career to go

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00:00:00: Man kann hier mit genug Mut, genug Energie und ja zugegeben auch etwas Glück und etwas Frechheit wirklich Neues aufrauen.

00:00:10: Und solche Freiheit, solche Gestaltungsspielraum das ist wirklich eine Ausnahme nicht nur im Behörden sondern auch in großen Teilen der freien Wirtschaft.

00:00:23: Was macht man in einem bestimmten Job?

00:00:28: Wie wird man fit für die Arbeitswelt?

00:00:30: StudyDrive

00:00:31: fragt

00:00:31: nach.

00:00:32: Was haben Quantenphysik, künstliche Intelligenz und eine deutsche Sicherheitsbehörde miteinander zu tun?

00:00:39: Eine ganze Menge wie meine heutige Gästin unter Beweis stellen wird.

00:00:44: Hallo und herzlich willkommen zur Career to go dem Karriere-Podcast von StudyDrive!

00:00:49: Mein Name ist Konstanze Mariteschner.

00:00:51: Meine Gäste in Franziska.

00:00:53: Öl hat in München und London QuantenPhysik studiert anschließend in der IT Beratung gearbeitet bei der CITES, der Zentralen Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich.

00:01:06: Dort

00:01:07: leitet sie heute eine Organisationseinheit zum Thema vertrauenswürdige KI und das in Teilzeit als Mutter eines zweijährigen Kindes.

00:01:16: Mich interessiert was Vertrauens- würdige KI in diesem Kontext bedeutet?

00:01:21: Wie CITIS technologische Entwicklung frühzeitig erkennt und verantwortungsvoll begleitet.

00:01:26: und natürlich soll es um Franziska's Karriereweg gehen Und um die Frage, warum der öffentliche Dienst als innovativer und familienfreundlicher Arbeitgeber häufig unterschätzt wird.

00:01:38: Herzlich willkommen Franziska!

00:01:40: Ich freue mich sehr dass du da bist.

00:01:42: Vielen Dank Konstanze.

00:01:43: ich freue mich auf dem Podcast.

00:01:45: Wir haben uns ganz viel vorgenommen.

00:01:46: Ich habe es ja gerade schon angetießt.

00:01:48: bevor wir das aber machen hab ich noch so eine kleine Rubrik zum Kennenlernen zum Warmwerden ein paar kurze Fragen für dich vorbereitet Die fantastischen vier.

00:01:57: bist Du bereit?

00:02:05: In einer perfekten Mittagspause ist mein ganzes Team da und wir sprechen nicht über dienstliches, sondern ein Kollege erzählt uns ganz begeistert von Raketentriebwerken.

00:02:16: Das stinkt aufregend!

00:02:24: Oh ich bin mal bei der ZITIS haarscharf an einem Datenschutzvorfall vorbeigeschrammt?

00:02:30: Ich hab daraus drei Dinge gelernt.

00:02:33: Erstens, unfassbare Dofefehler passieren wirklich jedem und das heißt insbesondere auch mir!

00:02:40: Zweitens

00:02:41: es ist menschlich dass man im ersten Moment einfach nur hofft, dass man alles unter dem Teppich kehren kann.

00:02:47: aber drittens wenn man diesen Impuls überwindet den Fehler offen zugibt und sich an die Zuständigen wendet... ...ist gar nicht so schlimm wie man zuerst mal dachte.

00:02:57: Aha Moment!

00:02:58: Welche Erkenntnis hat deine Sicht auf Arbeit, Karriere oder Führung zuletzt verändert?

00:03:05: Du hattest es beim Intro ja schon erwähnt.

00:03:07: Ich bin vor zwei Jahren Mutter geworden und das hat mir sehr geholfen klar zu erkennen was wirklich wichtig ist und was vielleicht auch nicht so wichtig ist.

00:03:17: Out of Office womit verbringst du am liebsten deine Zeit außerhalb der Arbeit?

00:03:21: Am liebste habe ich einfach mal Zeit die nicht schon vor To Do's überquillt, Zeit, die ich mit meinem Mann und meiner zweijährigen Tochter verbringen kann.

00:03:31: Was wir dann genau machen ist zweitrangig!

00:03:35: Vielen Dank für diesen schönen Einblick, für diesen ehrlichen Einblick.

00:03:39: Das war glaube ich ganz wichtig dich auch schon mal so ein bisschen als Person kennenzulernen und jetzt können wir zum Interview übergehen.

00:03:44: Ich habe es ja gerade auch schon so ein bißchen verraten.

00:03:46: du hast eine sehr spannende Karriere einen sehr spannenden Karriervick.

00:03:50: Es geht viel mir den nochmal bitte noch einmal etwas genauer mehr mit Blick auf deine akademische berufliche Laufbahn unter einem Einstieg bei Dezitis.

00:03:58: Ich hab in München und am Imperial College London Physik studiert weil ich verstehen wollte, wie unsere Welt tickt.

00:04:09: Mich haben damals besonders die eher realitätsfernen Themen wie Quantenphysik und Quantum Computing beschäftigt.

00:04:16: Heutzutage glaubt man das nicht mehr aber damals war das wirklich noch ein Nischenthema.

00:04:22: Ich hab jedoch... schnell gemerkt, dass ich einfach nicht der Typ für eine akademische Karriere bin.

00:04:28: Weil ich keine Lust hatte mich fünf Jahre mit einem Thema zu beschäftigen was am Ende einer Handvoll Menschen auf der ganzen Welt interessiert.

00:04:37: Ich wollte immer schon das die Ergebnisse meiner Arbeit auch in der Realität etwas bewirken.

00:04:44: entsprechend habe ich mich gegen eine Promotion entschieden Das ist in der Physik tatsächlich eher ungewöhnlich sondern bin nach meinem Master in eine kleine IT-Beratung eingestiegen.

00:04:57: Beratung war eigentlich die Branche, die ich für mich komplett ausgeschlossen hatte.

00:05:02: aber das Leben kommt eben manchmal anders als man das so denkt.

00:05:07: Im Rückblick war die Zeit in der Beratungen aber sehr hilfreich weil es noch mal drei Jahre Ausbildung waren.

00:05:15: Ich habe sehr viele verschiedene IT-Projekte in unterschiedlichsten Branchen gesehen, hab alles von Software Test, Requirements Engineering, Programmmanagement mal gemacht.

00:05:27: Da sammelt man einfach sehr viel Erfahrung in der Breite.

00:05:32: Nach drei Jahren hat es mir aber wirklich gereicht kann man so deutlich sagen einerseits war's das ständige Reisen was doch über die Zeit einen sehr beansprucht Aber zweitens war es vor allem die Tatsache, dass man als Beraterin immer die Externe ist und auch bleibt.

00:05:49: Egal wie viel Herzblut man in ein Projekt steckt – man gehört nie wirklich dazu!

00:05:55: Man übernimmt nie wirklich Verantwortung für einen Vorhaben.

00:06:00: Deswegen habe ich mich dann genau auf die Suche nach einer Stelle gemacht, in der ich diese Verantwortung übernehmen kann, Verantwortung für ein sinnvolles Thema.

00:06:09: Dann bin ich auf die Zitis gestoßen.

00:06:12: Und jetzt bin ich seit bald sieben Jahren hier, weil es mir einfach Spaß macht!

00:06:16: Diese lange Betriebszugehörigkeit spricht sehr dafür, dass dich deine Arbeit und die Themen mit denen sich die Zitis beschäftigt begeistern.

00:06:25: Was hat dich an der damals noch jungen Behörde und ihrem Auftrag besonders gereizt?

00:06:31: Es waren vor allem zwei Aspekte.

00:06:33: Erstens war's wie schon von dir genannt Der Auftrag.

00:06:37: Mir hat sofort eingeleuchtet, dass es sinnvoll ist Sicherheitsbehörden in der zunehmend komplexeren digitalen Welt zu unterstützen und vor allem dabei zu unterstützen.

00:06:51: dass sie ihre Handlungsfähigkeit bewahren können, auch wenn diese Welt sich so schnell entwickelt.

00:06:57: Der zweite Aspekt war, das ich den Eindruck einer jungen Behörde in Aufbruchsstimmung hatte – eine Behörden, in der die Leute wirklich arbeiten, weil sie Freude an ihrer Arbeit haben.

00:07:10: Eine Behörd, in dem man die Möglichkeit hat, wirklich Neues aufzubauen.

00:07:14: Beide Aspekte haben sich bestätigt in meinen bald sieben Jahren bei der ZITIS?

00:07:19: Und für mich ganz besonders, weil ich eben seit einigen Jahren die Möglichkeit bekommen habe bei der CITES das Thema vertrauenswürdige KI und auch einen Team dazu aufzubauen.

00:07:31: In dieser doch schon etwas längeren beträchtlichen Zeit bei der ZITES hast du auch schon mehrere Rollen übernehmen dürfen.

00:07:38: Welche Station oder welche Erfahrung hat diesen beruflichen Weg am stärksten geprägt?

00:07:44: Gibt es da so Momente, die dir als erstes ins Gedächtnis kommen?

00:07:48: Ich denke, das ist tatsächlich meine aktuelle Rolle.

00:07:51: Ich leite seit Frühjahr-Zwanzig-Zweiundzwanzig eine Organisationseinheit im Themenfeld vertrauenswürdiger KI.

00:08:00: Als ich zwanzig Zweiund Zwanzig mit diesem Thema begonnen habe hatte ich eine Idee aber ich hatte kein Team.

00:08:07: Ich hatte keinen Angebot für die Sicherheitsbehörden.

00:08:12: Im Rückblick muss ich auch zugeben dass sich auch beim Weiten keine ausreichenden Fachkenntnisse hatte Also eigentlich ein Himmelfahrtskommando.

00:08:22: Und auf dieser grünen Wiese habe ich einen Team aufgebaut und gemeinsam mit meinem Team ein Angebot für die Sicherheitsbehörden geschaffen, das inzwischen sehr gut angenommen ist und die Aspekte vertrauenswürdige KI-Regulierung, KI-Standardisierung in unterschiedlichsten Dimensionen abbildet.

00:08:43: Das war einerseits fachlich, sehr, sehr spannend.

00:08:46: Zugleich war diese Rolle auch meine erste echte Führungsposition mit Personalverantwortung.

00:08:54: Ich war damals so naiv, dass ich noch dachte... Na ja!

00:08:56: Ich habe jahrelang Projektmanagement gemacht.

00:08:59: So anders kann das schon nicht sein

00:09:02: im Rückblick.

00:09:05: Genau, turns out.

00:09:06: Der Strung zur echter Führungsverantwortung ist doch etwas größer als man erst mal denkt und ich bin meinem Team wirklich sehr dankbar das wir gemeinsam wachsen durften und dass mir auch sehr viele Fehler verziehen wurden.

00:09:18: Ja wenn ich das so zusammenfasse finde ich, dass diese Erfahrung einen ganz besonderen Aspekt der ZITUS zeigt.

00:09:26: Man kann hier mit genug Mut, genug Energie und ja zugegeben auch etwas Glück und etwas Frechheit wirklich Neues aufrauen.

00:09:36: Und solche Freiheit, solche Gestaltungsspielraum das ist wirklich eine Ausnahme nicht nur im Behörden sondern auch in großen Teilen der freien Wirtschaft.

00:09:47: Lass uns mal diesen Begriff der vertrauenswürdigen KI etwas entpacken.

00:09:51: was bedeutet dass tatsächlich in der Praxis?

00:09:55: Vertrauenswürdige KI bezeichnet KI-Systeme, die vertrauenswertig entwickelt und eingesetzt werden.

00:10:03: Das heißt so dass Menschen ihnen tatsächlich vertrauen können sich auf sie verlassen können.

00:10:09: Ganz wichtig ist dabei dieser Zweiklang von entwickelt und einsetzt.

00:10:15: Ein KI System kann wirklich perfekt Qualitätsgesichert entwickelt werden Kann alle Metriken in Tests super gut erfüllen.

00:10:24: Wenn die Menschen, die mit dem KI-System interagieren das KI-system nicht verstehen seine Ergebnisse nicht richtig interpretieren können sich fälschlicherweise auf das KI System verlassen oder hoffentlich nicht dieses sogar ohne menschliche Aufsicht kritische Entscheidungen treffen lassen dann ist das KI system nicht vertrauenswürdig egal wie gut es technisch gemacht hat.

00:10:49: Das bedeutet eben auch, dass Vertrauenswürde die KI wirklich eine riesige Bandbreite von Themen umfasst.

00:10:56: Ja natürlich die technische Qualität des Systems aber eben auch die Frage in welche Prozesse das KI-System eingebettet ist und wer mit ihm in welcher Form interagiert.

00:11:08: Es gibt inzwischen auch einen gesetzlichen Rahmen für KI-Systeme, nämlich die KI-Voordnungen der EU.

00:11:15: Die zwanzig vierundzwanzig in Kraft getreten ist und die sicher viele Hörerinnen kennen.

00:11:20: Den EU AI Act?

00:11:22: Genau den AI Akt ganz genau!

00:11:25: Und der AI Act oder zu deutsch die KI-Verordnung reguliert KI-Systeme basierend auf einem risikobasierten Ansatz und wird aktuell noch weiter ergänzt, um Standards, Leitlinien und weitere Dokumente.

00:11:41: Das sind genau alles Themen, die wir auch in meinem Team intensiv bearbeiten, um das Thema vertrauenswürdige KI im Gänze zu durchdringen.

00:11:50: Warum ist denn vertrauenswürdige KI gerade in Sicherheitsbehörden so essentiell?

00:11:55: Vertrauenswertige KI ist für Sicherheitsbehörden wichtig, da Fehlentscheidungen bei Sicherheits Behörden besonders gravierende Folgen haben können.

00:12:06: Denn Sicherheits-Behörden dürfen Grundrechtseingriffe vornehmen.

00:12:11: Was ist beispielsweise wenn ich von einem KI System fälschlicherweise als Straftäterin oder als gesuchte Terroristin identifiziert werde.

00:12:21: Und dann die Polizei bei mir auftaucht und mich festnimmt, das ist leider kein hypothetisches Beispiel.

00:12:27: in den USA es genau ein solcher Fall zwanzigzwanzig geschehen.

00:12:34: Besonders bekannt an dem Fall war dass sich damals um eine dunkelhäutige Person handelte, die falsch identifiziert wurde von der KI und zu dem Zeitpunkt war eigentlich längst bekannt dass die biometrische Gesichtserkennung für dunkelhäutige Personen weniger zuverlässig ist, weil diese in den Trainingsdaten unterrepräsentiert waren.

00:12:55: Trotzdem hat die zuständige Sicherheitsbehörde dem Treffer der KI nicht sorgfältig genug von einem Menschen überprüfen

00:13:03: lassen.

00:13:04: Das führt uns auch gleich zu einem zweiten Problem was man auch an diesem Beispiel sieht.

00:13:09: KI-Systeme haben oft einen Bias.

00:13:12: Sie diskriminieren... zum Beispiel unterrepräsentierte Gruppen oder reproduzieren schlicht die menschlichen Vorurteile aus ihren Trainingsdaten.

00:13:23: Solche Verzerrungen kann ich vielleicht akzeptieren, wenn ich Privat-KI nutze für irgendwelche lustigen Spielereien, irgendwelchen Fotos von Nashornern auf Fahrrädern generiere oder irgendwas in der Art?

00:13:35: Für Sicherheitsbehörden ist das natürlich absolut inakzeptabel!

00:13:40: Sicherheitsbehörden haben den Anspruch, aber auch die gesetzliche Verpflichtung, fair und diskriminierungsfrei zu handeln.

00:13:48: Das führt uns zum letzten Aspekt.

00:13:50: Fehler oder Diskriminierung, die auf KI-Systeme zurückgehen, erschüttern natürlich das Vertrauen in die Sicherheitsbehörden.

00:13:58: Und damit auch das Vertauen in den Staaten.

00:14:02: Dieses Vertrauen ist aber die Grundlage für unsere demokratische und liberale Gesellschaft unbedingt schützenswert.

00:14:12: Genau dieser Verantwortung sind sich nach meiner Erfahrung auch Sicherheitsbehörden sehr bewusst und genau deswegen nehmen sie das Thema vertrauenswürdige KI so ernst.

00:14:22: Ja vielen Dank, dass du uns diese gesellschaftliche Tragweite einmal so ganz deutlich gemacht hast.

00:14:27: als du dieses Beispiel gerade beschrieben hast habe ich direkt ein bisschen Gänsehaut bekommen weil es ist ja eben dann so nahe und Realität könnte für so viele von uns werden.

00:14:37: Das können denn Sicherheitsbehörden tun, um KI-Systeme vertrauenswürdig zu entwickeln und einzusetzen?

00:14:43: Also im ersten Schritt sollten Sicherheitsbehörden – und übrigens nicht nur Sicherheits Behörden sondern auch Unternehmen die KI einsetzen.

00:14:52: Erst einmal herausfinden ob sie KI- Systeme bei sich einsetzen und wenn ja welche.

00:14:58: Es klingt nach einer sehr einfachen Frage aber frag mal einen Juristen und eine Technikerin, was ein KI-System ist.

00:15:07: Man hat vermutlich nicht nur zwei sondern drei Definitionen.

00:15:12: Es gibt eine gesetzliche Definition in der KI-Verordnung der EU aber auch die ist für Laien nicht sonderlich zugänglich.

00:15:19: dies nicht leicht verständlich.

00:15:21: Könnte man sich ja von der KI erklären lassen oder?

00:15:25: Ja, tatsächlich kann man da durchaus KI als Unterstützung verwenden um sich das auslegen zu lassen.

00:15:31: Ich würde allerdings eine KI jetzt nicht nach verbindlichen Rechtsgutachten oder so was fragen.

00:15:36: Davon würde ich dringend abraten!

00:15:40: Wenn ich diese erste Frage geklärt habe, hab' ich eigentlich KI-Systeme.

00:15:44: bei mir im Haus ist die nächste Frage wie riskant sind Sie?

00:15:48: Und zwar riskant in Bezug auf Grundrechte Menschenrechte Gesundheit und Sicherheit.

00:15:54: Systeme mit einem unvertretbaren Risiko dürften in der EU gar nicht auf den Markt gebracht werden.

00:16:01: Das klassische Beispiel, das sicher auch viele von euch kennen ist Social Scoring.

00:16:07: Systemen mit einem hohen Risiko und dazu zählen eben auch einige relevante Anwendungsfälle des Sicherheitsbehörden die dürfen zwar eingesetzt werden müssen aber sehr hohe Qualitätsanforderungen erfüllen.

00:16:20: Danke für euch.

00:16:21: die dritte Frage, nämlich die Frage in welcher Rolle setze ich eigentlich das KI-System ein?

00:16:27: Ich denke es dürfte klar sein wenn ich selbst einen KI System from scratch entwickeln muss sich sehr viel höhere Anforderungen erfüllen als wenn ich das nur von der Stange nutze.

00:16:37: Sicherheitsbehörden aber auch viele Unternehmen befinden sich so ein bisschen zwischen diesen beiden Extremen.

00:16:44: sie nutzen zwar Systeme Modelle von externen Anbietern passen diese umfassend auf ihren konkreten Anwendungsfall an.

00:16:54: In Falle der Sicherheitsbehörden trainieren sie sich vielleicht auch mit sensiblen operativen Daten nach, die niemals die Behörde verlassen

00:17:02: dürfen.".

00:17:03: Ja, und wenn ich diese drei Fragen jetzt beantwortet habe.

00:17:05: Also hab' ich eigentlich ein KI-System?

00:17:07: Wie riskant ist das?

00:17:08: Und in welcher Rolle setze ich es ein?

00:17:11: Dann beginnt die eigentliche Arbeit, nämlich die Anforderungen der KI-Verordnung entlang des gesamten Lebenszyklus umzusetzen.

00:17:20: Und da geht's um Dinge wie Datenmanagement, Qualitätsmanagement Cyber Sicherheit, Robustheit, menschliche Aufsicht ... Ich würde sie jetzt nicht weiter aus, sonst reden wir heute noch sehr lange!

00:17:33: Nur einsatz dazu noch, genau hier setzt mein Team an.

00:17:37: Wir unterstützen die Sicherheitsbehörden in diesem Themen-Dschungel durchzublicken!

00:17:42: Dabei wird ja eben schon auch ganz deutlich, dass die Relevanz dieses Themas immer weiter steigt und auch sicherlich euer Team immer weiter wächst.

00:17:51: Welche Kompetenzen und beruflichen Hintergründe braucht denn eure Arbeit?

00:17:55: Also muss man dafür auch dringend einen IT-Background haben, welche Fähigkeiten braucht man?

00:18:04: Wie du schon gerade schön gesagt hast ist eine große Bandbreite von Themen, die wir abdecken.

00:18:09: Entsprechend Ja!

00:18:11: Es gibt Rollen, bei denen ein technischer Backgrounds ein sehr tiefes Verständnis von KI am besten sogar ganz praktische Erfahrung mit der Implementierung von KIs dem wirklich hilfreich ist.

00:18:23: Aber wir brauchen natürlich auch andere Profile.

00:18:26: Wir brauchen zum Beispiel Personen die bereit sind sich in der Tiefe im Detail mit KI-Regulierungen, mit KI Standardisierung zu beschäftigen und die auch in der Lage sind solche komplexen juristischen, regulatorischen Vorgaben Technikerinnen verständlich zu machen.

00:18:46: Und zuletzt – das muss ich gerade als Projektmanagerin immer erwähnen – braucht man auch die Personen, die so gerne übersehen werden aber dies braucht damit ein Team reibungslos funktioniert nämlich die Organisationstalente, die im Hintergrund die Fäden zusammenhalten.

00:19:03: Diese Bandbreite spiegelt sich auch in den Stellenausschreibungen wieder, nicht nur bei meinem Team sondern bei der ZITIS insgesamt.

00:19:11: Wir suchen glaube ich von Verwaltungsexpertinnen über Projektmanagerinnen bis zu Technik-Spezialistinnen wirklich alles.

00:19:18: also schaut auch gerne mal auf unsere Website.

00:19:21: Bei uns sind eigentlich immer spannende Stellen ausgeschrieben.

00:19:24: Die packen wir auf jeden Fall in die Show Notes um den Hörer in den Zugang nochmal zu erleichtern und

00:19:30: ja

00:19:31: einige Vielleicht nicht unsere Hörerinnen, mal gucken.

00:19:34: Verbinden mit Behörden auch leider immer noch feste Routinen, lange Prozesse und ja vielleicht eher Innovations-Trägheit.

00:19:44: Stimmt das?

00:19:45: Ich würde sagen Ja und Nein.

00:19:49: Beginnen wir vielleicht mit dem Ja.

00:19:51: in Behörde gehen manche Dinge etwas langsamer.

00:19:55: es gibt viele Prozisse.

00:19:56: Wir haben zahlreiche Gremien wie Gleichstellungsbeauftragte, den Personalrats die man vielleicht aus der freien Wirtschaft nicht so kennt.

00:20:04: Aber genau diese Strukturen haben auch den Vorteil dass viele Dinge zum Beispiel Bezug auf Gleichstellung im Bezug Auf Diskriminierungsfreiheit in Bezugauf Rechtssicherheit deutlich fairer und zuverlässiger laufen als anderswo.

00:20:20: Zudem möchte ich nochmal betonen das Prozesse und Routinen Nicht-Per-See schlecht sind Denn genau Sie geben uns die Stabilität, die wir brauchen.

00:20:30: Dass wir den Kopf frei haben um dann wirklich coole kreative Sachen zu machen.

00:20:35: Ich würde das auch gerne an einem Beispiel aus dem Behördenalltag illustrieren dass so gerne belächelt wird nämlich die Akte und die Aktenführung.

00:20:43: Ja sehr gerne!

00:20:47: Auch bei der ZITUS müssen wir Akten führen aber um gleich mit dem ersten Vorteil aufzuräumen keine Papierakten sondern alles digital.

00:20:56: Und zweitens, ja ordentliche Akte zu führen ist einiges an Aufwand.

00:21:00: Aber im Alltag spart das richtig viel Zeit weil ich alle wichtigen Vorgänge in der Akte wieder in strukturierter Form finde und nichts mein unzuverlässiges Gehirn befragen muss wenn ich mich an Dinge nicht mehr erinnere.

00:21:16: Soviel zum Ja dann zum Nein, nein Behörden sind nicht grundsätzlich langweilig und nicht innovativ.

00:21:25: Und für die ZITIS gilt das schon gar nichts!

00:21:27: Okay wir werden nicht das nächste Chatshipity entwickeln.

00:21:30: Spoiler, das werden aber auch die allermeisten Unternehmen nicht machen.

00:21:34: Aber wir sorgen dafür dass Sicherheitsbehörden neuste Technologien schnellstmöglich einsetzen können, sinnvoll einsetzen kann, innovativ einsetzen.

00:21:46: Und das ganz besondere auch im KI-Bereich.

00:21:49: Wir bleiben als ZITIS an aktuellen Trends dran.

00:21:53: Wir haben den Anspruch diese rasch in Produkte zu übersetzen und man muss auch sagen selbst unsere technische Ausstattung unserer Recheninfrastruktur kann sich echt sehen lassen.

00:22:04: also müssen wir uns nicht verstecken.

00:22:07: Und während wir an diesen coolen Themen arbeiten, bekommen wir auch noch Einblicke hinter die Kulissen von Sicherheitsbehörden, die viele andere Menschen nicht bekommen.

00:22:16: Das ist schon ein sehr gutes Gesamtpaket.

00:22:19: Zuletzt möchte ich auch gerade nach meiner Erfahrung der freien Wirtschaft noch einen Aspekt hervorheben in einer Behörde... müssen wir nicht gewinnorientiert arbeiten.

00:22:31: Wir sind nicht ausgerichtet auf kurzfristige Quartalsziele, anders formuliert wie Verkaufenex.

00:22:38: Entsprechend können wir den Fokus wirklich darauf legen.

00:22:42: was brauchen die Sicherheitsbehörden?

00:22:44: Wir können langfristig denken nicht nur bis zum nächsten Quartal senden und genau das merkt man eben alltäglich!

00:22:52: Die Dichte an sinnlosen Management-Buswords ist relativ gering.

00:22:56: dafür kann ich beim Kaffee mit Menschen diskutieren, die wirklich Bescheid wissen wie sich echt mit den neuesten KI-Modellen auskennen oder auch mit Raketentriebwerken.

00:23:07: Franziska,

00:23:08: du bist Mutter und leitest deine Organisationseinheit deshalb inzwischen in Teilzeit.

00:23:14: Vielleicht haben unsere Hörerinnen deine Tochter auch im Hintergrund hören können?

00:23:17: Sie hat jetzt vielleicht mit ihrer Stimme eine kleine Rolle in unserem Podcast gefunden!

00:23:22: Ich finde das ganze bezaubernd.

00:23:24: wie organisierst Du Führung und Verantwortung in diesem komplexen Verhältnis unter diesen

00:23:31: Bedingungen?!

00:23:32: Wie gelingt Dir das?

00:23:34: Außer jetzt gerade ausblenden zu müssen dass sie vielleicht was von dir wollte?

00:23:39: Ja, vor allem muss man sich jeden Tag wieder neu organisieren.

00:23:44: Eltern werden was kennen!

00:23:47: Aber beginnen wir von vorne.

00:23:48: Zunächst ist es überhaupt nicht selbstverständlich dass ich überhaupt Führungstraff in Teilzeit mit einem kleinen Kind sein kann.

00:23:57: Ganz vielen anderen Organisationen wäre ich nach der Elternzeit nicht in meine Position zurückgekehrt sondern da wäre eine andere Person in vielen Fällen ein Mann an meinem Schreibtisch gesessen.

00:24:09: Das geht bei uns, weil da sieht es nicht ... Bei uns ist selbstverständlich das Person egal welchen Geschlechts nicht wegen Elternzeit und Teilzeit benachteiligt werden.

00:24:21: Damit dass im Alltag funktioniert, braucht es aber natürlich viel mehr als nur die grundsätzliche Möglichkeit.

00:24:29: Der erste Punkt ist Flexibilität.

00:24:32: müsste ich jeden Tag ins Büro pendeln, müsste ich ganz fixe Arbeitszeiten einhalten.

00:24:37: Wäre das nicht möglich?

00:24:39: Morgen sagt die Kita wir machen heute früher zu da muss man zum Kinderarzt und der vergibt selten Termine nach achtzehn Uhr.

00:24:47: dann muss man sich irgendwie organisieren Und solche Flexibilität ist bei der ZITIS zum Glück selbstverständlich.

00:24:54: Als Führungskraft muss ich natürlich auf der anderen Seite auch dafür sorgen, dass diese Flexibilität die Ich benötige nicht auf dem Rücken meines Teams ausgetragen wird.

00:25:04: Dass wir also uns regelmäßig persönlich sehen gut informiert sind produktiv zusammenarbeiten.

00:25:10: Das zweite was so wichtig ist Verständnis von Vorgesetzten und Kollegen Aber natürlich ganz besonders von meinem Team, dass ja meine Teilzeit, meine Flexibilität die ich zum Teil brauche auch auffangen muss und kompetent vertreten muss.

00:25:28: Drittens muss man sagen, muss man sehr an sich selbst arbeiten!

00:25:31: Ich musste einfach überdenken... Was sind wirklich meine Prioritäten?

00:25:35: Was muss ich als Person selbst machen, was muss ich kontrollieren und freigeben.

00:25:41: Was können nicht vielleicht meinen Mitarbeitenden sowieso viel besser selbst?

00:25:47: Das bedeutet, dass man gezielt Kontrolle abgeben muss und auch Themen, die man sehr lieb gewonnen hat an andere Personen übertragen muss.

00:26:00: Sehr schön für mich war an der Stelle, dass ich dann das Feedback von meinem Team bekommen habe.

00:26:04: Dass ich eigentlich genau durch diese Abgabe von Kontrolle zur besseren Führungskraft geworden bin weil sie einfach gemerkt haben, dass Ich Vertrauen in Sie und Ihre Fähigkeiten lege.

00:26:18: Ja und zuletzt ist nichts davon möglich ohne einen Partner der seine Verantwortung als Vater ernst nimmt und in Stressphasen auch mehr als seinen Teil trägt.

00:26:27: Und wie wir gerade gehört haben, zum Beispiel jetzt parallel sich um meine Tochter kümmert, dass ich hier im Podcast sein

00:26:34: kann.".

00:26:36: Inwiefern beeinflusst deine eigene Situation als Mutter in Teilzeit deinen Führungsstil und den Umgang mit deinen Mitarbeitenden?

00:26:47: Trotz dieser wirklich sehr guten Rahmenbedingungen, die ich interzitzes aber auch privat habe, ist Führen in Teilzeit mit Kind ein echter Kraftakt.

00:26:58: Ich sag's mal so, die KollegInnen sehen ... Sie fängt ja erst um halb neun Uhr morgens an und um fünfzehn Uhr ist sie schon wieder weg!

00:27:05: Aber was davor und danach passiert?

00:27:07: Da sieht ja niemand

00:27:09: ansgenau.

00:27:10: Ich seh dann, ich stehe um sechs Uhr morgens auf.

00:27:12: Mittagspause ist vermutlich mal wieder ausgefallen wenn es nicht eine Mittagspause mit Raketentrieb werken war.

00:27:18: Um einundzwanzig Uhr bin ich dann endlich mal fertig, dann sinke ich auf Sofa und stelle fest verdammt.

00:27:24: die Wäsche habe ich noch nicht aufgehängt.

00:27:27: Ja man ist da wirklich sehr gezwungen Prioritäten zu setzen sich sehr gut zu überlegen für was man eigentlich seine knappe Zeit- und Energie einsetzt.

00:27:37: Sehr wichtig ist mir als Führungskraft auch dass Selbst die Vorteile von Teilzeit und Flexibilität genießen auch die gleichen Maßstäbe an meine mitarbeitenden Anliegen.

00:27:50: Es für mich selbstverständlich, dass auch meine Mitarbeitenden von Flexibilitet Homeoffice gleichzeitig profitieren können.

00:27:58: Ich habe Verständnis dafür das es schwierig sein kann privates und berufliches unter einen Hut zu bringen.

00:28:04: Ist es einfach so wenn ein Kind mal krank ist?

00:28:06: Dann kann eine Deadline mal nicht gehalten werden.

00:28:09: Ebenso, wenn Feierabend ist, Wochenende ist, wenn jemand im Urlaub ist dann ist bitte auch die IT aus.

00:28:16: Wir machen zwar wichtige Dinge aber wir sind auch nicht die Notaufnahme im Krankenhaus, die rund um die Uhr erreichbar sein muss.

00:28:23: und Um jetzt vielleicht auch noch mal Perspektive auf unsere Hörerinnen zu wenden, die sich ja hoffentlich in großen Schaden bei der ZITIS bewerben werden.

00:28:32: Ich habe auch in vielen Bewerbungsgesprächen, die ich in letzter Zeit geführt hab gemerkt dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer wichtiger wird Und zwar nicht nur für junge Mütter sondern auch für junge Väter Denn auch diese werden in manchen Bereichen der freien Wirtschaft dumm angeschaut und aufs Abstellendeis geschoben wenn sie einfach nur ihre Verantwortung als Eltern nachkommen möchten.

00:28:58: Und euch sage ich, es geht auch anders!

00:29:01: Die Zitis ist ein gutes Gegenbeispiel.

00:29:03: Schaut euch wirklich mal den öffentlichen Dienst an, wenn ihr eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben möchtet.

00:29:10: Ja definitiv Vielen Dank für deinen besonders differenzierten Einblick und den Blick darauf, welche Komponenten daran alles beteiligt sind um das dann so real werden zu lassen.

00:29:21: Und dass es eben auch wirklich geht!

00:29:24: Was würdest du Menschen sagen die an gesellschaftlich relevante Technologie arbeiten möchten aber eine Behörde bisher gar nicht so richtig auf dem Schirm hatten?

00:29:34: Ich sage euch schaut doch mal etwas genauer hin Behörde ist inzwischen kein Ort mehr, an dem man auf der Schreibmaschine Formulare mit dreifachem Durchschlag ausfüllt.

00:29:46: Sondern Behörd ist ein Ort, an den man an spannenden gesellschaftlich relevanten Themen und mit moderner Technologie arbeiten kann.

00:29:55: Und das auch noch ohne den Druck ständig etwas verkaufen zu müssen.

00:29:59: Zudem – ich hatte es in der vorherigen Frage dargestellt – die Rahmenbedingungen sind wirklich nicht schlecht!

00:30:06: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist überdurchschnittlich, der Arbeitsplatz ist sicher.

00:30:11: Heutzutage vielleicht auch nicht mehr so unwichtig?

00:30:13: Ganz

00:30:13: genau!

00:30:14: Und auch das Gehalt ist nicht so schlecht wie viele denken – und übrigens absolut transparent.

00:30:22: Auch Karriere ist gut möglich.

00:30:24: Natürlich braucht es dafür die übliche Mischung aus Glück, günstiger Gelegenheit, Leistung und etwas Frechheit Aber das ist nicht nur in einer Behörde so, dass es auch in der freien Wirtschaftsumme.

00:30:37: Wer den Wert seiner Arbeit nur am Gehaltszettel und am dicken Dienstwagen festmacht wird in einer Behörde nicht glücklich werden.

00:30:44: aber wer mit coolen fachkompetentem KollegInnen zusammenarbeiten möchte – und zwar an sinnvollen gesellschaftlich relevanten Themen!

00:30:53: Wer langfristig denkt, wer ein familienfreundliches Umfeld schätzt, der ist definitiv bei einer Behäure richtig.

00:31:00: Franziska, vielen Dank.

00:31:02: Das war ein sehr schönes Schlusswort!

00:31:03: Ich fand deine Antworten oder unser Gespräch sehr inspirierend, sehr motivierend und total bereichernd diesen Einblick zu bekommen zum einen eben in eine Sicherheitsbehörde und besonders auch wie du deine Rolle da drin lebst und vertrittst und mit welchem Beispiel die Zitis dort vorangeht.

00:31:24: Vielen Dank, Constanze.

00:31:26: Liebe Hörerinnen!

00:31:27: Ich durfte schon weitere Interviews mit Mitarbeiterinnen von der ZITIS führen.

00:31:31: Die packe ich euch in die Show Notes um für euch nochmal auch den umfassenden Einblick und Überblick zu gewährleisten.

00:31:38: Ich freue mich wenn ihr auch da mal reinklickt und auch weitere Infos findet ihr natürlich in den Show Notes.

00:31:44: Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit

00:31:46: und auf Wiederhören.

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Welcher Job passt zu mir? Welche Berufe gibt es? Wie finde ich meine Berufung? Praktikum oder Traineeship? Im Karriere-Podcast von Studydrive – Europas größte Studierendenplattform mit über 3 Millionen Studierenden – werden diese Fragen beantwortet. Lass dich von Menschen inspirieren, die exklusive Insights aus unterschiedlichen Unternehmen teilen und dabei wertvolle Ratschläge für deine berufliche Orientierung geben! Von Bewerbungstipps, über Gehaltsvorstellungen bis hin zu praktischen Learnings. Bei career to go sprechen Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen. Reinhören, inspirieren lassen, weitersagen!

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