career to go

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00:00:00: Ich glaube, dass In-Hausberatung besonders gut zum Menschen passt, die bereits wissen in welcher Industrie oder in welchem Unternehmensumfeld sie sich langfristig sehen.

00:00:12: Man entwickelt weiterhin ein sehr breites Beratungs- und Problemlösungsknowhow, baut aber gleichzeitig ein tiefes Verständnis für ein bestimmtes Geschäft auf – das ist da schon industriespezifisch!

00:00:25: Für mich ist die Inhausberatungen ideal die sich eher als Generalisten verstehen, also man arbeitet über viele unterschiedliche Themen hinweg und entwickelt dadurch einen sehr breiten Werkzeugkasten anstatt sich früh auf ein einzelnes Spezialgebiet festzulegen.

00:00:56: Hallo und herzlich willkommen zu Career to Go.

00:00:59: Das ist der Karriere-Podcast von StudyJive, mein Name ist Konstanz Mariteschner.

00:01:05: Heute schauen wir dorthin wo Strategie-, Transformation- und Konzernrealität aufeinander treffen – in die Inhausberatung der BASF!

00:01:16: Dafür darf ich Nora Sudhoff begrüßen.

00:01:19: Sie ist Senior-Projektmanagerin und ich will von ihr erfahren, wie Ihr Weg von der externen Beratung zur BASF ausgesehen hat.

00:01:28: Was Inhausberatung anders macht und welches gilt man dafür braucht um nur einige der Themen zu nennen die uns heute beschäftigen werden.

00:01:39: Kurz gesagt es geht um Karriere, um Beratungen komplexe Projekte und das alles im Kontext eines globalen Unternehmens.

00:01:48: Herzlich willkommen, Nora!

00:01:50: Ja vielen Dank Constanze dass ich hier bei dir sein darf und freue mich auf die Aufnahme

00:01:57: Nora, wir haben uns einiges vorgenommen.

00:02:00: Bevor wir aber ins Interview einsteigen würde ich dich als Person gerne ein bisschen näher kennenlernen und dafür gibt es unsere Rubrik zum Kennenlernen die fantastischen vier!

00:02:10: Vier schnelle Fragen, vier kurze Antworten.

00:02:13: bist du bereit?

00:02:14: Ich bin bereit.

00:02:25: Ganz eindeutig Excel.

00:02:28: Moodprobe, wann hast du beruflich zuletzt deine Comfort Zone verlassen?

00:02:34: Ja also ich würde sagen tagtäglich... Nein!

00:02:38: Also ich denke tatsächlich dieser Podcast den wir heute drehen das ist für mich nur meiner Komfortzone weil ich das nicht jeden Tag mache und ich mach es aus einem ja beruflichen Kontext heraus.

00:02:51: Ja sehr cool

00:02:53: Buzzword Bingo, welches Business-Buzzword würdest du am liebsten aus dem Büroalltag streichen?

00:02:59: ASAP!

00:03:01: Also as soon as possible.

00:03:05: Das könnte man mal streichen.

00:03:07: Ja da gehe ich mit bei der Petition die wir dann da einreichen könnten.

00:03:11: Ich mag das auch gar nicht.

00:03:13: Future You Welchen Rat würdest Du Deinem Jüngeren Ich Am Ersten Arbeitstag geben wollen?

00:03:20: Ganz klar entspann dich Du hast noch einige Jahrzehnte vor dir.

00:03:26: Sehr gut, vielen Dank!

00:03:27: Ja genau, es sollte man jedem Newbie als Post-it an den Laptop heften.

00:03:32: Ich glaube das nimmt so ein bisschen den Druck raus.

00:03:35: Vielen Dank.

00:03:36: Auf jeden Fall sehr gerne.

00:03:38: Nora, nehme ich mal mit.

00:03:40: Wie sah denn dein beruflicher Werdegang bisher aus?

00:03:43: Also welche Station oder Erfahrungen haben dich zur BASF geführt?

00:03:51: Während meines Studiums habe ich bewusst mehrere Praktika in unterschiedlichen Bereichen absolviert.

00:03:57: Also beispielsweise bei EY, PVC, Commerz Business Consulting um ein möglichst breites Verständnis für verschiedene Tätigkeitsfelder aufzubauen und früher einen Gefühl für unterschiedliche Arbeitsumfelder und Themen zu entwickeln.

00:04:14: gegen Ende meines Studiums habe ich mich dann gezielt für den Einstieg in ein Start-up Umfeld entschieden.

00:04:20: Und das war eine relativ kurze, aber intensive Phase die durch hohe Dynamik starken Team Spirit und intensive Aufbauarbeit gekennzeichnet war.

00:04:31: Okay mutig auch gleich so in dieses Halsfischbecken zu gehen oder?

00:04:35: Start up Umfeld hat ja auch so'n paar Klischees, die es so mit sich bringt.

00:04:40: Aber du hast das glaube ich ganz gut auch zusammengefasst, dass es auch intensiv für dich war und du dort viel lernen konntest oder?

00:04:48: Auf jeden Fall!

00:04:50: Ich habe aber trotzdem dann, nachdem ich eben dieses Startup-Welt entdeckt habe, mich entschieden in die Beratung zu gehen.

00:04:57: Also ich begann zu den Leuten in Frankfurt übergegangen in dem Bereich Mergers and Acquisitions und da mit dem Fokus auf Commercial due diligence – Mit Cap Private Equity Transaktion Und im weiteren Verlauf hab' ich mein Tätigkeitsspektrum auf Carve Outs erweitert.

00:05:15: rückblickend war dies eine sehr lehrreiche Zeit mit einer steilen Lernkurve, in der ich sowohl fachlich als auch persönlich stark erwachsen bin und auch mit sehr leistungsstarken Teams zusammenarbeiten durfte.

00:05:30: Und um das jetzt noch abzuschließen also mit dieser M&A-spezifischen Expertise und meiner mehrjährigen Beratungserfahrung wurde ich dann schließlich über LinkedIn angesprochen und auf die Rolle als Senior Project Manager im BASF In-House Consulting innerhalb der MNA Practice aufmerksam gemacht.

00:05:50: und ja, nach intensiver Auseinandersetzung mit der Rolle und den damit verbundenen Perspektiven habe ich mich für eine Bewerbung entschieden.

00:05:58: Ein Angebot erhalten und das nach sorgfältiger Abwägung auch

00:06:02: angenommen.".

00:06:03: Und was hat dich genau dazu motiviert eben von der externen Beratung in die Inhausberatungen zu wechseln?

00:06:11: Was hat dich da

00:06:11: angetrieben?".

00:06:14: Ich würde sagen, da spielen mehrere Faktoren mit ein und wenn ich so darüber nachdenke, würd' ich das auch klasstern in Push- und Pullfaktoren.

00:06:28: Push-Faktoren Seite, würde ich sagen.

00:06:30: Ein zentraler Treiber war aus meiner Sicht die bekennste Ownership in der klassischen Beratung.

00:06:36: Also man bewegt sich häufig nicht direkt am Entscheidungshebel sondern erarbeitet primäre Empfehlungen bevor man bereits in das nächste Projekt übergeht.

00:06:46: So kommt der dauerhaft hohe Workload ins besondere Bereich Commercial to Diligence wo innerhalb sehr kurze Zeiträume, typischerweise vier bis sechs Wochen.

00:06:58: Sehr umfangreiche datengetriebene Analysen in ein diverse dreistelliges Folien-Decke überführt werden und das der Engens durch komplexe Markmodellierung.

00:07:10: Zwar unterscheiden sich die Belastungsprofile je nach Projekt, also ob man jetzt Carvalts macht wo man eher kontinuierlich die Belassung hat oder due diligence ist wo es eher spitzengetrieben ist aber insgesamt das Arbeitspensum konstant hoch und fordernd.

00:07:25: Und wenn ich jetzt der Pullfaktorenseite schaue, dem Gegenüberstand für mich eigentlich klarer Wunsch näher am operativen Chef zu sein und eine stärkere Verbundenheit zum Unternehmen aufzubauen.

00:07:41: also im Inhaus Kontext agiert man als integraler Bestandteil der Organisation Als Kollege und nicht als externer Dienstleister und kann dadurch nachhaltiger Einfluss nehmen.

00:07:53: Ja, und dann bietet es ja auch einen Umfeld tendenziell mit einer besseren Work-Life Balance.

00:07:59: Auch wenn auch In-House Consulting kein nine to five Job ist.

00:08:03: Und ansonsten ich finde das ist besonders attraktiv langfristig gedacht.

00:08:08: also das In-house Consulting ist wie ein strategisches Sprungbrett in die Linien und Führungsfunktionen.

00:08:14: Man kann da einfach ein konzernweites Netzwerk aufbauen, eine hohe Sichtbarkeit gegenüber dem Senior Leadership

00:08:22: generieren.".

00:08:23: Das hat mir jetzt schon mal einen sehr guten Überblick gegeben und mir deine Motivation verdeutlicht.

00:08:28: Welche wesentlichen Unterschiede konnest du denn bisher schon zwischen der externen Beratung und der inhausberatung feststellen?

00:08:37: Wenn ich drüber nachdenke, der größte Unterschied ist für mich die Nähe zur Umsetzung.

00:08:44: Im Inhauskonsulting bin ich deutlich näher am Geschäft und begleite Entscheidungen oft bis in die Umsetzung hinein weniger als Beraterin und mehr als Kollegin.

00:08:57: Ich denke interessant es aber auch die Gemeinsamkeiten zu betrachten.

00:09:03: Da denke ich zum Beispiel an ein professionelles Umfeld mit starken Profilen, an eine vertrauensvolle, perspektvolle Zusammenarbeit und auch wechselnde spannende Projekte.

00:09:14: Von dieser Umsetzung und von diesen spannenden Projekten würde ich gerne ein bisschen mehr erfahren.

00:09:19: Wir müssen vielleicht auch im Hinterkopf behalten für unsere Hörerinnen, dass wir uns hier auch in einem sehr vertrauensvollen Umfeld bewegen also wie natürlich keine Betriebsinterne aussprechen können und uns ein bisschen abstrakter unterhalten müssen.

00:09:32: aber ich glaube uns kann es trotzdem gelingen einen tiefen Einblick in deine Arbeit Weise zu bekommen.

00:09:38: Vielleicht schaffen wir das darüber, wenn du mir so eine Arbeitswoche mal so grob skizziert.

00:09:44: wovon ist die typischerweise geprägt?

00:09:47: Wenn ich meine Arbeitswoch in einem Satz beschreiben müsste dann wäre das vermutlich weniger Powerpoint mehr Orchestrierung.

00:09:57: Das Analysen gehören zwar weiterhin zu meinem Alltag also den größten Teil meiner Zeit verbringe ich aber mehr mit Stakeholder Management, also wirklich unterschiedliche Stakeholde zusammenbringen.

00:10:10: Entscheidungen vorbereiten und sicherstellen dass komplexe Transformationsvorhaben erfolgreich umgesetzt werden.

00:10:19: Und bei größeren Projekten da arbeiten wir auch eng mit externem Beratung zusammen die wir dann inhaltlich und organisatorisch mitsteuern.

00:10:29: Gleichzeitig bin ich regelmäßig im Austausch mit dem Leadership und arbeite an Themen, mit hoher strategischer Relevanz.

00:10:38: Und auch Vertraulichkeit.

00:10:40: also dadurch wird man zu einer Vertrauenspersonen im Projekt.

00:10:46: neben der fachlichen Expertise vor allem Integrität, Diskretion und ein hohes Verantwortungsbewusstsein erfordert.

00:10:56: Schaffen wir es trotzdem noch ein kleines bisschen weiter rein zu zoomen.

00:11:00: Also kannst du mir einen typisches Projekt skizzieren?

00:11:04: Also so ganz grob, was könnte eine Themenstellung sein?

00:11:08: Welche Rolle übernimmst Du und wie ist dann so'n ungefährer Ablauf?

00:11:15: Ja also wir arbeiten sehr viel an Projekten die unter strikter Geheimhaltung stehen.

00:11:20: deswegen kann ich tatsächlich nur grob skizziern.

00:11:23: ja Das kann zum Beispiel sein die Begleitung einer organisatorischen Transformation.

00:11:31: Es können sein, die Neugestaltung von Prozessen oder Vorbereitungen Umsetzung von MNA bzw.

00:11:38: Carportprojekten.

00:11:40: Ich denke was so gemeinsam ist an diesen Projekten ist immer das man komplexe Fragestellung hat mit eben der hohen strategischen Relevanz und zahlreichen Stakeholdern aus unterschiedlichen Bereichen, die man zusammenbringen muss.

00:11:56: Und ja also meine Rolle besteht dabei häufig darin, die verschiedenen Arbeitsstränge zu koordinieren, Analysen zu steuern, Entscheidungsgrundlagen für das Management zu schaffen und als Schnittstelle zwischen Fachbereichen, Führungskräften und auch teilweise extern Beratungsteams zu fungieren.

00:12:17: Und ja, im MNA und Carve Out also in solchen Situationen da kann es beispielsweise darum gehen zukünftige Organisationsstrukturen zu entwickeln.

00:12:27: Verantwortlichkeiten neu zu definieren oder die organisatorischen Voraussetzung für eine erfolgreiche Trennung von Geschäftsbereichen zu schaffen.

00:12:36: Ich hoffe, dass hilft in der großen Skizierung.

00:12:40: Ja auf jeden Fall!

00:12:41: Ich habe jetzt schon ein schärferes Bild mir davon zeichnen können und wie du gerade schon sagtest wir können nicht ganz so tief reingehen aber da steckt ja ganz viel drin und mich interessiert dann natürlich auch welche fachlichen und auch welche persönlichen Fähigkeiten du dafür benötigst.

00:13:00: also was ist aus deiner Sicht besonders wichtig um in der In-House Beratung erfolgreich zu sein?

00:13:06: Neben den klassischen Beratungsfähigkeiten wie strukturiertem Denken, analytischer Problemlösung sind aus meiner Sicht vor allem die Fähigkeiten wichtig unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

00:13:21: Vertrauen auch aufzubauen und komplexe Stakeholder Landschaften erfolgreich zu navigieren.

00:13:27: In der Innenhausberatung ist man oft weniger der externe Experte mit der einen richtigen Antwort oder den Benchmarking-Informationen, die die externen Berater generieren können.

00:13:39: Sondern eben vielmehr ein Vermittler, ein Sparingspartner, der gemeinsam mit den relevanten Stakeholders Lösungen entwickelt.

00:13:48: Was auch wichtig ist finde ich es Neujede und breites Interesse an unterschiedlichen Themenfeldern.

00:13:57: Während man sich in der externen Beratung häufig über die Jahre in einer bestimmten Industrie oder einem spezifischen Kompetenzbereich spezialisiert, wird man in der Inhausberatung regelmäßig mit sehr unterschiedlichen Fragen der Lungen konfrontiert von Strategie- und Reorganisationsprojekten über Marketing bis hin zu M&A- und Carve Out Themen.

00:14:21: Deshalb ist die Fähigkeit, sich schnell in neue Themen einzuarbeiten und unterschiedliche Disziplinen miteinander zu verknüpfen.

00:14:33: Besonders wertvoll!

00:14:34: Ich kann mir durchaus vorstellen dass unsere Hörerinnen der jetzt hier an den Lippen hängen ja vielleicht abwägen welcher Bereich ist denn der Richtige für mich?

00:14:43: Und du bist ja eine der wenigen die das glaube ich gut beurteilen können.

00:14:47: was gibt glaube ich gar nicht so viele Leute die eben diesen Erfahrungsschatz mit Sicht bringen.

00:14:51: also Für welche Persönlichkeiten oder auch für welche Karriereziele passt denn die Innenhausberatung besonders gut und für wen ist vielleicht eher die Arbeit in der externen Beratung, die bessere Wahl?

00:15:05: Aus meiner Sicht hängt die Antwort vor allem davon ab wo man langfristig hin möchte.

00:15:12: Ich glaube... Das Inhausberatung besonders gut zum Menschen passt, die bereits wissen in welcher Industrie oder in welchem Unternehmensumfeld sie sich langfristig sehen.

00:15:24: Man entwickelt weiterhin ein sehr breites Beratungs- und Problemlösungsknowhow, baut aber gleichzeitig ein tiefes Verständnis für ein bestimmtes Geschäft auf.

00:15:34: Also das ist da schon industriespezifisch.

00:15:38: Für mich ist die Inhaus beratung ideal für Persönlichkeiten die sich eher als Generalisten verstehen.

00:15:46: Also man arbeitet über viele unterschiedliche Themen hinweg und entwickelt dadurch einen sehr breiten Werkzeugkasten, anstatt sich früh auf ein einzelnes Spezialgebiet festzulegen.

00:15:59: Ein weiterer großer Vorteil ist die Nähe zum Unternehmen selbst.

00:16:03: also durch die Projektarbeit kommt man mit sehr unterschiedlichen Divisionen Funktionen Führungskräften in Kontakt und baut innerhalb kurzer Zeit ein breites Netzwerk auf.

00:16:12: deshalb wird in aus konseiting oft auch als tellenpool oder sprungbrett für spätere rollen in die linie gesehen was ich auch schon gesagt hatte also perspektivisch verantwortung innerhalb eines unternehmens übernehmen möchte.

00:16:25: er hält hier die möglichkeit viele bereiche kennenzulernen und sichtbar zu werden.

00:16:31: Und, Für Die externe beratung.

00:16:34: Also was spricht dafür?

00:16:36: Oder für wen passt das eher?

00:16:38: Das ist gerade von Vorteil für menschen die möglichst schnell viele Unternehmen und Branchen kennenlernen möchten, sich gezielt als Experte für ein bestimmtes Thema positionieren wollen.

00:16:51: Da steht halt eben häufig die Spezialisierung stärker im Vordergrund während der Inausberatung eher den ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen fördert.

00:17:00: Wenn ich das jetzt vereinfacht zusammenfassen müsste also wer langfristig Teil einer Organisation sein will.

00:17:08: Also ein breites Generalistenprofil auch entwickeln will und später möglicherweise in eine Führungsfunktion wechseln möchte, für den ist die Innenhausberatung ein guter Karriereweg.

00:17:20: Wer dagegen maximale Vielfalt über verschiedene Unternehmen hinweg sucht oder sich als Spezialist in einem bestimmten Beratungsbereich etablieren möchte findet diese Möglichkeit dann eben eher in der externen Beratung.

00:17:32: Und ich sag mal das ist ja auch kein gegenseitiges Ausschließen.

00:17:35: es kann ja auch sein Ich mache erst das und dann das andere, so wie es bei mir der Fall war.

00:17:41: Das wollte ich dir auch gerade noch mal sagen – ich finde das schön!

00:17:44: Wie du das einfach sehr neutral gegenüberstletzen?

00:17:47: Ich glaube, dass ist eben zu wichtig für unsere Hörerinnen.

00:17:50: Jetzt wäre das schon fast ein schönes Schlusswort aber ich möchte dich nicht gehen lassen ohne vielleicht noch einen oder zwei Ratschläge für Studierende- oder BerufseinsteigerInnen von dir einzuholen die sich oder auch einer anderen Inhausberatung interessieren.

00:18:10: Was gibt es dafür so, ja nochmal so kostbare Ratschläge aus deiner Erfahrung die du den mitgeben könntest?

00:18:18: Ja also da habe ich einige Tipps.

00:18:22: Sie haben noch Zeit!

00:18:24: Ja, ich finde das ist so eine wichtige Frage.

00:18:28: Die Studenten machen sich so viele Gedanken und wissen gar nicht was sie alles anfangen sollen, was hilft, was nicht.

00:18:34: Und es gibt ja auch unzählige Kanäle wo man sich schlau machen kann.

00:18:40: Ich würde's mal auf drei Punkte runterschrauben.

00:18:43: Okay?

00:18:44: Erstens sammelt möglichst früh praktische Erfahrung Geht auf Karrieremessen, nehmt an Unternehmensveranstaltungen, Workshops oder Case Studies Teil und absolviert Praktika.

00:18:59: Ich habe sowohl externe Beratung als auch innauskommenseitig während des Studiums kennengelernt und für mich der einmaligen Zeitpunkt entschieden nach dem Studium Industrie agnoster stetig zu werden.

00:19:09: ja nur das hab ich schon während des studiums herausgefunden und das denke ich auch mal zeitersparen ist wenn wir im Sinne von Effizienz denken.

00:19:20: Zweitens, also investiert bewusst in eure Kommunikations- und Leadership Skills.

00:19:28: Fachwissen lernt man im Studium meist ausreichend.

00:19:32: ja das ganze Präsentieren Netzwerken Menschen überzeugen oder Verantwortung übernehmen lernt Man dagegen nicht so wirklich.

00:19:43: Kommt drauf an, wo man studiert.

00:19:48: Mir persönlich haben dabei mein Engagement im Arbeitskreis Börse oder im allgemeinen Studierenden-Ausschuss der Universität Mannheim geholfen.

00:19:57: Da gibt es immer zahlreiche Studenteninitiativen, da kann man ja schauen was ein interessiert.

00:20:02: Hauptsache... Man ist in so einer Gruppe und tauscht sich aus.

00:20:06: also wer die Möglichkeit hat, kann natürlich auch vorher direkt in eine stärker praxisorientierte Uni gehen an einer staatlichen Uni, also Uni Mannheim studiert.

00:20:16: Aber auch an einer privaten, an der Apps Business School in Österreich-Winkel und da war das schon sehr praxisorientiert.

00:20:25: Also da ging es sehr viel um Präsentieren Gruppenarbeiten Praxisprojekte und das hat mir sehr geholfen für den Berufseiltag später dann Ja, und ansonsten auch hier Stipendium-Programme können auch noch wertvoll sein.

00:20:41: Also ich war zum Beispiel bei der Konrad Adenauer Stiftung und da kann man auch ein spannendes Netzwerk aufbauen in den Austausch gehen mit Menschen aus unterschiedlichen Fahrrichtungen.

00:20:50: Da waren BWL'er Juristen dabei, Bachelorkultur und Wissenschaft also alle möglichen Fachrichtungen unterschiedliche Spaces und Typen von Menschen Und das hilft einfach schon mal da so ein bisschen aus seiner, ich sag mal Komfortzone rauszugehen.

00:21:06: was ich hier gerne betonen möchte ist, dass es hier ganz eindeutig die Eigeninitiative und das Engagement ist.

00:21:14: Also ein Stipendium fällt einem natürlich nicht zu.

00:21:18: Da muss man proaktiv sich drauf bewerben gucken, was passt dann genau genauso eben wie die Gruppen, die du vorgeschlagen hast?

00:21:26: Das alles ist etwas, zu dem man sich bewusst entscheiden muss und wo man bewusst auch in die Eigenverantwortung gehen muss.

00:21:34: Es hört sich immer so blöd an aber extra mile gehen sollte, um eben schon früh herauszufinden.

00:21:41: Was ist denn die richtige Richtung?

00:21:42: Wo liegen denn meine Interessen?

00:21:44: und ja wie kann ich dann da wirklich an den richtigen Ort kommen?

00:21:49: Meinst du noch mal wichtig das zu betonen?

00:21:52: Ja danke Constanze!

00:21:53: Also wirklich so ist es.

00:21:55: also ich möchte jetzt keine privaten Unis vor dem Markt oder sagen wir müssen Stipendium haben.

00:22:01: Es geht tatsächlich um eigene Initiative aktiv werden Die die Zeit nutzen und sich nicht zurücklehnen, nur das Minimum machen.

00:22:10: Und für sich dann nur lernen.

00:22:12: Ich sag mal in der Bib sitzen und sonst keinen Kontakt zu Menschen haben.

00:22:15: Wichtig ist es mit Menschenkontakt zu haben aus unterschiedlichen Gruppen.

00:22:19: Da lernt man eben Kommunikationsskills und diesen sozialen Aspekt, den man eben nicht in der Schule lernt.

00:22:27: Ja!

00:22:28: Und dein dritten Ratschlag?

00:22:33: Also der Dritte ist, bleibt neugierig und sammelt unterschiedliche Perspektiven.

00:22:37: Nutzt die Studienzeit nicht nur zum Lernen für Prüfungen?

00:22:40: Ja es auch wichtig!

00:22:42: Aber auch praktisch wie ein Experimentierfeld.

00:22:44: also Die Erfahrungen außerhalb des Hörsaals Wie Praktika-Fallstudien Hochschulengagement Und so weiter.

00:22:54: Die sind super wertvoll und auch Auslandssemester kann ich empfehlen wenn das möglich ist an der eigenen Uni weil man da auch lernt, in einem internationalen Umfeld zu leben.

00:23:09: Da auch mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zu arbeiten.

00:23:13: Gerade jetzt wenn ich mal auf die BSF schaue ist es ein sehr internationales Umfeld und ich spreche fast nur noch Englisch.

00:23:22: Das spielt auch mit dem zweiten Punkt Zusammenkommunikation Leadership.

00:23:26: Aber ich möchte nur den Punkt klarmachen, neugierig zu bleiben und unterschiedliche Dinge mal auszuprobieren.

00:23:31: Nora vielen vielen Dank für diese kostbaren Ratschläge zum Schluss aber auch insgesamt für diesen kostbaren Insights die du uns gegeben hast.

00:23:39: Ich glaube es ist wirklich so wichtig für unsere HörerInnen diese Abwägung zu machen ganz deutlich zu erfahren, wie sieht denn so Projektarbeit aus und was braucht es eben alles um vielleicht auch in so einem Umfeld eine Karriere aufbauen zu können.

00:23:55: Vielen vielen Dank!

00:23:57: Sehr, sehr gerne.

00:23:58: Liebe

00:23:58: Hörerinnen!

00:23:59: Solltet ihr noch Fragen haben dürft ihr sie gerne stellen an Podcastatstudydrive.net.

00:24:05: Ich durfte mich bereits mit einer Kollegin von Nora von der BRSF unterhalten.

00:24:09: Diese Episode packe ich euch auch in die Shownotes so dass ihr euch wirklich ein umfassendes Bild machen könnt.

00:24:16: Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und auf Wiederhören.

Über diesen Podcast

Welcher Job passt zu mir? Welche Berufe gibt es? Wie finde ich meine Berufung? Praktikum oder Traineeship? Im Karriere-Podcast von Studydrive – Europas größte Studierendenplattform mit über 3 Millionen Studierenden – werden diese Fragen beantwortet. Lass dich von Menschen inspirieren, die exklusive Insights aus unterschiedlichen Unternehmen teilen und dabei wertvolle Ratschläge für deine berufliche Orientierung geben! Von Bewerbungstipps, über Gehaltsvorstellungen bis hin zu praktischen Learnings. Bei career to go sprechen Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen. Reinhören, inspirieren lassen, weitersagen!

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