career to go

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Transkript

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00:00:00: Es ist ein ganz, ganz dynamischer Bereich der sich immer weiterentwickelt.

00:00:05: Es gibt immer wieder neue Werbeformate, es gibt auch neue Marktplätze mit neuen Gegebenheiten, ganz spannende neue Herausforderungen in jedem einzelnen Land, in dem wir verkaufen.

00:00:16: Es gibts also immer wieder etwas Neues zu lernen und das hört nie auf.

00:00:23: Was macht man in einem bestimmten

00:00:25: Job?

00:00:28: Wie wird mein Fit für die Arbeitswelt?

00:00:33: Wie landen Produkte eigentlich auf internationalen Online-Markplätzen und was passiert zwischen dem ersten Klick und dem finalen Kauf?

00:00:42: Hallo und herzlich willkommen zu Career to Go, dem Karriere-Podcast von Study Drive.

00:00:47: Mein Name ist Konstanze Mariteschner.

00:00:50: Ich darf Nora Thiele in dieser Episode begrüßen, um meinen Fragen auf den Grund zu gehen.

00:00:56: Sie ist International Marketplace Marketing Managerin bei Fritz und weiß bestens wie diese digitalen Kaufprozesse in der Praxis funktionieren!

00:01:07: Ich möchte von ihr erfahren, welche Aufgaben ihren Arbeitsalltag prägen wie Daten, Kreativität und Zielgruppenverständnis.

00:01:15: Dabei zusammenspielen!

00:01:17: Und was diesen Detossierbereich vom klassischen Vertrieb unterscheidet?

00:01:22: Wir haben uns ganz viel vorgenommen.

00:01:23: Nora herzlich willkommen.

00:01:25: schön dass du da bist.

00:01:26: Hallo ich freue mich sehr hier zu sein

00:01:28: Wobei ich eigentlich sagen muss Schön, dass ich da sein darf.

00:01:31: Ich bin nämlich mal wieder in euren heiligen Hallen bei Fritz!

00:01:35: Ich freue mich immer wenn ich von euch eingeladen werde um mit jemandem von euch ein Interview zu führen.

00:01:39: dann nehme ich immer den kurzen Arbeitsweg auf mich weil ich wohne hier in der Nähe und es ist immer ganz schön sich auch gegenüberzusitzen.

00:01:47: Also vielen Dank für die Einladung.

00:01:49: Vielen dank das du da bist bei uns.

00:01:51: Wir freuen uns sehr.

00:01:52: Bevor wir uns diesen vielen Fragen, die ich habe widmen, möchte ich dich gerne als Person ein bisschen näher kennenlernen mit unserer Rubrik zum Kennenlernen – Die Fantastischen Vier.

00:02:04: bist du bereit?

00:02:05: Ich bin bereit!

00:02:08: Workation Wenn Du von überall auf der Welt arbeiten könntest, wo wäre das?

00:02:13: Das wäre Okinawa Also ganz im Süden von Japan auf den wunderschönen Inseln, mit wunderbarem Wetter und sehr viel leckerem Essen.

00:02:23: Da würde ich dich begleiten wenn

00:02:24: nicht da.

00:02:25: Das klingt sehr gut!

00:02:26: Reality Check Welchen Karriere-Ratschlag hältst du für überschätzt?

00:02:32: Den Karriereratschlag macht dein Hobby zum Beruf.

00:02:35: das hört man immer wieder natürlich so.

00:02:37: einen Beruf Spaß machen, das ist wunderbar.

00:02:40: Aber ein bisschen Ausgleich der eben dann nichts mit dem Job zu tun hat, ist was Schönes und ich glaube auch sehr gesund für die Seele.

00:02:47: NERDY über welches Thema kannst du stundenlang reden?

00:02:51: Über Jane Austen!

00:02:53: Über all ihre Romane, über die Verfilmungen, die Periodengetreuen, die modernen Adaption, Hörbücher

00:03:00: etc.,

00:03:01: Ich liebe alles.

00:03:02: Cool.

00:03:03: Brain Reset Was hilft dir am schnellsten, wenn dein Kopf nach einem langen Tag komplett voll ist?

00:03:10: Dann gehe ich am allerliebsten mit meinem Hund ganz lange im Park spazieren.

00:03:14: Genieße ein bisschen die Natur, die Bäume und natürlich auch den Hund.

00:03:19: Und dann geht's mir wieder gut!

00:03:22: Vielen vielen Dank!

00:03:23: Ich glaube wir konnten dich ein bisschen näher kennenlernen, ein bisschen ein Privatleben davon erfahren und jetzt darf ich dich mit Fragen löchern.

00:03:30: Aber bitte sehr!

00:03:32: Nora, ich weiß dass du einen spannenden akademischen Background hast ja nicht so ganz zielgerichtet auf deine Position heute ausgerichtet war.

00:03:41: Wie war das?

00:03:42: Was hast Du studiert und wie bist Du dann zu Fritz gekommen?

00:03:45: Ja ich habe hier in Berlin Japanologie- und Kommunikationswissenschaft studiert natürlich auch eine etwas ungewöhnliche Kombination sicherlich.

00:03:55: Und bin nach dem Studium dann bei einem Tech-Unternehmen eingestiegen, das Voice over IP Telefone herstellt und unter anderem auch im japanischen Markt vertreibt.

00:04:05: Ich habe dort zum Beispiel auch geholfen die japanische Sprachversion zu erstellen.

00:04:11: Habe dort aber prinzipiell im Online Marketing gearbeitet, habe dort das Online Marketing gelernt mit einem kleinen Bereich hauptsächlich E-Mail-Marketing ganz am Anfang und das hat sich dann immer mehr ausgeweitet.

00:04:22: Ich habe dann immer wieder dazugelernt, ich bin dann zu einem anderen Unternehmen gewechselt, dass auch VoiceOver-IP Telefone gemacht hat.

00:04:29: allerdings in dem Fall für so ganz spannende Spezialanwendungen also sowas wie Kernkraftwerke für den medizinischen Bereich wo alles steril sein muss minen bin ich von dort weitergegangen.

00:04:44: zu Fritz.

00:04:45: Sie ist damals noch AVM, bin dort in den sogenannten Channel Marketing Bereich gegangen und habe dort als Channel Marketing Manager gearbeitet und war da hauptsächlich verantwortlich für Mediamarkt-Saturn in Deutschland.

00:04:59: Und ich bin jetzt im März, in den D-to-C Bereich gewechselt bei der Firma Fritz und bin hier jetzt als International Marketplace Marketing Manager tätig, das heißt ich bin verantwortlich für unsere Auftritte auf Marktplätzen im internationalen Bereich.

00:05:17: Vielleicht

00:05:18: müssen wir es einmal ganz plakativ sagen wofür steht D to C?

00:05:22: Haben wir's schon gesagt?

00:05:23: Ich weiß es nicht!

00:05:24: Einmal noch mal Sicherheit selber.

00:05:27: D to C ist dabei eine Abkürzung für Direct-to-Customer.

00:05:31: Das hätte wir damit zu tun, dass wir bei Fritz bis in den Jahren im sogenannten indirekten Vertrieb verkauft haben.

00:05:39: Wir haben nicht direkt an den Kunden verkauft sondern wir haben unsere Produkte zum Beispiel an die Provider verkauft und man kennt vielleicht ne Vodafone eins und eins etc... Und natürlich auch im Handel Mediamarkt-Saturn, Konnenrad oder auch eine Expert.

00:05:54: Oder auch Amazon und die haben dann wiederum unsere Produkte an die Endkunden verkauft.

00:06:01: ist also lange Zeit das System gewesen, in dem wir auch ausschließlich verkauft haben.

00:06:06: Aber... ...zweitausendfünfundzwanzig haben wir dann einen Shop auf unserer eigenen Website eröffnet so dass die Kundinnen, die das möchten eben auch bei uns direkt kaufen können und deshalb steht dieses D to C für Direct To Customer.

00:06:20: Jetzt bist du schon fast ganz tief in meine nächste Frage eingestiegen!

00:06:24: Du kannst sie vielleicht sogar schon antizipieren weil es ja so wie Basics, die wir jetzt erst mal klären müssen.

00:06:28: Also wie genau grenzt sich dann eben der DTC-Bereich vom klassischen Vertrieb ab?

00:06:34: Jetzt hast du da schon so ein Intro gegeben... Ja kannst du das da nochmal

00:06:39: ausführen?

00:06:43: Genau sehr gerne!

00:06:44: Also wie ich schon gesagt habe haben wir jetzt erstmal seit dem letzten Jahr also wir zeichnen das ja jetzt im Jahr ist es jetzt in den Jahresjahr im Jahr und sind es seit dem Jahr und haben wir erst diese Optionen dass ein Kunde auch direkt bei uns die Produkte kaufen kann.

00:06:58: Vorher hat er das immer irgendwie noch über einen Zwischenschritt getan und wir haben in diesem Zug auch zum Beispiel bei Amazon unser Modell umgestellt, Wir haben das früher immer so gehandhabt dass wir bei Amazon im sogenannten Wendormodell verkauft haben.

00:07:12: Das heißt also wir haben an Amazon verkauft, Amazon hat dann die ganze Logistik Betrieben hat das alles dann von sich aus verkauft.

00:07:20: Riturn sind auch über Amazon gelaufen und das haben wir jetzt im letzten Jahr auch umgestellt auf das sogenannte Seller-Modell, dass bedeutet letztendlich wenn man dort dann auf der Seite ist steht dort nicht mehr Verkauf und Versandt über Amazon sondern Verkauf und versandt über Fritz.

00:07:34: Das geht also direkt über uns.

00:07:36: Das heißt also der Versand läuft über uns und auch die Retouren laufen über uns.

00:07:41: entsprechend ist es natürlich auch eine Umstellung bei uns gewesen diese Systeme zu bauen und dafür zu sorgen, dass wir dieses Kundenversprechen auch einlösen können.

00:07:51: Gibt es auch Überschneidungen in denen diese beiden Vertriebsarten zusammenarbeiten?

00:07:59: In unserer Kommunikation zum Kunden nach außen gibt's die auf jeden Fall denn wir wollen natürlich das.

00:08:04: der Kunde egal wo er auf uns trifft egal wo ja wo er uns kaufen möchte, wo er sich über uns informiert.

00:08:12: Auch die gleichen Informationen vorfindet das überall.

00:08:16: Also der Kunde möglichst alles so richtig vollständig findet wie er es braucht um auch seine Kaufentscheidung zu treffen.

00:08:24: Das heißt also natürlich werden diese Informationen auch dann überall genutzt und natürlich haben wir auch große Marketingkampagnen Und diese Kampagnien spielen wir unternehmensweit.

00:08:38: Das heißt, wenn wir zum Beispiel sagen, wir wollen im Herbst in einer Kampagne unsere Fritzboxen für Glasfaseranschlüsse besonders bewerben.

00:08:48: Dann werden diese Markenbotschaften überall ausgespielt.

00:08:52: Das sind also dann z.B.

00:08:54: Banner, das sind Videos, Audio-Werbung

00:08:57: etc.,

00:08:58: und das läuft dann über alle Kanäle.

00:09:00: Kannst du mir einen Überblick geben über deinen Aufgabenspektrum als International Marketplace Marketing Managerin?

00:09:07: Ich finde das so ein schöner Begriff.

00:09:09: Ich

00:09:10: bin jedes Mal froh, wenn ich ihn nicht komplett aussprechen muss!

00:09:14: Woher beschäftigst du dich den ganzen Tag?

00:09:18: Meine Aufgabe ist letztendlich, dass ein Kunde oder sagen wir mal im Schritt davor noch ein Nutzer ... die Informationen zu unseren Produkten finden kann, um natürlich im besten Fall eine Kaufentscheidung zu treffen für unser Produkt.

00:09:33: Das heißt also in allerersten Schritte der Kunde ist irgendwo im Internet unterwegs.

00:09:38: Nun bin ich auch Online-Manager hauptsächlich an der Stelle.

00:09:41: deshalb geht es eben auch hauptsechtig um den online Bereich.

00:09:44: das heißt also im ersten Schritt muss der kunde irgendwie eine Möglichkeit haben überhaupt auf unsere Produkte aufmerksam zu werden.

00:09:51: dass passiert zum Beispiel ganz klassisch über Werbung über Sponsor anzeigen, über Werbebanner.

00:09:59: Diese muss ich einbuchen bei unseren Marktplätzen.

00:10:03: Ich belege da also Werbeplätze, sorge dafür dass das ausgespielt wird und sorge dann natürlich auch dafür dass der Kunde wenn er klickt auf unsere Produktseiten oder in unserem Markenshop kommt, dass ja da auch alle Informationen findet um eben zu sehen ist dass das richtige Produkt, es ist vielleicht auch nicht das richtige Produkt und idealerweise wenn's das nicht ist welches könnte es denn sein sodass der Kunde da eben mit allen Informationen ausgestattet ist die er braucht.

00:10:32: Und dann im besten Fall diese Produkte natürlich kauft?

00:10:35: dazu halte ich dann auch sehr viel Kontakt mit den AnsprechpartnerInnen bei unseren Marktplätzen Denn da haben wir natürlich dann auch Mitarbeiter dieser Marktplatzunternehmen dann mit uns sprechen, mit denen wir uns abstimmen.

00:10:51: Mit denen wir auch Buchungen vornehmen, Aussteuerung von Kampagnen

00:10:55: etc.,

00:10:57: und natürlich ist es ganz wichtig, dass ich kontrolliere, dass diese Anzeigen effektiv ausgespielt werden.

00:11:03: Dass die uns einen Nutzen bringen.

00:11:06: Das heißt, ich muss sehr viele Zahlen auswerten und im Blick behalten.

00:11:11: Das sind so kpis Key Performance Indicators.

00:11:14: Und anhand dieser Zahlen ... optimiere ich dann die Kampagne.

00:11:18: Das heißt also, ich nehme Änderungen daran vor wie diese ausgespielt werden damit diese Kampagnen möglichst viel Erfolg bringen.

00:11:28: Kannst du für dich reflektieren oder resümieren.

00:11:33: Welche Fähigkeiten du hast, oder benötigst um deinen Arbeitsalltag möglichst gut zu meistern?

00:11:40: Da steckt ja ganz viel drin!

00:11:41: Du hast gerade schon gesagt, du musst dich kommunizieren und den Überblick behalten.

00:11:46: wie ist es aus deiner Innenwarnnehmung sozusagen?

00:11:49: was brauchst du um das alles

00:11:51: zu wuppen?

00:11:52: Also das Kommunizieren ist ein sehr gutes Stichwort.

00:11:55: Eine Kommunikationsfähigkeit sollte man auf jeden Fall mitbringen, es ist sehr viel Abstimmung.

00:12:00: Das ist sowohl bei uns in dem Team, indem ich arbeite als auch dann mit Kollegen aus anderen Abteilungen aber natürlich auch mit den Ansprechpartnern, bei den anderen Unternehmen und natürlich auch... Ich habe schon gesagt, es geht ja auch darum welche Botschaften aussendet, natürlich auch irgendwie dieses sich hineinversetzen können mit dem Kunden kommunizieren.

00:12:22: Was möchte mein Kunde denn wissen und was möchte er erfahren wenn er überhaupt auf unsere Produkte trifft?

00:12:29: Was man auch mitbringen sollte ist eine gewisse Stressresistenz, denn das ist manchmal auch ein etwas hektischer Job.

00:12:36: es kann immer mal sein dass man einen Arbeitstag damit beginnt eigentlich drei Dinge auf seiner Agenda hat, die man unbedingt machen möchte.

00:12:45: Eine Stunde später weiß man diese drei Dinge, die vor einer Stunde noch sehr dringend waren.

00:12:49: Die verschieben wir mal besser auf nächste Woche denn es gibt noch ein paar Dinge, dass deutlich dringender sind und das ist alles auch jetzt nicht wahnsinnig dramatisch.

00:12:57: Aber man muss damit umgehen können.

00:12:59: Man muss dann einfach diese Fähigkeit haben, das zu priorisieren und dann wieder zu kommunizieren wie man priorisiert, warum man das macht.

00:13:06: Und dann geht das ganz gut.

00:13:08: aber wenn ... dass man da nicht auch ein bisschen aufpasst, dass man eben entsprechend priorisiert.

00:13:14: Dann könnte das sehr schnell auch stressig werden weil man natürlich dann immer denkt oh Gott die drei Dinge von heute morgen was mache ich denn jetzt mit denen?

00:13:22: Hast du da entschuldige wenn ich gerade mal rein geretscht glaube du warst doch nicht fertig.

00:13:25: aber hast du da vielleicht einen Tool oder ein Tipp, wie einem so was gelingen kann.

00:13:30: Ich glaube das begegnet einem in ganz vielen Kontexten.

00:13:33: Dass man irgendwie in so einer Stresssituation ist, die vielleicht, wie du schon sagst ... Das kann man eigentlich schon händeln aber durch ein paar Impulse koppt man da ins Schlingern.

00:13:42: Wie behältest du da die Ruhe?

00:13:45: Hast du da vielleicht einen Ritual?

00:13:47: oder sagst du einfach mal tief durchatmen?

00:13:50: kommt es mit der Routine?

00:13:52: Wie nimmst du das wahr?

00:13:54: Hauptsächlich ist auch das wieder eine Abstimmungsfrage.

00:13:58: Ich spreche mit den Kollegen, auch mit den Teamleitern je nachdem, wie hoch das Thema natürlich auch aufgehängt ist.

00:14:04: Denn dafür sind wir ja auch ein Team.

00:14:07: Dafür haben wir auch Teamleiter um dann eben zu sagen diese Dinge stehen an.

00:14:11: ich priorisiere jetzt so.

00:14:13: wenn jemand etwas dagegen hat darf er jetzt widersprechen prinzipiell oder

00:14:17: muss immer schweigen.

00:14:19: also prinzipial versuche ich dass eigentlich immer dahin gehen zu machen wie man so sagt ich frage nicht unbedingt um Erlaubnis sondern ich kommuniziere offen was ich tue.

00:14:29: die entsprechenden Personen haben, die Möglichkeit dann zu sagen ich hätte das lieber dass du das anders machst.

00:14:34: aber ansonsten ist eben offen zu sehen was ich mache warum ich es mache Und dann fährt man damit eigentlich auch ganz gut.

00:14:41: In der Regel ist auch der Weg, den ich mir da suche, der Richtige und wenn sich alle abgeholt fühlen funktioniert das auch.

00:14:47: Ja super vielen Dank.

00:14:48: entschuldigt!

00:14:48: Ich hatte dich gerade unterbrochen aber ich glaube es ist wirklich etwas, dass besonders Berufseinsteiger innen bewegt.

00:14:55: Da ist das natürlich total nützlich davon deiner Erfahrung lernen zu dürfen.

00:14:59: Du warst grade noch bei anderen Fähigkeiten die du hast?

00:15:03: Genau wir waren ja grad beim Thema ... Priorisieren, das hatten wir gerade auch schon gesagt.

00:15:09: Und genauso eben natürlich geht da mit einher eine gewisse Flexibilität.

00:15:12: die muss da sein, die braucht man einfach.

00:15:15: und eine Sache, die ich persönlich so in den kleineren Dingen des Alltags ganz wichtig finde ist tatsächlich dass man einigermaßen im Kopf rechnen kann oder zumindest überschlagen.

00:15:26: es kommt immer mal wieder vor dass man eben ja auf sehr viele Zahlen gleichzeitig schaut Und dann manchmal irgendwas doch nicht so ganz stimmen kann.

00:15:36: Es kann sein, dass ein Filter falsch gesetzt ist oder ähnlich ist.

00:15:38: also wenn man dann immer schon so ein ungefähres Zahlen geröst im Kopf hat und so ungefähr weiß wo müssten wir denn eigentlich landen stimmt das stimmt das nicht?

00:15:46: Dass man dann eben auch mal recht schnell sieht oh hier schau ich vielleicht besser nochmal nach ob die zahlen jetzt stimmen Zeitraum, also zum Beispiel nicht der richtige Monat ausgewählt ist.

00:15:57: Ob ich die richtigen Marktplätze gerade in dieser Betrachtung drin hab?

00:16:00: Das hilft auf jeden Fall sehr!

00:16:02: Also schon auch kritisches Hinterfragen und analytisches Denken... Und ich glaube das ist grade im KI-Zeitalter essenziell weil man hat jetzt irgendwie noch viel mehr Hilfen und viel mehr Unterstützung von allen Seiten.

00:16:16: aber man muss halt wirklich genau hingucken und vielleicht nochmal hinterfragen über den Tellerrand hinaus schauen.

00:16:21: Ich finde es war schön dass du das noch mal so betonst.

00:16:25: Du hast uns ja gerade auch deine Entwicklung bei Fritz so ein bisschen skizziert.

00:16:30: Wie ist dir das gelungen?

00:16:33: Also, konntest du weiter Bildungs- oder andere Entwicklungsmöglichkeiten nutzen die dich eben auf diesen Karriereweg unterstützt haben?

00:16:40: Ja, auf jeden Fall!

00:16:42: Da muss ich auch sagen finde ich dass hier bei Friz wirklich sehr viel für uns getan wird.

00:16:47: Das geht zum Beispiel dabei los daß Ich schon mehrfach Schulung zum Thema Projektmanagement und arbeiten in Projekten hatte, zum Beispiel eine Scrum kennen wahrscheinlich auch viele.

00:16:58: Dieses Arbeiten in Sprints Projekte ganz strukturiert angehen dabei aber eben nicht nur abarbeiten auch steuern da auch wieder die Flexibilität die Retrospectiven.

00:17:08: das ist etwas dass wir sehr viel auch geübt gelernt haben und was wir auch ganz aktiv dann nach diesen Schulungen versucht haben zu leben.

00:17:17: Das ist ja auch immer so eine Sache, Schulungen bekommen.

00:17:20: Aber es ist wichtig, dass man's danach umsetzt und da wurde bei uns dann drauf geachtet, wenn wir solche Schulungen bekommen haben, das wir wirklich als Team oder Abteilung uns aktiv danach auf die Fahne geschrieben haben, dass wir das auch so umsetzen.

00:17:34: Denn natürlich in zwei oder drei Tagen verfestigt sich sowas nicht, das Verfestigen kommt danach.

00:17:40: Und das ist schon ganz wichtig, was man macht ... Ein ganz toller Kurs war außerdem kreatives Schreiben, den wir mal gehabt haben.

00:17:48: Das ist natürlich auch nicht Arbeit im Marketing.

00:17:50: man muss da immer wieder die richtigen Worte finden ob das jetzt für einen Marketingkampagnenclaim ist oder eben auch kurze Überschriften oder Bullet Points um unsere einzelne Produkte gut vorzustellen.

00:18:04: Und auch da haben wir ein ganz tolles Training gehabt.

00:18:07: Da ging es wirklich von der grundsätzlichen Idee übers Brainstorming, wie man dann die Ideen verfeinert und auch um Themen out of the box denken, welche Übungen, welche Methoden gibt es, um das zu machen?

00:18:18: Denn tatsächlich kann man lernen – das ist ein Skill!

00:18:22: Das war wirklich ein ganz fantastisches Training.

00:18:25: Ein anderer Aspekt sind auch Verhandlungstraining.

00:18:29: Ich bin zwar im Marketing, aber natürlich im größeren Bereich bei einer Vertriebseinheit aufgehängt.

00:18:36: Und klar wir schließen Verträge mit ... Handelspartnern, das heißt da werden Konditionen vereinbart.

00:18:43: Da muss man natürlich auch schon ... Das kann dann immer mal passieren dass es irgendwie so ein bisschen festgefahren ist.

00:18:47: keine Seite bewegt sich nicht mehr so und da haben wir auch also in verschiedenen Trainings gelernt wie man dann in solchen Momenten damit umgeht wie man vielleicht auch einen neuen Ansatz findet nochmal eine neue Betrachtungsweise auch noch Mal eine Möglichkeit das Gespräch noch einmal weiter zu lenken Und da dann eben auch auf Einmeld zu reagieren und zwar so dass Es eben auch Auf Augenhöhe und Gesichtswahn für alle beteiligt ist, was ja auch sehr wichtig ist um so eine Verhandlung gut zum Abschluss zu bringen.

00:19:12: Du sprichst es gerade schon an!

00:19:14: Es gibt in deinem Arbeitsalltag durchaus Momente die dir auch einiges abverlangen.

00:19:20: Wie ist das momentan?

00:19:22: Was ist gerade deine größte Herausforderung im Bereich DTC und Marketplace Marketing?

00:19:27: Und wie gehst du damit um?

00:19:30: Die allergrößte Herausforderung, die ich im Moment spüre ist tatsächlich ... Wir haben etliche verschiedene Krisen.

00:19:42: Die über uns alle hereinbrechende und auch eine gewisse wirtschaftliche Unsicherheit, die Menschen im Moment ganz stark spüren.

00:19:50: Das bedeutet natürlich immer, dass sich die Konsumenten genauer anschauen, ob sie etwas kaufen oder wann sie etwas kaufen.

00:19:57: Wann ersetzt man ein Gerät?

00:19:59: Und das betrifft natürlich auch uns, gerade mit unseren Fritzprodukten.

00:20:03: Viele von denen sind wahnsinnig langlebig.

00:20:05: Das ist

00:20:05: ja gut!

00:20:06: Ja, das ist

00:20:07: wunderbar.

00:20:07: Natürlich freuen wir uns trotzdem wenn ein Kunde sagt er möchte jetzt noch mal das schnellere Internet mit dem neueren Wifi-Standard nutzen und dass es natürlich großartig gleichzeitig aber eben in einem Konsumklima gerade wie jetzt ist das natürlich dann auch häufig eine Überlegung brauche ich jetzt schon einen neuen Hooter geht der vielleicht noch ein Jahr lang und das ist völlig verständlich.

00:20:28: Da versuche ich dann, mich auf die Dinge zu konzentrieren.

00:20:30: Die kann ich selbst beeinflussen und das ist in meinem Fall eine möglichst gute Online-Presenz.

00:20:36: Dass wir die relevanten Produktinformation haben, dass wir die Ads effizient aussteuern.

00:20:42: Denn auch wenn der Kunde sagt er kauft jetzt nicht kommt irgendwann natürlich trotzdem der Moment, indem ihr das Produkt doch kaufen würde.

00:20:53: Und natürlich möchte ich ... dann zu diesem Zeitpunkt der Kunde weiß, dass es mein Produkt gibt.

00:20:59: Dass er der Kunden weiß wo er es herbekommt und das ich in dem Zeitraum eben auch die Mehrwerte näher bringe, die den Kunden zum Kauf

00:21:08: bewegen.".

00:21:09: Was macht den Detoxie- und Marketplacebereich gerade für Studierende spannend?

00:21:15: Die sich für Marketing, Digitalisierung und auch internationale Zusammenarbeit interessieren?

00:21:21: Es ist ein ganz dynamischer Bereich, weiterentwickelt.

00:21:26: Es gibt immer wieder neue Werbeformat, es gibt auch neue Marktplätze mit neuen Gegebenheiten, ganz spannende neue Herausforderungen in jedem einzelnen Land, in dem wir verkaufen.

00:21:37: Es ist also immer wieder etwas Neues zu lernen und das hört nie auf.

00:21:42: Und besonders schön ist das jetzt für mich weil ich als Marktplatzhändler im Vergleich zum indirekten Vertrieb viel mehr Daten und Zahlen sehen kann.

00:21:52: weil ich natürlich einen unmittelbaren Zugang zu all diesen Daten habe, die ich über die Erfolge unserer Aktivitäten da bekomme.

00:22:00: Dass ich das alles ganz genau nachverfolgen kann.

00:22:02: was ist gut, was funktioniert vielleicht auch nicht so gut und wie kann ich das weiter optimieren?

00:22:07: Und da kann ich dann in dem Rahmen wahnsinnig viel Neues testen, kann schauen wie es performt und das macht einfach sehr viel Spaß!

00:22:15: Ja, auf jeden Fall.

00:22:16: Das merkt man dir auf jeden fall an in deinen Antworten und darin dass du einfach wirklich für dein Job brennst ja?

00:22:24: Und ja genau so ist es auch.

00:22:26: also du arbeitest schon sehr lange bei Fritz hast dann eine Karriere bei und mit fritz weiterentwickelt.

00:22:32: warum was macht auch die Arbeitskultur vielleicht für dich so besonders?

00:22:37: Die Arbeitskultur bei uns ist sehr offen sehr freundlich und sehr sehr kollegial.

00:22:43: Geht bei uns auch wirklich direkt beim Onboarding, geht das los?

00:22:47: Wir haben hier einen sehr aufwendigen Onboarding-Prozess.

00:22:51: Er hat bei mir mehr als ein Monat gedauert.

00:22:54: Es gibt Produktschulungen.

00:22:56: Man wird wahnsinnig viel den wichtigen Personen vorgestellt, die sich bis zum Vicepräsident hin dann wirklich da die Zeit nehmen und einem noch mal erklären was sie machen wie das funktioniert.

00:23:08: man kennt am Ende dieser ... Zeit, wirklich die Produkte und unser ganzes Portfolio sehr gut.

00:23:14: Manches muss man vielleicht noch nachschlagen ist auch nach einem Monat in Ordnung.

00:23:17: wir haben ja ziemlich viel aber also man lernt wahnsinnig viel es dann wirklich auch gut abgeholt ist sehr sehr fit.

00:23:23: ich habe so ein ausführliches Onboarding noch nie erlebt.

00:23:27: Und also ich weiß nicht, ob irgendjemand hier in diesem Unternehmen jemals angefangen hat der unsere Produkte nicht liebt.

00:23:32: aber wer sie da noch nicht geliebt hat er liebt sich nach dem Onboarding.

00:23:35: die sind nämlich wirklich großartig und das ist eben auch was uns wirklich eint.

00:23:39: wir stehen wahnsinnig stark hinter unseren Produkten wir lieben unsere Produkte und es tragen wir natürlich auch gerne nach außen.

00:23:46: Das führt manchmal zu sehr lustigen Situationen bei Kundenterminen wenn eigentlich nur das Ziel haben, Bescheid zu sagen dass ein neues Produkt kommt.

00:23:55: Aber wir kommen dann doch immer bisschen ins Schwärm und erzählen sehr lange und sehr ausführlich warum das Produkt ganz ganz toll ist weil wir dann auch schon darauf warten dass wir es zu Hause selber ausprobieren können.

00:24:05: Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen.

00:24:07: Ich glaube, ich kenne kaum Menschen die noch nie mit euren Produkten in Berührung gekommen sind, die sie halt im meisten Fall einfach über sehr viele Jahre bei sich in der Wohnung zu stehen haben und da einen verlässlichen Partner haben.

00:24:20: Nora, vielen Dank für das Interview!

00:24:22: Ich habe ganz viel Neues lernen dürfen und einen Einblick in deinen Bereich bekommen von dem ich ihm vorher sehr wenig wusste und ich bin sehr begeistert von deiner Begeisterung Job und eben auch für deinen Arbeitgeber, für diese Produkte.

00:24:38: Ich hoffe dass diese Begeisterung auf unsere Hörerinnen übergesprungen ist und der eine oder die andere dazu motiviert ist mal bei euch auf die Karriere Seite zu gucken, wie kann ich da vielleicht meinen Weg finden?

00:24:53: Vielen vielen Dank für deine Zeit und für deine Begeesterung!

00:24:57: Liebe Hörerinnen, wenn ihr noch Fragen haben solltet dürft ihr sie gerne stellen an Podcast at StudyDrive.net.

00:25:03: Ich packe euch alle Infos in die Shownotes und auch ein paar Links zu Episoden, die ich bereits mit KollegInnen von

00:25:10: Nora

00:25:10: aufnehmen durfte so dass ihr euch ein umfassendes Bild von Fritz machen könnt.

00:25:16: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und auf Wiederhören!

Über diesen Podcast

Welcher Job passt zu mir? Welche Berufe gibt es? Wie finde ich meine Berufung? Praktikum oder Traineeship? Im Karriere-Podcast von Studydrive – Europas größte Studierendenplattform mit über 3 Millionen Studierenden – werden diese Fragen beantwortet. Lass dich von Menschen inspirieren, die exklusive Insights aus unterschiedlichen Unternehmen teilen und dabei wertvolle Ratschläge für deine berufliche Orientierung geben! Von Bewerbungstipps, über Gehaltsvorstellungen bis hin zu praktischen Learnings. Bei career to go sprechen Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen. Reinhören, inspirieren lassen, weitersagen!

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