kommt und das ist mit einer Seite, mit der ich mich sehr viel beschäftige als Projektleiter für solche Transformationen Und dass es wie wir Transformation an sich Effizienter gestalten können.
00:13:11: Wir haben eine sehr umfangreiche Methodik bei KfMG Wie wir in solche Transformations Projekte reingehen.
00:13:17: Wenn man es sehr, sehr high-level darstellt, nehmen wir am Anfang Anforderungen auf.
00:13:22: Überlegen uns wie wir diese Anforderung umsetzen können.
00:13:24: Implementieren das Produkt die Software, die Lösung testen und übergeben es dann den Kunden.
00:13:31: Und an jeder dieser einzelnen Stufen im Transformationsprozess an sich kann KI helfen schneller zu werden oder eben auch die Qualität zu erhöhen als beispielsweise bei der Anforderungsaufnahme.
00:13:43: Wir können eine Anforderungsaufnahme Workshops mitschneiden, die wir mit dem Kunden machen und lassen die KI diese Workshobs auswerten.
00:13:51: Und konkrete Anforderungen ausarbeiten, die wird dann aber selbst wieder bewerten können.
00:13:56: oder wir schreiben Spezifikationsdokumente, die brauchen um die Software einzuführen am Ende.
00:14:02: Und wir können über die KI sicherstellen dass alle Spezifikation Dokumente von ganz vielen Beraterinnen und Beratern im Projekt geschrieben werden, die gleiche Qualität haben.
00:14:12: Und das sind die zwei Komponenten wie wir KI in Transformationsprojekten einsetzen und es braucht bei beiden tatsächlich auch die Beratungsleistung nämlich einmal In der Bewertung welche Prozesse machen überhaupt Sinn im Unternehmen mit KI zu unterstützen?
00:14:28: und aber auf der anderen Seite wenn Transformationsmethodik unterwegs sind, dass nochmal Reviewen ob die Qualität tatsächlich dem entspricht was wir wollen oder ob die Ergebnisse die die KI ausgegeben hat in der Anforderungsaufnahme auch das sind was am Ende umsetzbar ist oder der Kunde tatsächlich will.
00:14:46: Romina kannst du mir einen konkreten Use Case skizzieren den ihr jetzt mal auch seht zählen könnt?
00:14:53: vielleicht also vor welchen Herausforderungen standes Unternehmen und wie habt Ihr KI Lösungen dann konkret eingesetzt.
00:15:01: Ja, sehr gerne!
00:15:03: Also ein Tätigkeitsbereich bei uns im Accounting Advisory Service ist beispielsweise eine EFS Conversion was vereinfacht ausgedrückt bedeutet einen Kunde möchte vom nationalen Standard beispielsweise auf den internationalen Standard umstellen.
00:15:17: und wenn wir uns jetzt mal den Kunden vorstellen beispielsweise einen Logistikunternehmen was weltweit agiert, um Lager-Logistik unternehmen und hat viele angemietete Flächengebäude in ganz Europa.
00:15:31: Und eine Aufgabe innerhalb dieser Conversion ist es dann diese Mietverträge zu analysieren.
00:15:37: Und wie du dir jetzt vielleicht vorstellen kannst die Miet Verträge sind in unterschiedlichen Formaten, in unterschiedlichem Sprachen und ich meine du kennst ja wahrscheinlich auch ein Miet vertrag von einem Wohnraum aber du kannst dir vorstellen ein Gewerbemietvertrag ist nochmal einiges länger.
00:15:52: Und was uns dabei hilft, ist unsere KPMG Accounting Intelligence Plattform.
00:15:56: um das kurz zu erklären.
00:15:58: Das ist ein von KPMGs eigenentwickeltes... was uns bei der Analyse von verschiedenen Standards helfen kann.
00:16:05: Und unter anderem ist es dann auch ein Tool, das uns bei Vertragsanalyser helfen
00:16:09: kann.".
00:16:10: Du musst jetzt so vorstellen, dass man die Verträge in das Tool einspielen kann.
00:16:14: Das Tool liest die Verträger und hat das Standards aus, markiert die relevanten Stellen und gibt dir eine Bilanzierungsempfehlung aus?
00:16:24: Die Schwierigkeit hier ist aber oder wo unsere Expertise gefragt ist ... Es können kleinere Änderungen, beispielsweise an der Vertragslaufzeit oder auch an der monatlichen Leasingrate.
00:16:36: Wenn es da nur zu kleineren Unterschiede kommt, kann das eine größere Auswirkung auf die Bilanzierung haben.
00:16:42: Wir müssen hier sicherstellen, dass diese angegebenen Informationen auch der Wahrheit entsprechen.
00:16:49: Hier müssen wir wieder die Qualitätssicherung durch uns Beraterinnen in den Vordergrund stellen.
00:16:54: Aber wir müssen natürlich auch der KI Rahmenbedingungen mitgeben, denn es gibt anhand des Standards auf verschiedene Wahlrechte.
00:17:01: Und auch hier ist das eine Entscheidung die die KI nicht selber treffen kann.
00:17:06: Vielleicht als Beispiel sehe ich das immer ganz gerne so dass die KI wie ein Taschenrechner ist.
00:17:10: man kann in den Taschen rechner Zahlen eingeben und man bekommt eine Lösung.
00:17:15: Aber wenn man nicht dahinter versteht, was die Formel ist oder das Ergebnis versteht ... Dann bringt einen die Zahl auf dem Taschenrechner auch nicht viel.
00:17:23: Ich finde, dass es so mit der KI ... Du kannst natürlich die Daten reinschmeißen und die KI wird dir ein Ergebnis liefern.
00:17:29: Aber ohne sie wirklich fachlich einordnen zu können und die Ergebnisse zu verstehen, könnten wir sie so natürlich auch nicht an den Kunden weitergeben?
00:17:37: Gab's schon mal ne Situation in der du zunächst einem KI-Ergebnis vertreten ... Traut hast und dann vielleicht doch beim näheren Hinschrauen gemerkt hast.
00:17:46: Moment, das kann ja gar nicht sein!
00:17:47: Und dann sehr herausgestellt hat dass da vielleicht ein Fehler vorgelegen wird?
00:17:51: Ja also ich arbeite gerne mit Copilot und erstelle mir der eigenen Agenten.
00:17:55: als Beispiel füge ich den Standard als Agent ein und frage den Agenten fachliche Sachverhalte.
00:18:03: Und da kann das natürlich auch manchmal sein, dass die KI sich dann Sachen ausdenkt und deswegen ist es auch da immer ratsam eine erste Einschätzung, sich von der KI geben zu lassen aber definitiv auch nochmal den Standard zu prüfen ob das wirklich so stimmt.
00:18:17: Ja Halluzinationen sind ja auch immer noch ein Thema und du brauchst dann einfach die Fachkenntnisse um dahinterzukommen, damit es eben nicht stimmen kann.
00:18:26: Welche relevanten Fragen müssten dann vor dem Einsatz von KI vorher geklärt werden, um vielleicht auch einschätzen zu können ob jetzt eine bestimmte KI überhaupt nützlich ist?
00:18:38: Ja, also ich stelle mir da im Wesentlichen drei zentrale Fragen.
00:18:42: Die erste Frage ist auf jeden Fall dürfen wir die KI überhaupt nutzen?
00:18:46: Ist es aus so gerade einem Beratungsumfeld, aus datenschutzrechtlicher Sicht, aus Vertraulichkeit überhaupt möglich?
00:18:53: Brauchen wir die Zustimmung vom Kunden und ohne das vorher abzuklären, dürfen die KI auch einfach gar nicht einsetzen?
00:19:01: Die zweite Frage, die ich mir stelle sind die angegebenen Daten wirklich vollständig.
00:19:06: Sind sie korrekt?
00:19:08: Weil nur wenn die Datenqualität auch stimmt kann die KI auch zuverlässige Ergebnisse liefern.
00:19:14: und die dritte Frage ist was für Rahmenbedingungen muss sich der KI eigentlich konkret für den Fall mit geben?
00:19:23: Also, um wieder auf mein Beispiel von vorher einzugehen.
00:19:27: Wie werden bestimmte Sachverhalte beispielsweise bisher beim Kunden eigentlich bilanziert?
00:19:32: Und was für Erleichterungsoptionen muss sich der KI mitgeben?
00:19:36: und innerhalb welches Rechnungslegungsstandards soll die KI dann auch die Ergebnisse generieren?
00:19:42: Denn diese Entscheidungen werden nicht von der KI getroffen sondern vom Kunden.
00:19:47: Dario!
00:19:48: Ihr habt hier bei KPMG ein Unglaubliches Wissen, eine unglaubliche Expertise in den unterschiedlichsten Bereichen und man muss ja auch nicht immer das Rad komplett neu erfinden.
00:20:00: Wie gelingt es euch diese Expertise wirklich auf die Straße zu bringen sozusagen?
00:20:04: Also wie tauscht ihr euch aus?
00:20:05: Wie kann man in unterschiedlichen Newscases vielleicht auch aufeinander anwenden um so zu schnelleren und besseren Ergebnissen zu kommen?
00:20:14: eben besonders auf deinen Themen Schwerpunkt angewendet
00:20:17: Transformationsprojekt, in dem ich unterwegs bin sind in der Regel interdisziplinär.
00:20:23: Das heißt wir haben meist alle... Disziplinen, die wir bei KPMG anbieten in solchen Projekten irgendwie integriert.
00:20:30: Gerade wenn wir das Full-Scope-Transformation machen,
00:20:34: d.h.,
00:20:34: wir wirklich im Unternehmen vom Vertrieb, Marketing, Einkauf, Produktionen, Finanzen einmal alle Prozesse betrachten haben wir sehr viele Disziplin von KPMGs dabei.
00:20:47: Von unseren Kollegen, die dann eben nochmal würdigen wie gewisse Sachverhalte gebucht werden müssen Dann auch Text Law alle Bereiche, die dann einmal dabei sind.
00:20:57: Und jeder ... arbeitet für sich natürlich an unterschiedlichen Kius-Cases und wir versuchen die dann zu verdichten, sie generalisieren in eine CTO-Organisation reinzutragen.
00:21:11: Die dann eben auch Lernformate entwickelt, die wiederum auf alle angewendet werden können.
00:21:16: also so der eine Part sodass es dann einmal Vorgaben gibt mit welchen Tools irgendwie uns beschäftigen können wie wir mit diesen Tools am besten umgehen Wie beispielsweise einen Copilot funktioniert, welche Hexes da drin gibt.
00:21:31: Da werden sehr viele Sachen zentral vorbereitet Und wir sind dann natürlich auch auf den Projekten unterwegs, wo wir überlegen okay welche Use Cases in der Transformationsmethodik kosten uns Zeit und wo wollen wir die mit KI stützen um das dann wieder zusammenzutragen zu konsolidieren.
00:21:50: Für alle nutzbar zu machen.
00:21:52: oder eben aber auch in Fach-Communities, wo dann überlegt wird vertriebsseitig zum Beispiel welche KI use cases helfen dem Kunden am besten weiter.
00:22:03: Und so haben wir KMG intern enorm viele Wissensnetzwerke, Wissenzplattformen.
00:22:09: Wo sich die Kolleginnen und Kollegen untereinander austauschen, wo zentrales Wissen mit reingenommen wird, wo es dann aber auch Schnittstellen gibt zwischen den Communities weil Personen sich zwischen den Communitys bewegen und da wieder wissen Austauschen.
00:22:22: also wer sind wirklich?
00:22:23: einen sehr verwobenes vernetztes interdisziplinäres Netzwerk an Menschen, die am Ende daran arbeiten, die KI für uns nutzbar zu machen.
00:22:34: Total bemerkenswert, total beeindruckend.
00:22:36: Dass es eben so ein Mini-Kosmos ist in dem ihr euch da bewegt und von dem ihr dann ja auch alle profitiert auf eine Art.
00:22:43: Welche Informationen würdest du abfragen um beurteilen zu können wo KI oder ob KI in einem Transformationsprozess überhaupt einsetzbar ist?
00:22:53: Und dann möglichst nutzvoll einsetzbares.
00:22:56: Ich würde da wieder in diese erste ... Kerber reingehen, wo ich gesagt habe wir überlegen eben welche Prozesse im Unternehmen KI gestützt werden können um den Kunden effizienter zu machen.
00:23:08: Wenn ich bei dem Beispiel bleibe dann ist die erste Frage, die wir immer stellen eher eine strategische Frage Wo möchte sich denn das Unternehmen hin entwickeln?
00:23:17: Gibt es Prozessen, die für das Unternehmen besonders wichtig sind, wo das Unternehmen einen USP hat und deswegen am Markt besteht?
00:23:27: Und gibt es da drin wiederholbare Aufgaben, die man mit KI verbessern kann.
00:23:35: Oder auch nicht so dass wir quasi immer erst über diesen strategischen Ansatzpunkt kommen dann überlegen welche Anforderungen an dem Prozess werden denn vom Unternehmen gestellt, um dann eben die Frage zu beantworten.
00:23:49: Wo man KI am besten einsetzen kann?
00:23:51: und dazu kommt aber noch ... Und das ist ein zweiter sehr wichtiger Punkt.
00:23:54: Das hatte ich vorhin kurz am Rande erwähnt.
00:23:57: Wo steht das Unternehmen denn heute?
00:24:00: Weil so eine Transformation hat ja immer den Zweck irgendwas anderes zu machen und ganz wichtig auf der Reise ist, die Menschen im Unternehmen mitzunehmen und die Menschen auch zu befähigen und in die Lage zu versetzen, die Tools, die es gibt auch anzuwenden.
00:24:18: Ich glaube wenn jeder mal in sein privates Umfeld schaut vielleicht dann seine Großeltern oder auch Eltern denkt ist es ja häufig so dass auch da immer wieder neue Technologien zum Tragen kommen das nächste iPhone etc.
00:24:34: Es gibt eben gewisse Personen, die sich schwer tun diese neue Technologie anzunehmen.
00:24:40: Und dann ist es unsere Aufgabe das so gut wie möglich einzubetten zu Schulen, zu trainieren und die Menschen mit auf diese Reise zu nehmen damit auch zu arbeiten.
00:24:51: Und so versuchen wir eben zu verstehen, a. Wo möchte das Unternehmen hin?
00:24:55: und b. Welche Reife haben denn potenziell auch da Mitarbeiter?
00:25:00: um dann zu beantworten?
00:25:02: Ja hier könnt der KI einführen und hier nicht.
00:25:05: Ich glaube, ein Satz der immer wieder oben drüber schwebt ist.
00:25:09: Was ich nicht standardisieren oder harmonisieren kann, kann ich auch nicht automatisieren und was nicht automatiserbar ist, kann mich auch eine KI nicht mitgeben.
00:25:18: Und das geht dann auch in die Richtung, die Romina gerade aufgemacht hat Datenqualität Strukturen Netzwerk im Hintergrund.
00:25:26: also da geht es dann durchaus noch sehr viel tiefer die wichtigsten Fragen vorweg geschickt.
00:25:31: Vielen Dank, dass du den Faktor Mensch auch noch mal so betont, weil wir reden natürlich über Prozesse, diese neue Technologie und das Potenzial, was uns zur Verfügung steht.
00:25:40: Aber es ist ja ganz wichtig, dass wir alle oder die Menschen mit denen ihr arbeitet genau das eben dann auch anwenden kann.
00:25:47: und da man wieder das Tempo in Betracht zieht.
00:25:52: Das Tempo zieht sich hier bei mir ein bisschen im Kopf durch wie ein roter Fahner, aber es ist offenbar ganz essentiell... Kannst du bewerten oder was macht ein KI-Projekt für dich erfolgreich, Dario?
00:26:07: Am Ende ist es wahrscheinlich am ehesten der Punkt dass die Menschen den man diese neue Technologie gegeben hat auch tatsächlich damit arbeiten können.
00:26:18: Das ist auch wie in dem Beispiel, was Romina gerade gebracht hat.
00:26:21: Wenn wir den Taschenrechner betrachten oder auch Excel oder was auch immer es gab immer wieder neue Technologien und wir sehen das ab und an dass wir tolle neue Werkzeuge zur Verfügung gestellt bekommen.
00:26:34: aber der alte Weg ist dann doch mit der Hand zu rechnen.
00:26:40: Ja mit dem Schieberegler ist jetzt wahrscheinlich doch ein bisschen übertrieben, aber du weißt auf was ich hinaus möchte.
00:26:45: Man nutzt diese Technologien dann nicht und ein erfolgreiches Projekt KI-Projekt, Transformationsprojekt ist das wo am Ende die Menschen tatsächlich hingehen und das eingeführte System oder die eingeführte Technologie auch nutzen.
00:27:00: Also nochmal der Faktor Mensch, der da ganz essentiell ist und an dem man es dann irgendwie auch bewerten kann sozusagen.
00:27:06: Und das führt uns ja dann auch wenn wir's wieder auf die Arbeitswelt übertragen dazu was braucht es denn auch um die Technologie bedienen zu können?
00:27:15: Romina was würdest du sagen?
00:27:17: welche fachlichen und auch persönlichen Fähigkeiten sollten dann Studierende sich jetzt aneignen oder mitbringen um KI im Accounting sinnvoll einzusetzen Und dann die Ergebnisse auch wirklich kritisch einzuordnen und auch wirklich nutzen zu können.
00:27:34: Ja, also aus fachlicher Sicht jetzt erst mal in Bezug auf die Accounting Beratungen ist es definitiv ein solides Accounting Verständnis und auch ein Verständes von relevanten Rechnungslegungsstandards.
00:27:46: Und natürlich auch ein gesamtwirtschaftliches Verständnis ist sicherlich von Vorteil und gleichzeitig Aber ich denke, dass lernen viele Studierende mittlerweile auch schon in der Uni einfach einen sicheren Umgang mit den Tools und Daten.
00:27:59: Das wird definitiv immer relevanter.
00:28:02: Und auf einer persönlichen Seite würde ich sagen ist es vor allem Neugier, neues auszuprobieren, neue Tools zu nutzen ... Auch da wieder die Lernbereitschaft, sich Dinge anzueignen.
00:28:17: und Kommunikationsfähigkeit ist natürlich in der Beratung auch sehr entscheidend.
00:28:23: Gerade durch KI verändert sich unsere Arbeitswelt.
00:28:26: Und wir als Berater oder auch als angehender Berater müssen dann mitgehen wollen und das Interesse besitzen, neugierig sein diese Tools, die einem an die Hand gegeben werden zu nutzen und weiterzuentwickeln.
00:28:42: Zusammenfassend würde ich es auch so sagen, man braucht nicht jedes KI-Tool jetzt sofort anwenden zu können oder man muss nicht wissen wie jedes KI Tool funktioniert.
00:28:52: Das ist viel wichtiger!
00:28:53: das Interesse zu haben, diese Technologie wirklich auch zu nutzen auszuprobieren und natürlich auch aktiv mitzugestalten.
00:29:00: Sein Fachwissen da einzubringen und auch die KI dann weiterzuentwickeln.
00:29:05: Hast du generell eine hohe Technikerfinität oder ist es jetzt auch mehr dadurch entstanden?
00:29:11: Dass man dem ja auch einfach um mehr damit konfrontiert ist?
00:29:14: Ja also ich meine ich habe den Vorteil wie wahrscheinlich auch alle Zuhörerinnen als digital native aufzuwachsen und deswegen bringt man da denke ich schon so ein gewisses Verständnis von Technologie mit.
00:29:25: Aber gerade das Thema KI, was natürlich noch mal ein ganz neues Thema aufgemacht hat, da muss man sich erst mal reinarbeiten und deswegen hat es mir auch sehr geholfen, auf dieser fachlichen Seite unser Accounting Intelligence Tool weiterzuentwickeln und ich habe mir auch einen großen Spaß gemacht mich da einfach einzufinden.
00:29:43: Werdet ihr dabei bei KPNG in irgendeiner Form unterstützt?
00:29:46: Gibt es Trainings gibt es Coachings oder passiert es on the job?
00:29:51: wie ist da vielleicht ein bisschen das Verhältnis.
00:29:53: Grundsätzlich investiert KfMG schon sehr, sehr viel auch da in die Weiterentwicklung von uns Mitarbeitenden.
00:29:59: Wir haben so eine zentrale Schulungsreihe, die sich Enablement nennt und da ist der Fokus oder der Schwerpunkt darauf KI zu verstehen, KI zu nutzen und auch KI wirklich in den Alltag zu verankern.
00:30:12: Das wird dann noch ergänzt durch verschiedene Detail-Freien wo dann auch die KI Tools vorgestellt werden Austausch zu Agenten innerhalb der Teams.
00:30:23: Mir persönlich hat da vor allem diese Kombination aus beiden natürlich am meisten gebracht, also auf der einen Seite die Trainings und auf der anderen Seite dann auch die Umsetzung in der Praxis.
00:30:34: Ja, ich habe mich mit dem Thema KI durch diese Toolweiterentwicklung natürlich auch sehr viel mit beschäftigt.
00:30:41: Ich bin da auch Ansprechpartnerin bei uns in der Region und finde es auch da sehr wertvoll direkt mit den KollegInnen die dann auf den Projekten tätig sind in den Austausch zu gehen sich da Feedback abzuholen und auch diese Tools weiterzuentwickeln Und auch die Mitarbeitenden da direkt auf dem Job zu schulen.
00:30:59: und ich glaube diese Kombination ist das wertvollste eigentlich direkt einzusetzen, auch auf den Projekten.
00:31:06: Ja
00:31:06: und sich auch dieser Dynamik anzunehmen.
00:31:09: also es entwickelt sich einfach ständig weiter und wenn das eben mitprägst und mitgestaltet ist nur dann hast du glaube ich die Chance da dran zu bleiben.
00:31:18: genau richtig dieses neugierig sein wie ich ja auch schon erwähnt habe mutig sein Dinge auszuprobieren und einfach mal machen definitiv.
00:31:25: Ich hab mir kürzlich so einen Buch aus der Bibliothek ausgeliehen wo's um so prompting und den Einsatz von KI gab.
00:31:31: danach dachte ich mich dass wirklich selbst dem nicht so ein Buch, das letztes Jahr oder für zwei Jahre schien.
00:31:37: Das ist jetzt natürlich schon immediately outdated und dann hilft eben nur das Anwenden probieren vielleicht auch mal scheitern Fehler machen und daraus lernen und dazu braucht es halt ja wirklich einige Fähigkeiten darüber.
00:31:51: was würdest du sagen?
00:31:52: Was müssen denn Studierende sich jetzt vielleicht auch schon drauf schaffen um besonders in Transformationsprojekten gemeinsam mit KI gute Lösungen entwickeln zu
00:32:02: können.
00:32:03: Neben den ganzen Themen, die ihr schon besprochen habt ist es erstmal hilfreich, grob zu verstehen.
00:32:11: was eine KI im Hintergrund macht.
00:32:13: Nicht in die Tiefe zu verstehen, aber durchaus zu sagen okay wir haben ja eben LLMs, die am Ende irgendwelche Wahrscheinlichkeiten berechnen und das wahrscheinlich nächste Wort etc.
00:32:26: darstellen.
00:32:27: Das hilft schon mal um zu überlegen wo dann auch potenziell die Grenzen liegen können Und das entwickelt sich natürlich auch weiter.
00:32:34: also eine gewisse Neugier auch darin zu haben wie sich diese Technologie weiterentwickelt.
00:32:39: Was daneben aber sehr, sehr wichtig ist, ist kritisches Denken.
00:32:44: Wir hatten es gerade schon gesagt die Ergebnisse, die eine KI ausspuckt nicht einfach fürbare Münze zu nehmen sondern eben nochmal zur Hinterfragen und dazu gehört aber auch die richtigen Fragen zu stellen.
00:32:59: Die KI auch zu nutzen um sich unterschiedliche Sichtweisen einmal darstellen zu lassen oder auch komplexe Sachverhalte in handhabbare kleine Themen aufzubrechen.
00:33:12: Je besser die Fragen werden, je ... mehr man ein Problem in Einzelteile zerlegen kann, umso besser werden eben auch die Antworten, die eine KI-Potenzielle herausgibt und die Ergebnisse, die man dann auch noch mal kritisch hinterfragen kann.
00:33:29: Ein anderer Punkt ist das Verständnis für das Gegenüber oder auch die Leistung, die er abbringen soll nochmal geschärft wird.
00:33:40: Es geht um die Technologie.
00:33:43: Es geht aber bei uns auch sehr viel darum, was erwartet denn ein Kunde von uns?
00:33:47: Was sagt er zwischen den Zeilen und dieses
00:33:52: Gesamte?".
00:33:53: Beratungsbusiness der Zukunft wird, denke ich da noch viel mehr reingehen in diese persönliche Beziehung auch gegenüber dem Kunden.
00:34:03: Und das sind so Themen die man sich während des Studiums schon aneignen kann um KI gut zu nutzen.
00:34:12: Du bist ja schon sehr lang und erfolgreich in deinem Beruf.
00:34:17: Kannst du reflektieren ob es eine Fähigkeit gibt entwickeln musstest über diesen Zeitraum.
00:34:24: Also was du vielleicht noch nicht am Anfang von einer beruflichen Karriere wusstest und dass du dir so drauf geschafft hast, weil wir reden jetzt hier so die Studierenden müssen das lernen und das müssen sie mitbringen und so.
00:34:36: aber ja was passiert denn vielleicht auch wirklich in der Entwicklung?
00:34:40: Ja wie du sagst ich denke es ist eine Entwicklung.
00:34:44: viele Dinge sind vielleicht auch in den Grundlagen schon da, die man im Studium aufgebaut hat wo man sich eben selbst beobachten kann.
00:34:51: Wo habe ich denn potenziell meine Stärken?
00:34:53: Wo vielleicht auch nicht?
00:34:56: und dann aber vielleicht besonders da rein zu gehen seine stärken weiter rauszuarbeiten und das dann auch noch mit dem entsprechenden Tool zu unterstützen Das hilft auf jeden Fall.
00:35:06: Ich würde sagen Eine meiner Stärken ist, mit Menschen gemeinsam zu arbeiten.
00:35:11: Das habe ich schon sehr früh in meinem Leben
00:35:14: gemacht.".
00:35:15: war beispielsweise in meiner Kindheit und Jugend in einer Bergwachtbereitschaft.
00:35:19: Und hab dann eine kleine Gruppe an Gleichgesinnten angeführt, um eben auch Bergrettung zu betreiben.
00:35:27: Das hat mir geholfen und das habe ich immer weiter ausgebaut.
00:35:30: Da bin ich immer tiefer reingegangen.
00:35:32: Dazu kam bei mir vielleicht dieses ganze Thema Neugier-Innovationsgedanke.
00:35:37: Ich denke mir, wenn jeder mal überlegt, wo liegen denn meine persönlichen Stärken?
00:35:44: entwickelt, das hilft auf jeden Fall.
00:35:46: Hast du vielleicht noch einen Ratschlag wie Studierende schon früh?
00:35:50: Also vielleicht im Studium oder in den ersten praktischen Erfahrungen den Umgang mit KI-Ergebnissen wirklich zielführend lernen können um auch einfach eine Sicherheit zu bekommen darin?
00:36:03: Ich denke im Studi... gibt es ja häufig das Thema Hausarbeiten.
00:36:07: Wenn man in eine Hausarbeit, in eine Fragestellung reingeht und da eine KI nicht nur nutzt wie man potenziell Google nutzt oder wie man vielleicht auch intuitiv daran denkt schreibt mir mal die Hausarbeit zum Thema XY sondern wenn man tatsächlich dann hingeht und sagt Das ist mein Thema Woran kann ich denken?
00:36:26: Welche Perspektiven kann ich einnehmen, welche unterschiedlichen Sichtweisen gibt es.
00:36:32: Welche Quellen gibt es um erst mal sich dem Thema noch größer zu nähern als man es erstmal nur im Kopf hat und dann die KI auch nutzt?
00:36:41: so wie gesagt habe Um die Aufgabe in kleine Arbeitspakete zu unterteilen, hilft mir dabei aus all dem was wir gerade aufgebaut haben eine sinnvolle Agenda zu bauen.
00:36:51: Dann aber auch sein eigenes Erfahrungswissen mit reinbringt um dann zu sagen okay jetzt haben alle Sichtweisen aufgenommen jetzt haben wir eine gute Agenda gebaut und jetzt fangen wir an die ersten Kapitel zu schreiben.
00:37:01: das ist mir wichtig bitte damit reingehen.
00:37:03: also ich denke wenn man in so einem iterativen Prozess bleibt Hausarbeiten zum Beispiel zu schreiben, dann kann das schon deutlich helfen.
00:37:10: Und das ist auch was wir versuchen immer wieder in unseren Projekten zu machen.
00:37:16: Es gibt eine Aufgabe haben wir alles bedacht und können da noch tiefer reingehen.
00:37:21: In einem Praktikum gerade bei uns ermuntern wir natürlich Praktikanten dazu.
00:37:27: die KI entsprechend zu nutzen.
00:37:29: Da kommt dann wieder das, was Romina sagte einfach mal ausprobieren und machen.
00:37:33: Dann aber auch wieder kritisch zur Hinterfragen.
00:37:35: Und wenn man in so einer Situation war vielleicht auch hinzugehen um den Vorgesetzten oder der Vorgesetzte mal zu zeigen ok guck mal.
00:37:43: das sind meine Ergebnisse.
00:37:44: geht es in eine richtige Richtung?
00:37:46: Wir gehen sogar soweit dass wir anfangen wenn wir Aufgaben an Praktikanten oder Werkstudenten übergeben.
00:37:54: sie sagen okay das ist deine Aufgabe Aber ich möchte, dass du nicht die Aufgabe direkt löst sondern dass du dir erst mal einen Konzept überlegst wie du die Aufgabe lösen könntest.
00:38:05: So das dann die jungen Kolleginnen oder Kollegen dann anfangen erstmal selbst in diesen Gedankenprozess reinzukommen den ich gerade aufgemacht habe.
00:38:14: Dann lasse ich mir die Konzepte vorstellen und sage, okay finde ich es sehr gut.
00:38:18: Bitte noch den Aspekt reinbringen oder vielleicht habe ich auch gar keine Anmerkung mehr?
00:38:22: Und dann erst mit der Lösung der Aufgaben zu beginnen.
00:38:25: Das hat sich jetzt als durchaus gutes Mittel gezeigt um eben auch das Erfahrungswissen wieder in die Köpfe der jungen Kolleginnen und Kollegen reinzubekommen.
00:38:36: Vielen Dank.
00:38:36: Sehr praktische Ratschläge!
00:38:38: Romina, wie hat sich dein Blick auf Veränderungsprozesse im Lauf deiner Karriere verändert?
00:38:45: Ja, tatsächlich sehr stark.
00:38:47: Wie ich ja eingangs erwähnt habe, hab' ich mein Berufsleben mit der Ausbildung Zymobilienkaufrau gestartet.
00:38:53: und wenn man sich so eine Hausverwaltung von vor zehn Jahren vorstellt das war alles noch sehr, sehr manuell und da war wenig Raum für Automatisierung und Optimierung und Veränderung wurde da eher ein bisschen nebenher als zusätzlicher Arbeit gesehen.
00:39:10: Und in meinem Studium dann habe ich das erste Mal, würde ich sagen so richtig gemerkt was auch so technischer Fortschritt bedeutet.
00:39:17: Weil das erste KI-Tool was ich damals genutzt hab war die Bell und das war für mich ein Game Changer für sämtliche Hausarbeiten und da habe ich zum ersten mal gemerkt okay das ist also technischer fortschritt.
00:39:31: Und natürlich dann jetzt in meiner Arbeit bei KPMG ist das einfach Teil von meinem Alltag.
00:39:36: Es geht viel um Veränderung und es ist einfach sehr, sehr spannend und ich sehe das jetzt wirklich eher als eine Herausforderung, Veränderungen anzustoßen und umzusetzen.
00:39:46: Ich finde, wir waren in unserem Gespräch schon sehr praktisch.
00:39:49: Es gab ganz viele praktische und nützliche Ratschläge.
00:39:52: ich finde aber wir sollten jetzt gerade zum Schluss noch so ein bisschen was Praktisches und Motivierendes unseren Hörerinnen mitgeben und nochmal vielleicht einen ganz kurzen Drive machen zu Bewerbungsgesprächen weil das ist dann ja der Einstieg und wenn unsere Hörerin jetzt direkt diese Motivation fühlen und sich vielleicht bei KPMG bewerben möchten.
00:40:14: Wie kann man sich gezielt auf ein Bewerbungsgespräch vorbereiten, Romina?
00:40:20: Ja also gezielt vorbereiten ist es natürlich im ersten mal die Stellenanzeige zu lesen und zu gucken.
00:40:26: passt das wirklich.
00:40:28: Sich wirklich Gedanken zu machen was da steht kann ich mir das vorstellen wenn ich etwas nicht verstehe vielleicht auch einfach mal googeln oder die KI fragen was das überhaupt bedeutet.
00:40:38: Und in zweiter Linie ist es sich, auch mit dem fachlichen Thema zu beschäftigen.
00:40:44: Also passt das überhaupt so ein bisschen zu meinem Lebenslauf?
00:40:47: Oder habe ich vielleicht eine Gründung gerade, warum ich mich da bewerbe, weil's nicht zu meinen Lebenslauf passt, was nämlich kein Ausschusskriterium ist und dann natürlich in der Bewerbung einfach man selbst sein.
00:40:59: Bei uns haben wir einen super Team.
00:41:01: Wir sind viele junge Leute.
00:41:02: Wir verstehen uns alle sehr gut untereinander.
00:41:05: auch enorm wichtig, dass es passt.
00:41:10: Also sei einfach du selbst nur einfach entspannt sein.
00:41:13: ich weiß das ist immer so ein bisschen auch eine angespannte Situation.
00:41:17: aber ich glaube gerade das ist das wichtige versuch es so zu drehen dass es keine angespanne situation ist dass es eher einen gespräch miteinander ist.
00:41:25: bring fragen mit bereite dich dahingehend so ein bischen vor.
00:41:29: ich glaube für mich persönlich, wenn ich in einem Bewerbungsgespräch sitze.
00:41:33: Sehr wichtig, denn ich betreue auch Praktikanten und Werkstudenten bei uns.
00:41:36: Das heißt, ich sitze da auch viel mit Praktikanern und Werkstudentinnen in Bewerberungsgesprüchen.
00:41:41: Und das ist mir wirklich persönlich am wichtigsten sei du selbst, sei aufgeschlossen, sei neugierig, stelle viele Fragen ...
00:41:50: Ich hab so ein bisschen das Gefühl, es ist wie eine Parallele zu ganz vielem was du vorher gesagt hast zum Umgang mit KI also wirklich in die Tiefe gehen sich aktiv damit aus miteinander setzen, kritisch zu hinterfragen prüfen und ja da nicht an der Oberfläche irgendwie zu bleiben.
00:42:05: Und wenn man das mitnimmt auch für diesen Vorbereitungsprozess dann ist es glaube ich eine sehr gute Basis.
00:42:11: Dario du hast da ja auch ganz viele Berührungspunkte mit Bewerbungsprozessen.
00:42:15: was würdest Du sagen?
00:42:16: Wie kann man sich da gut rüsten für diese doch etwas herausfordernde Situationen?
00:42:21: Zu hundert Prozent so wie Romina gesagt hat.
00:42:25: Ich denke was wichtig ist es sich mit dem warum zu beschäftigen.
00:42:29: Warum auch KPMG?
00:42:31: Warum diese Position, warum ich das finde.
00:42:34: Wichtige Themen die man auch gut beantworten können sollte in einem Bewerbungsgespräch und ansonsten finde ich es persönlich super spannend einfach interessante Persönlichkeiten kennenzulernen ja Lebenswege zu sehen unterschiedliche Disziplinen auch im Bewerberungsprozess kennen zu lernen.
00:42:51: Das finde ich sehr hilfreich offen zu sein.
00:42:56: Wir versetzen Bewerber im Bewerbungsgespräch tatsächlich auch manchmal oder manchmal in eine Lage, wo wir sagen Achtung!
00:43:04: Du bekommst jetzt von uns die Aufgabe Beispielsweise ein Meeting zu strukturieren mit der Geschäftsführung von irgendeinem Unternehmen, zu dem und dem Thema.
00:43:13: Wir gehen zehn Minuten raus, du darfst KI nutzen, wir kommen dann wieder rein, du stellst uns die Meeting-Agenda etc.
00:43:18: pp vor und wir möchten gerne verstehen wie du vorgegangen bist ja und da kommt das auch wieder zum Tragen was wetzt besprochen hatten, im Studium schon KI-Nutzen sich grob Gedanken zu machen.
00:43:30: Wie geht man vor ein bisschen tiefer reinzugehen und dann eben auch in so einer Situation entspannt zu bleiben?
00:43:37: So wie es Romina gesagt hat, sich auf das zu besinnen was man kann und eine gute Präsentationen zu geben.
00:43:44: Das ist denke ich was wie man sich gut vorbereiten kann, wie man dann gut in solche Gespräche startet.
00:43:50: Vielen Dank.
00:43:51: Das waren jetzt nochmal sehr praktische Ratschläge, ich hoffe dass unsere Hörerinnen das wirklich in dieser Ernsthaftigkeit einschätzt und sich auch wirklich vorbereiten.
00:44:00: Ich glaube da bleibt ganz viel so liegen in solchen Gesprächen, dass man da einfach noch ein bisschen tiefer reingehen kann und dann kommt ja auch diese Sicherheit eher dazu wenn man halt einfach selbstbewusst ist und sich vorbereitet hat.
00:44:12: Ich danke euch auch total dafür, dass ihr eure Expertise mit mir geteilt habt.
00:44:16: Ich glaube das uns die Mission, die wir uns gestellt haben gelungen ist so ein bisschen zu entmystifizieren wie KI jetzt eingesetzt wird und für mich ist ganz deutlich geworden, dass es BeraterInnen mehr braucht denn je war halt genau nur diese Leistung, die ihr beschrieben habt dieses kritische Hinterfragen als analytische Denken.
00:44:38: einfach viel wichtiger ist kann, wenn man die Tools, die euch und uns jetzt zur Verfügung stehen einfach so zielgerecht einsetzt.
00:44:48: Vielen vielen Dank!
00:44:49: Es hat mich sehr bereichert und ich bin mir sicher unsere Hörerinnen auch.
00:44:53: Sehr gerne.
00:44:54: Liebe Hörern, falls ihr noch Fragen haben solltet – ich kann es mir kaum vorstellen – dann dürft ihr sie gerne stellen an podcastatstudydrive.net.
00:45:03: Ich freue mich, wenn ihr die Episode weiter empfehlt und auch diesen Podcast abonniert.
00:45:08: Und ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit Und auf Wiedersehen!