00:00:00: Und so bist du in der Lage, das auch auf andere Gebiete zu übertragen und dein Ziel ist es mit dieser Map dafür zu sorgen, viele Verbindungen im Gehirn aufzubauen wie es nur irgendwie geht.
00:00:10: Mit existierenden Begriffen Konzepten usw.
00:00:14: Das gibt wahrscheinlich die mächtigste Lernstrategie und sie ist leider aufwendig.
00:00:23: aber das Wichtige ist einfach zu verstehen dass lernen nicht bequem ist.
00:00:27: wenn du lernst Und es ist bequem oder es wird vielleicht langweilig und macht keinen Spaß, dann machst du was falsch.
00:00:33: Also das ist eine Grundregel die auf jeden Fall so ist.
00:00:49: Hallo und herzlich willkommen zu Career to Go.
00:00:52: Das ist der Karriere-Podcast von Study Drive, mein Name ist Constanze Mariteschner.
00:00:57: Herzlich Willkommen zur zweiten Episode mit dem Neuroscience-Creator Henry Hildebrandt!
00:01:03: In der ersten Episode haben wir von Henri's Schaffen als Creator lernen dürfen – heute wird es praktisch, denn es geht um konkrete Tools & Techniken zum Lernen.
00:01:18: Ich konnte schon sehr viel für mich lernen, als ich die YouTube-Videos gesehen habe.
00:01:23: Also hier wird es jetzt ganz praktisch und hilfreich.
00:01:26: Herzlich willkommen Henry zur zweiten Episode!
00:01:30: Wir
00:01:31: spielen jetzt nicht nochmal unser Spiel zum Warmmachen – wir sind noch warm für die volle Transparenz für unsere HörerInnen.
00:01:40: Und wir starten gleich rein, dass wir ein möglichst viel praktisches Material von dir bekommen können.
00:01:46: Ich habe es gerade schon noch mal gesagt du beschäftigst dich intensiv mit Neurowissenschaften, mit Lernen und mentaler Performance.
00:01:53: Was glaubst Du oder was hast Du erfahren aus Deiner Arbeit?
00:01:57: Was machen die meisten Studierenden beim Lernen falsch?
00:02:01: Ja also sie nutzen vor allem eine Methode ... die sehr ineffektiv ist beim Lernen und dafür sorgt, dass du mehr Zeit mit weniger Inhalt verbringst.
00:02:13: Und die nennt sich Cover Copy Check bzw einfach passiv Informationen aufzunehmen.
00:02:21: Das bedeutet jeder kennt es, du willst eine Vokabelliste lernen oder willst irgendwelche Begriffe lernen... Wie geht man intuitiv vor?
00:02:30: Man liest sie.
00:02:32: Wahrscheinlich deckt man so die andere Seite ab fragt sich dann ab irgendwie.
00:02:37: Und das Problem dabei ist leider nur einfach, dass das eine Art und Weise ist wie man Passivinformationen versucht ins Gehirn zu drücken.
00:02:47: Man denkt dann okay wir haben irgendeine Diskierende, es ist ne Festplatte und wir plagen jetzt einmal unseren USB-Stick also in Form unseres Auges indem wir das lesen und dann wird's abgespeichert und dann können wir es abrufen.
00:03:00: Das Ding ist nur
00:03:01: so funktioniert nicht?
00:03:03: Ja Gedächtnis nicht so funktioniert.
00:03:05: Und stattdessen ist es eher so, dass wir vor allem und das ist ein Grundsatz Information aktiv aufnehmen müssen um sie zu verstehen.
00:03:15: Und langfristig zu behalten und abrufen zu können.
00:03:18: Das bedeutet wenn vielleicht kann ich dich auch einfach fragen hast du sich schon mal verlaufen in der fremden Stadt ohne Google Maps oder so?
00:03:26: Ja häufig Ich habe einen sehr schlechten Orientierung.
00:03:29: Erinnerst du dich noch gut wo das passiert ist?
00:03:33: Also wenn du jetzt so eine Situation nimmst, die...
00:03:35: Ja ich kann gerade einen abrufen.
00:03:37: auf Malta war das.
00:03:38: Erinnert weißt noch wie es da ausja und alles?
00:03:40: Ja!
00:03:41: Ich kann mich da gerade richtig wieder so reinversetzen.
00:03:43: So ich weiß glaube ich noch was ich angabt habe.
00:03:46: Ich kann auch richtig nachfühlen wie ich auch nervös wurde.
00:03:49: Jetzt weiß ich auch in welchem Stadtteil des war.
00:03:52: Und dass was du dort erlebt hast ist kein Zufall dass du dich da so gut daran erinnern kannst Denn dein Gehirn hat einen offenen Zustand betreten, nachdem es einem Problem konfrontiert wurde dass das nicht direkt lösen kann.
00:04:10: und diese Strategie wollen wir eigentlich auf das Lernen übertragen.
00:04:14: Das bedeutet im besten Fall Gerätst du im Lernen in einer Situation oder beim Lernen eine Situation, die du lösen musst.
00:04:22: Du musst ein Problem lösen und dein Gehirn erhält nicht direkt die Lösung.
00:04:25: Okay
00:04:26: also schon direkt... Ich war an diesem Moment wenn ich mich da zurück versetze ... Schon in einem Stress!
00:04:30: In einer Art Stress.
00:04:32: Kann ich das darauf auch anwenden?
00:04:33: Muss sich eine Art Stresssituation hervorrufen?
00:04:39: Es geht gar nicht unbedingt um den Stress.
00:04:41: Also der Grund warum du dich so gut erinnern kannst ist tatsächlich nicht der Stress.
00:04:45: es ist Auch.
00:04:47: Stress spielt auch eine Rolle.
00:04:49: Aber es ist tatsächlich, dass dein Gehirn halt einen aktiven State einnimmt in dem alle Informationen die passieren leichter aufgenommen werden können weil Es existiert ein Problem das nicht gelöst wurde.
00:05:03: und jetzt zum Beispiel du möchtest Jetzt etwas neues lernen über neue wissenschaften Und dann setzt zu dich hin.
00:05:09: und des intuitivste was du machen würdest wäre wahrscheinlich erst mal zu googeln oder ein Textbuch zu öffnen und zu lesen darüber.
00:05:16: Ist aber falsch, denn was du machen solltest ist dich zu prüfen ohne etwas darüber zu wissen.
00:05:23: Okay also ich gehe durch... Was ist schon an Basics da?
00:05:26: Ich denke intensiv darüber nach und schreib das erst mal auf oder...?
00:05:31: Genau, du schreibst Hypothesen auf so wie als du verloren gegangen bist musstest du auch... Du musstest Hypothese aufstellen wie du den Weg zurückfindest.
00:05:40: Du musst es dich damit beschäftigen ... dich aktiv mit dieser Materie beschäftigen, auch wenn du nichts weißt.
00:05:46: und vielleicht hat das Stress erzeugt.
00:05:48: Vielleicht erzeugtest bei dir auch Stress... ...wenn du jetzt etwas über Neuro-Wissenschaft erzählen musst was du noch nicht weißt?
00:05:54: Und genau diese Sache sorgt dafür dass man oder ist im Grunde genommen eine Methode beim Lernen die man auf Priming nennt und sie sorgt da für das Informationen alle Informationen die danach aufgesaugt werden deutlich schneller hängen bleiben und besser abrufbar sind.
00:06:12: Das ist das allererste, was ich mal verändern würde an deiner Art und Weise zu lernen.
00:06:19: Gibt es sowas wie Grundprinzipien des Lernens?
00:06:22: Es war jetzt ja schon eins.
00:06:23: also sich vorzubereiten erstmal anzufangen zu checken.
00:06:27: Was fällt mir dazu ein?
00:06:28: Was habe ich dann für Ressourcen zu diesem Thema?
00:06:32: Das wäre ja schon Mal Eins.
00:06:33: Kannst uns weiter nennen?
00:06:35: Ja so Ich würde auch wirklich auch dazu nochmal sagen Also ich komme gleich auf weiter.
00:06:39: aber ja dass Ist auch Ein Punkt den den viele jetzt gerade in diesen AI-Zeitalter falsch machen.
00:06:44: Weil sie denken, sie sparen sich Zeit wenn sie sich Dinge zusammenfassen lassen.
00:06:49: Aber da überspringt man einen Schritt?
00:06:50: Genau und du überspringst den wichtigsten Schritt.
00:06:53: das ist auch das lustige an diesem Thema.
00:06:55: Du kannst so viele AI Tools verwenden wie du willst.
00:06:59: Das Lernen passiert immer noch im Kopf Und AI in vielen Weisen kann es ins Lernen unterstützen aber in einer vor allem nicht Zusammenfassungen erstellen und irgendwie die Vorarbeit zu verringern.
00:07:15: Das auf gar keinen Fall.
00:07:17: Der zweite Punkt ist, Informationen bleiben nur dann hängen wenn sie viele Verknüpfungspunkte haben.
00:07:25: Wenn wir jetzt uns zwei Punkte vorstellen, die nebeneinander liegen Und dazwischen eine Verbindungslinie zum Beispiel kann man auch nicht sagen zwei Neuron-Gehirnzellen und dazwischen eine Linie, die verbindet.
00:07:43: Dann könnte man sich überlegen, okay, jede dieser Linien oder diese Linie ist eine Information?
00:07:49: Oder das irgendwie etwas Neues, dass du jetzt über das Gehirn gelernt hast?
00:07:52: Und hier sind zwei Punkte, die bereits existieren werden.
00:07:56: So, und jetzt ist die Frage also bleibt es denn gut hängen?
00:08:01: Bei einer Verbindung in einer neuen Information, die hängt bleibt, ist sehr unwahrscheinlich, dass sie langfristig beherrscht.
00:08:07: Das heißt, dein Ziel sollte sein.
00:08:09: Wie kann ich an so viele neue Verbindungsstellen andocken wie möglich?
00:08:15: Und wie du das schaffen kannst ist eben indem du dich beim Lernen fragst wo ich diese Informationen andockern kann an Konzepte die ich bereits schon in anderen Kontexten kenne.
00:08:28: beispielsweise Du hast Schritt eins jetzt gemacht und dann gehst du hin und beginnst eine sogenannte Flowmap zu bauen.
00:08:39: Das ist ähnlich wie eine Mindmap, nur mit ein bisschen anderem Aufbau.
00:08:43: das Ziel einer Flowmap sollte es sein dass du den Überblick eines Themengebietes erhältst zeichnest dir auf wie bestimmte Konzepte Wörter Inhalte wie die miteinander zusammenhängen.
00:08:59: also und in diesem Flowmap deswegen heißt das Flowmap erkennst du halt einen gewissen Fluss, du erkennst einen Prozess darin.
00:09:08: Du weißt zum Beispiel wenn ich mir jetzt den Weg des Brotes, ne?
00:09:11: Wenn ich ein Brot esse was da mit dem menschlichen Körper passiert dann ist das ja keine Mindmap die so statisch ist sondern es ist ja eigentlich ein Fluss und das folgt ja einer gewissen Struktur.
00:09:22: Und diese Struktur hat wieder Wechselwirkungen untereinander und die sollte man sich aufzeichnen Man sollte es visualisieren und so bist in der Lage das auch auf andere Gebiete zu übertragen.
00:09:32: und dein Ziel ist es mit dieser Map dafür zu sorgen, so viele Verbindungen im Gehirn aufzubauen wie es nur irgendwie geht mit existierenden Begriffen Konzepten und so weiter.
00:09:43: Und das ist ja wahrscheinlich somit die mächtigste Lernstrategie, die es gibt und sie ist leider aufwendig.
00:09:50: was heißt leider?
00:09:51: aber sie ist aufwändig.
00:09:53: Aber das Wichtige ist einfach zu verstehen dass lernen nicht bequem ist.
00:09:57: wenn du lernst und es ist bequem oder es wird vielleicht langweilig, das macht keinen Spaß, dann machst du was falsch.
00:10:04: Also das ist eine Grundregel die auf jeden Fall so ist.
00:10:06: Ist ein Dauner, musst du gestehen?
00:10:09: Aber gut, dass du wieder so ehrlich bist.
00:10:11: Und dann kommt ein Thema da glaube ich ganz passend was viele Studierenden beschäftigt Prokrastinationen.
00:10:19: Ich glaube damit haben viele zu kämpfen.
00:10:22: halt Dinge aufzuschieben eben genau nicht das zu machen was Du gerade sagst sich mit dem stoff aktiv auseinandersetzen diese kleine Schwelle das eben etwas anstrengt ist vor der drücken sie sich die schieben es auf.
00:10:35: Was passiert dabei im gehören?
00:10:37: kannst du uns klären und wie schafft man es dort auszusteigen?
00:10:42: Ja.
00:10:43: Prokrastination ist tatsächlich so wirklich mit der größte Painpoint.
00:10:48: auch Menschen, denen ich jetzt helfe in meinem Alltag, auch bei Study Academy... Es sind Menschen die genau wissen was zu tun ist, die wissen wie sie besser werden können, die oft auch smart sind und nicht faul sind.
00:11:06: Das ist keine Faulheit!
00:11:07: sondern die einfach diese Lücke nicht schließen können zwischen dem, was sie machen wollen und es wirklich zu tun.
00:11:15: Und diese Lücke entsteht häufig weil das was zu tun ist durch einen Schutzmechanismus unseres Gehirns blockiert wird nämlich unser Gehirn ist am Ende designt worden damit wir überleben
00:11:31: und nicht zu viel Energie dabei verbrauchen, oder?
00:11:33: Also es ist ja eher auf das Sparmodus ausgelegt wenn ich mich recht erinnere.
00:11:38: Exakt genau unser Gehirn sollte hat die Aufgabe Energie so zu verteilen dass wir bestmöglich überleben können.
00:11:47: Und wenn es eine Aufgabe konfrontiert ist Die halt wie so ein Riesenberg aussieht und die Nicht erklimmbar aussieht Dann dann will unser gehirn uns schützen und sorgt dafür indem es halt weniger Dopamin zum Beispiel ausschüttet.
00:12:02: Das ist ein Neubotransmitter, der dafür sorgt dass wir in der Handlung ausführen und motiviert sind.
00:12:09: Dass wir etwas verfolgen, der auch den Fokus sorgt.
00:12:12: Und jetzt gibt es natürlich verschiedene Wege damit umzugehen.
00:12:15: das eine ist zu sagen okay unser Gehirn ist halt so ich bin halt so und ja ich procrastinierts weiter.
00:12:21: Das andere ist zu überlegen und da sind wir wieder bei Reflektionen.
00:12:24: Zu überlegen wie man mit diesem Schutzmechanismus umgeht wie man den austricksen kann Und das ist am Ende des Tages auch dann hier Brain Hacks, ne?
00:12:33: Das Buch von mir.
00:12:35: Dass sich damit beschäftigt wie du dafür sorgen kannst dein Gehirn auszutricksen sodass du die Dinge doch tust.
00:12:44: und da gibt es natürlich... Es gibt zu Prokrastination hunderte Strategien, die alle funktionieren.
00:12:49: aber ich glaube vor allem eine Sache die dafür sorgt dass man so ein Schalter umlegt sind zwei Wörter nämlich Aus Was Wenn selbst wenn zu machen.
00:13:01: Machen wir ein Beispiel?
00:13:02: Wenn du am Schreibtisch sitzt und du überdenkst etwas, du beginnst nicht damit.
00:13:08: Und du willst es eigentlich umsetzen und fragst die ganze Zeit ja, wenn gehst du so durch und weißt jetzt okay das muss ich machen.
00:13:15: und wenn das dann passiert was muss ich dann machen?
00:13:19: oder muss sich das machen?
00:13:20: und das baut sich so auf wie so einen Riesenberg den du erledigen musst.
00:13:24: Und diesen Berg dem will man vermeiden, den will man vor sich erschieben
00:13:27: Genau, den willst du vor dir her schieben.
00:13:28: und wenn du jetzt aber hingehst und... ...denen kleine Blöcke aufteilst.
00:13:33: Und bei jedem dieser kleinen Blöcken einfach die Wahrnehmung erinnert, indem du das halt setzt als selbstwenn.
00:13:41: Selbst wenn ich jetzt anfange mit dieser Aufgabe nur zwei Minuten mache!
00:13:45: Und weiß dass..und es macht mir keinen Spaß dann ist es okay dann höre ich einfach rauf.
00:13:49: Selbst Wenn Ich Dann einen Tag Pause mache.
00:13:52: Und selbst wenn ich dann mich erst wieder hinsetzt und irgendeine Kleinigkeit wieder mache, selbst dann ist alles okay?
00:13:57: Sich diesen Riesenberg in kleine Häffchen aufzuteilen und sie sich dann auch direkt runterzubrechen wann mache ich was?
00:14:04: und sich auch vorzustellen die Szenarien vorzustellend was wenn das und dass scheitert was wenn nicht sogar durch die Klausurfalle weil ich jetzt nichts mache einfach diese Angst zu nehmen.
00:14:14: Weil Prokrastination entsteht auch durch ein hohes Cortisol Level.
00:14:17: das mit Cortisol unser Stresshermonen geht hoch.
00:14:20: Wir gelangen in so eine Starre.
00:14:23: Du musst ja einfach am Ende bewusst sein, dass wir nur handeln oder Menschen nur handelen wenn Neurotransmitter im richtigen Verhältnis ausgestoßen werden.
00:14:32: und Neure Transmitter sind einfach Chemie im Gehirn und Chemie beeinflusst quasi wie wir leben.
00:14:39: und diese Chemie lässt sich beeinflussen.
00:14:41: und wir sollten Dinge nicht als Absolutismen halt wahrnehmen sondern wirklich darüber nachdenken wie man sein Gehirnaustrick sen kann.
00:14:49: Wie kann man das tun, auch wie du gerade sagst auf körperlicher Ebene vor einer Prüfung?
00:14:55: Viele haben ja auch Probleme.
00:14:57: Die sind nervös, Herzrasen... Diese körperlichen Symptome von Nervosität und Stress.
00:15:03: Wie kann den Begegenden um ruhiger und klarer in diese Situation zu gehen?
00:15:09: Wir geben davon aus dass man trotzdem gut vorbereitet ist, dass der Stoff einigermaßen sitzt und verhandelt ist.
00:15:15: Ja es ist gut, dass du sagst weil der Nummer eins Grund für so eine Nervosität ist einfach, dass man nicht richtig gelernt hat.
00:15:20: Das ist das eine.
00:15:21: und dann gibt es so fünf Prozent Studenten wo es tatsächlich so ist, dass da einfach so ein riesigen Angstproblem ist und man damit einfach nicht gut umgehen kann.
00:15:31: Aus neurowissenschaftlicher Perspektive ist der einfachste Weg deinen mentalen Estate von außen zu beeinflussen oder Physiologie zu beeinflussen ins Körpers ist durch die Atmung.
00:15:45: Und dazu gibt es ein Konzept, das nennt sich ja physiologische Seufzer.
00:15:50: Das bedeutet einfach dass du zweimal kurz einatmest und lange aus.
00:15:54: Also... ...und du atmist es aus!
00:15:59: Dass einfach sieben-achtmal wiederholt sorgt nachweislich dafür, gibt auch Studien zu tun, dass das Cortisol Level sinkt und dein Fokus steigen kann.
00:16:11: Und das ist so eine Sache, ich würde mir Strategien überlegen wie ich durch die Atmung nicht kontrollieren kann?
00:16:17: Ich glaube es vergisst man oft dass man natürlich ist die atmung ja natürlich und passiert zum glück von allein aber das ist tatsächlich ein großer hebel ist um sich selbst zu steuern um sich zu beruhigen oder um sich auch in erregte Position zu bringen.
00:16:32: Also gerade, wenn man vielleicht einen Durchhänger hat und ja keine Energie um irgendwas auszuüben auch dann kann man ja durch die Atmung genau das Gegenteil bewirken wie du es grad beschrieben hast sich in Motivationen zu bringen.
00:16:45: also dieser Hebel der ist total wichtig und unterschätzt glaube ich
00:16:51: absolut.
00:16:51: Ja
00:16:52: Wie könnte ein idealer Lerntag aussehen.
00:16:56: Wenn du das mal so grob skizzieren müsstest, steht man früh auf?
00:17:00: Wie macht man Pausen, wenn du da mal eine kleine Skizze zeichnen könntest?
00:17:06: Also erstmal finde ich es immer witzig, wenn Studenten sagen dass sie in der Klausurenphase sind und dann keine Zeit für nichts mehr haben und dann irgendwie alles weg blocken weil sie denken, dass sie dadurch irgendwie besser an ihr Ziel kommen.
00:17:20: Das ist das Wichtigste, das erste Mal, dass du ausreichend Schlaf brauchst.
00:17:25: Weil ja, das ist eine gute Analogie.
00:17:28: Stell dir vor du willst deinen Weg fegen und du willst den sauber machen?
00:17:32: Und du weißt genau dass gerade Wind weht und dann fegst du den Weg machst aber den Haufen nicht weg!
00:17:40: Dann ist alles wieder drüber und das ist das gleiche mit Schlaf auch.
00:17:44: Das Gedächtnis also die Informationen konsolidieren sich im Schlaf bleiben, die werden im Schlaff verarbeitet.
00:17:51: Das ist das Eine Auf der anderen Seite soziale Interaktion, auch extrem wichtig und total unterschätzt.
00:17:57: Das heißt man sollte sein Leben ganz normal weiterführen.
00:18:00: Der einzige Unterschied ist dass du sechs bis acht Stunden einfach am Tag blockierst.
00:18:05: Und das heißt nicht, dass du Quersunphase hast und nichts mehr machen kannst.
00:18:09: Es heißt einfach nur, dass sechs bis eight Stunden blockiert sind und sechs bis achten Stunden könnten aussehen ich stehe um acht Uhr auf lerne bis zwölf Und hab dann noch mal einen Lernblock von zwei bis sechs und dann habe ich Freizeit.
00:18:23: Und mehr würde ich nicht lernen, egal was für eine Closure existiert.
00:18:27: Weil diesen Zeitblock kannst du effektiv nutzen... ...und alles was darüber hinausgeht an Stunden ist sehr wahrscheinlich ineffektiv.
00:18:37: Und das ist auch einfach dieses Konzept von okay.
00:18:41: also einfach study smarter and not harder.
00:18:45: Du musst dich härter lernen, du musst einfach schlauer lernen.
00:18:49: Und auch einfach diesen Glaubenssatz zu lögen dass ich jetzt mehr machen muss und dadurch bessere Ergebnisse erzielen ist davon sich zu lösen ist unglaublich wichtig.
00:18:59: Also wenn wir jetzt fünf Studenten nebendran hältst eine davon lernt irgendwie zwanzig Stunden der andere zehn oder andere fünf.
00:19:08: es gibt keine Austage darüber treffen wer das bessere Ergebnis erzielt weil die Art und Weise, wie du lernst das ausmacht.
00:19:15: Und wie du Lernst... Ich würde halt beginnen erstmal, wie gesagt sehr viel Zeit in Priming
00:19:22: zu stecken,
00:19:23: Hypothesen zu treffen, dann auch falsch zu liegen, Dinge falsch zu machen.
00:19:29: Das Gehirn versucht diese Fehler zu korrigieren und kann Informationen besser danach speichern sich mit unangenehm damit zu beschäftigen.
00:19:39: Und dann im zweiten Schritt würde ich Floor Maps bauen, wird die Zusammenhänge verstehen.
00:19:44: Ich würde mich gar nicht damit beschäftigen irgendwas auswendig zu lernen Begriffe weil das kommt indem du das anwendest und darüber nachdenkst und es übst.
00:19:53: Und dann im letzten Schritt würde ich einfach alt für so
00:19:54: machen.
00:19:55: Also auch wieder sich selbst prüfen, sich unter diesem Druck stellen und das nutzen genau... Welche Rolle spielen dabei das Handy?
00:20:05: Beziehungsweise Sachen mit denen man sich gerne ablenkt?
00:20:08: darf man das in kleinen Pausen machen oder sagst du gar nicht während dieser sechs bis acht Stunden Lernzeit?
00:20:15: und ja genau allgemein pausen!
00:20:17: Pausen sind sehr wichtig.
00:20:18: Ich bin nur immer ein Fan davon, Dinge realistisch zu halten und wenn wir ganz ehrlich sind also wer macht das?
00:20:24: Also wer geht sechs Stunden lang nicht an das Handy oder acht Stunden lang?
00:20:29: Also ich glaube wirklich sehr wenige Studenten dieses Stück machen.
00:20:34: Und das Wichtig ist immer sich Ziele zu setzen die man auch wirklich einhalten kann weil sonst ja Das ist gleich zum Beispiel wenn man sich einen Lernplan baut oder ein Kalender irgendwie seine Zudus reinsetzen und die sind total unrealistisch viel.
00:20:50: Und du erreichst es nicht, das Einzige was du dadurch schaffst ist dass du dein Kalender mehr und mehr also weniger Autorität gibst weil das was dann auf einem Kalender steht muss man nicht mehr umsetzen und es wird quasi so zum Habit-Dinge zu verschieben usw.
00:21:05: Oh ich fühle mich gerade ganz doll atabt!
00:21:10: Ja sehr wichtig Und lieber smart sein und auch da wieder halt Smart handeln.
00:21:19: Die Pausen halt so designen, dass du gar nicht dazukommen kannst im Bett zu liegen am Handy zu sein Sondern dann ist halt jede Pause zum Beispiel okay.
00:21:27: in einer Pause gehe ich raus und hol mir ein Kaffee In der anderen Pause gehe Ich ins Gym.
00:21:36: Also ich würde viel Bewegung einfach machen, sodass man halt nicht Zuhause ist.
00:21:42: Also eine Pause bedeutet, ich stehe auf.
00:21:46: Ich nehme mein Handy, gehe aufs Handy und geh raus zum Beispiel oder ich räume hier auf oder was auch immer.
00:21:53: In dem Moment verbindest du dann ja eine vermeintlich schlechte Angewohnheit mit etwas Gute.
00:21:58: Du darfst auf das Handy gucken.
00:21:59: wenn du dabei aber rausgehst und zumindest frische Luft reinkriegst und in Bewegungen kommst und es ist gleich sich so ein bisschen aus?
00:22:07: Ja absoluten!
00:22:10: irgendwie so auf Krampf zu versuchen, dass wir jetzt die Bildschirmzeit runterbrechen.
00:22:17: Dann gibt es immer Leute... Ich finde sie immer so witzig, wenn man in Podcast von älteren Leuten sieht und dann sagt ja, unsere Jugend verbringt so viel Bildschirmszeit
00:22:28: usw.,
00:22:28: sind selbst gar nicht besser.
00:22:31: Aber verteufeln das dann anstatt einfach mal anzuerkennen okay?
00:22:36: Die Realität ist so, wir sind eine Welt zunehmend digitalisiert wird, werde ich doch nicht dagegen.
00:22:41: Aber frage dich einfach wie kann man das halt so gestalten dass man denn noch glücklich ist?
00:22:47: Finde ich übrigens auch genau das gleiche... Sorry, es schreibt jetzt ab aber mit Anglicismen und so Leute die sich darüber aufregen, dass die deutsche Sprache, dass jetzt Anglicismen mehr verwendet werden.
00:22:57: Ja, komm entspann dich!
00:23:00: Die Welt wird halt global.
00:23:01: und jetzt ist halt so, schau nach vorne.
00:23:03: Und schaue wie du damit umgehen kannst.
00:23:05: Ich
00:23:05: denke auch mal die Energie, die die Menschen damit verschwenden sich darüber aufzuregen.
00:23:10: in der Zeit könnten sie zum einen üben sich daran zu gewöhnen oder sich irgendwie selbst anzupassen oder einfach ja ein bisschen Gelassenheit praktizieren weil mit deinem eigenen Aufregen änderst Du vermutlich das die Angezissen des anderen nicht.
00:23:24: also
00:23:26: Ja absolut.
00:23:27: Wie findet man eine gute Balance zwischen Leistungsanspruch und Selbstfürsorge?
00:23:33: Also vielleicht hast du es gerade schon auch so ein bisschen beantwortet, also sich gar nicht zu sehr zu geißeln.
00:23:38: Weil so wie ich's verstanden habe ist die soziale Interaktion oder auch die Hobbys eigentlich ganz förderlich für das Lernen und für die Informationsaufnahme, oder?
00:23:49: Ich glaube, man sollte sich einfach fragen, wie man am glücklichsten ist.
00:23:55: grundsätzlich Und das wird dich schneller an dein Ziel bringen als alles andere, weil dein Output besser ist.
00:24:01: Die Qualität von dem was du rausbringst ist besser.
00:24:04: Positiver und wenn wir vielleicht bei diesem Kontext bleiben auch Geld verdienen... Also Geldverdienen ist ja auch so etwas was zum Beispiel sehr negativ irgendwie konnotiert ist beim manchen Leuten.
00:24:16: Dass man sagt reiche sind irgendwie schlecht oder Geld verdient ist das und es geht somit Glaubenssätzen einher.
00:24:23: Dabei ist es am Ende des Tages einfach nur eine Metrik, die zeigt wie viel Wert du dem Markt gegeben hast.
00:24:32: Für den Beitrag, den du geleistet hast?
00:24:35: Absolut!
00:24:36: Und wenn man das ganz neutral betrachtet dann sollte man sich einfach nur fragen... Wie kann ich möglichst viel mehr Wettbewerben auf dieser Welt mit meinem gegebenen Skillset, dass unik ist und einzigartig ist nicht jeder hat und die Art und Weise wie du's machen kannst in dem Du möglichst nützlich bist, möglichst positiv wahrgenommen wird von Menschen.
00:24:57: Weil wir sind soziale Wesen und vor allem auch indem du glücklich bist weil wenn du glücklich bist kannst du besseres leisten.
00:25:08: deswegen würde ich immer sagen design dein Leben danach glücklich zu sein und sei aber auch vorsichtig weil Glück bedeutet sich glaube viele gehen halt dann ... geraten diese Falle zu denken, dass Glück bedeutet... ... dieses Gefühl wenn ich glücklich bin.
00:25:26: Zum Beispiel... Wenn ich glücklich bin dann bin ich das.
00:25:30: zum Beispiel wenn ich irgendwie feiern bin oder so und wenn ich jetzt... I don't know auf Partys bin und so dann bin Ich glücklich und ich lache und ich bin zufrieden.
00:25:40: aber es ist was anderes als Lebensglück weil Lebensgluck ist mit deinen Werten Verein zu sein, die Dinge zu tun auf die du Wert legst und deine Prinzipien zu verfolgen.
00:25:52: Und das ist was anderes als so dieses Glücksgefühl Dopamin oder so weiter?
00:25:56: Genau!
00:25:56: Das ist ich glaube dieses Glucksgefühl dass es ein Zustand den deinen Gehirn auslöst für einen Moment oder für einen Abend, für eine Situation.
00:26:04: aber das was Du gerade beschreibst ist ein dauernder Zustand.
00:26:08: ja wirklich dieses Glücklichsein auch ein Ergebnis von ganz vielen Sachen die Du eben selbst... hervorrufst.
00:26:16: Ganz schöner Unterschied, den du da gemacht hast zu bummen.
00:26:19: Absolut!
00:26:20: Henry, das war ein total guter Schlusssatz.
00:26:22: Ein richtig schönes Ende für diese zwei tollen Episoden weil es auch noch mal ganz toll zusammengefasst hast was wir in der ersten Episode mehr hatten was du verkörpert bist worum es dir geht bei deiner Arbeit und was viele eben auch daraus ziehen können welche Fragen sie sich selbst stellen können.
00:26:38: ich danke dir sehr super hilfreich super interessant.
00:26:41: Ich konnte für mich ganz viel mitnehmen Und ich bin sicher dass unsere Hörerinnen das auch konnten.
00:26:46: Ja, ich danke dir auch.
00:26:47: Ich fand wirklich die Art und Weise wie du Fragen gestellt hast war sehr gut!
00:26:51: Liebe Hörerinnen wir packen euch hier alle Infos zu Henry seinem Buch, seinem YouTube Channel und alles weitere in die Show Notes.
00:27:01: Ich freue mich wenn ihr die Episode weiter empfehlt.
00:27:03: lasst uns gerne einen Kommentar da und abonniert den Kanal.
00:27:07: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und auf Wiederhören.