00:00:00: Ich erinnere mich auch damals war es eher so, ich wollte irgendwie etwas machen und ich hatte viel Ambitionen.
00:00:05: Ich wusste irgendwie, ich will irgendwas auf die Beine stellen.
00:00:09: Und in dieser Zeit fehlt einem nur so ... Die Richtungen, die man jetzt läuft oder was man jetzt macht.
00:00:14: Das heißt, man macht einfach so viele Dinge... Und irgendetwas bleibt halt hängen, was vielleicht ganz gut funktioniert.
00:00:20: Und das entscheidet dann darüber, in welche Richtung der Lebensweg geht.
00:00:28: Was macht man in einem bestimmten Job?
00:00:32: Wie wird man fit für die Arbeitswelt?
00:00:37: Hallo und herzlich willkommen zu Career to Go.
00:00:40: Das ist der Karriere-Podcast von Study Drive, mein Name ist Konstanze Mariteschnern.
00:00:46: Liebe Hörerinnen!
00:00:47: Diese Episode könnte verändern wie ihr denkt, lernt und vielleicht auch wie ihr eure Zukunft gestaltet.
00:00:54: Einige von euch kennen vielleicht sogar den Gast der heutigen Episode Henry Hedebrandt.
00:00:59: Er ist der führende Neuroscience Creator im Dachraum.
00:01:03: Außerdem ist er Speaker, Influencer Saltent, um nur ein Paar seiner Titel zu nennen.
00:01:10: Auf seinem YouTube-Channel vermittelt ihr komplexe Erkenntnisse aus der Hirnforschung verständlich, greifbar und alltagsnah – und genau dieses Wissen möchte ich für euch anzapfen so dass ihr in eurem Studium davon profitieren könnt!
00:01:25: Ich freue mich unfassbar auf dieses Gespräch.
00:01:28: herzlich willkommen Henry!
00:01:32: Henry, ich habe so viele Fragen vorbereitet dass ich kaum weiß wo ich anfangen soll.
00:01:37: Mich interessiert natürlich total wie dein Leben als Creator aussieht aber wenn ich schon mal so einen Neuroscience-Experten vor die Mikro habe will ich natürlich möglichst viele praktische Tipps haben.
00:01:50: vielleicht machen wir zwei Episoden daraus.
00:01:52: Wir haben einiges vor oder?
00:01:54: Super ja ich freue mich.
00:01:56: In diesem Podcast gibt es einen Ritual Um warm zu werden, die Rubrik zum Kennenlernen.
00:02:02: Die fantastischen vier kurze Fragen, vier schnelle Antworten.
00:02:08: Inzbo, welches Buch, Tool oder welcher Denkansatz hat dich zuletzt inspiriert?
00:02:16: Game Show – Welches ist dein Lieblingsspiel?
00:02:20: Berufsalltag.
00:02:22: Soundtrack – Welcher Song oder welche Musikgerichtung passt perfekt zu deinem Arbeitsmodus?
00:02:31: Da gibt es ein neues Album, das ist richtig stark.
00:02:36: Tapsafari!
00:02:37: Wie viele Browser-Tabs hast du gerade offen und was sagt das über deinen Arbeitsstil?
00:02:43: Wahrscheinlich fünfzig gerade... Und ja, ist manchmal sehr viel auf einmal.
00:02:49: Davon werden wir vielleicht heute auch einen kleinen Einblick bekommen was dich so beschäftigt und dich so umtreibt.
00:02:55: Vielen Dank für dieses kleine Warm-up!
00:02:58: Jetzt können wir ins Interview starten.
00:03:00: Ich habe gerade schon nur ein Glimms aufgezeigt von dem was du machst und was dich beschäftigt.
00:03:07: Kannst du mich mal mitnehmen an den Beginn deiner Karriere?
00:03:10: Wie hat alles angefangen?
00:03:11: Du hast Medizin studiert richtig?
00:03:14: Ja Ja, gerne.
00:03:16: Ja so hat alles angefangen vielleicht sogar noch mal ein Stück davor.
00:03:21: bevor ich mit dem Studium begonnen habe nämlich zwei neunzehn hab ich das allererste Mal eine Website gebaut und auf dieser Website habe ich einfach einen Blog geschrieben über Gesundheit Und habe einfach mein Wissen geteilt oder nicht mein Wissens?
00:03:38: Ich hatte ja keinen Wissen, ich habe einfach das geteilte was ich gelernt habe.
00:03:41: Hast du dir selbst angeeignet hast auch didaktisch?
00:03:45: Genau.
00:03:45: Ich habe mich interessiert, zum Beispiel über Subliments habe ich mich interessiert und hab darüber geschrieben Ja das war so der erste Schritt etwas ins Internet zu setzen von mir Und hat denke ich die Hemmschwelle für vieles weitere extrem gelindert.
00:04:01: Man muss sich vorstellen, ich habe über ein Jahr lang jeden Tag.
00:04:05: Ich finde es auch wirklich irritrospektive verrückt.
00:04:08: Jeden Tag Habe ich zwei, drei Diener A-Vierseiten.
00:04:12: Damals gab es kein Chechibiti geschrieben und am Ende des Jahres – ich weiß noch wie's heute – diesen Block haben dreieundzwanzig Leute gesehen.
00:04:21: Das ist überschaubar!
00:04:23: Und ich hab das ein Jahr lang gemacht und es ist nichts passiert.
00:04:27: Okay
00:04:27: krass!
00:04:28: Bis mir irgendwann ja dann aufgefallen ist okay irgendwie geht es so nicht aber ich habe es ja durchgezogen.
00:04:34: Dann hab ich mein Abi fertig gemacht, zwundzwanzig und hab dann im selben Jahr noch mit dem Medizinstudium begonnen.
00:04:41: Hab mir damals ein privates Studium selbst finanziert, wodurch ich ja einiges an Schulden auf mich genommen habe.
00:04:49: Was auch mich dazu gebracht hat zu überlegen okay was sind Lösungen wie ich damit umgehen kann?
00:04:55: Da hab ich beim Rettungsdienst gearbeitet parallel Und hab dann begonnen zu denken was kann ich denn gut?
00:05:02: Was andere vielleicht nicht können Was ich gut konnte, war, Wege ins Medizinschrieben zu finden.
00:05:07: Weil ich selbst kein so gutes Abi hatte und so habe ich begonnen auf Social Media darüber zu sprechen, zu posten ... Und das war der Startschuss quasi!
00:05:17: Das waren auch ein bisschen der Schlüsselmoment zu all dem was gekommen ist oder?
00:05:21: Weil diese Social-Media Reichweite die ist dann ja weiter gewachsen und ich vermute eben auch dass was du gerade beschreibst damit können sich viele Leute Studis identifizieren, dieses vielleicht nicht so ganz Wissen wo es hingeht aber so eine Motivation.
00:05:36: So einen inneren Drive verspüren in irgendeine Richtung oder?
00:05:40: Ja absolut also ich erinnere mich auch damals war's eher so Ich wollte irgendwie etwas machen und ich hatte viel Ambitionen.
00:05:47: Ich wusste irgendwie ich will irgendwas auf die Beine stellen Und in dieser Zeit fehlt einem nur so Die Richtungen die man jetzt läuft was man jetzt macht.
00:05:56: das heißt man macht einfach so viele Dinge Und irgendwas bleibt halt hängen, was vielleicht ganz gut funktioniert und das entscheidet dann darüber in welche Richtung so der Lebensweg geht.
00:06:06: Vielleicht wäre es auch irgendetwas anderes geworden, hätte ich Kleinigkeiten anders gemacht.
00:06:11: Das weiß man ja nicht im Nachhinein.
00:06:13: Das Wichtig ist einfach nur dass man halt einfach beginnt, dass man einfach anfängt und das bildet die Grundlage für die Zukunft.
00:06:22: Und dann hast du deine Firma gegründet und die weiter aufgebaut.
00:06:26: Wie ist das weiter entstanden?
00:06:28: Was ist da gewachsen?
00:06:30: Genau, dann habe ich damals meine erste Firma gegriffen.
00:06:33: Eine Zeitweise habe ich in Wien gelebt und hab dort an einem Start-up gebaut um Menschen zu helfen ins Medizinstream zu kommen.
00:06:41: Ist kläglich gescheitert und hab dann im Nachhinein einfach gemerkt, okay, Historische Media funktioniert gut.
00:06:48: Das sollte ich dann halt verfolgen.
00:06:50: ... und mehr davon einfach machen.
00:06:52: Ja, das habe ich dann gemacht... ...und die Channels sind mit der Zeit explodiert.
00:06:57: Vor allem sind sie explodierend als ich begonnen habe... ...einfach meiner Passion zu folgen.
00:07:02: und meine Passion.
00:07:02: Und wenn ich das jetzt so in Retrospektive betrachte,... ...und es auf First Principle Perspektive herunterbreche ist... ...meine Passion einfach Menschen zu helfen.
00:07:11: Das was eigentlich in ihnen steckt?
00:07:13: So entfalten oder...?
00:07:16: ihn zu helfen, ihr Potenzial zu entfalten.
00:07:18: Und der beste Weg in meinen Augen das zu tun ist darüber das eigene Gehirn zu verstehen, Mechanismen zu verwenden um das Gehirne zu beeinflussen und dann einfach dem zu vertrauen den zu folgen.
00:07:31: und die neuere Wissenschaft ist da das richtige Tool denn sie vereint nicht irgendwie esoterik mit irgendwelchen Dingen bei denen man denkt die könnten funktionieren sondern es ist wissenschaft.
00:07:40: die Dinge sind belegt Und sie geben dir einen Fahrplan, was du verändern musst.
00:07:44: und das habe ich getan.
00:07:45: Das kam auf Social Media gut an... ...und basierend darauf sind zwei Unternehmen eigentlich ja inzwischen drei entstanden.
00:07:52: Das eine ist Study Academy, das ist unsere Lernplattform wo man lernt wie man lerne.
00:07:58: Dann haben wir Neurobytes, das sind funktionelle Kaugummies mit denen man konzentrierter lernen kann.
00:08:03: Stark!
00:08:04: Und halt meine eigene Marke jetzt Henry Hildebrand als Person.
00:08:09: Hattest du ganz zu Beginn deiner Karriere?
00:08:12: eine Vorstellung davon, wie das mal aussehen kann was du gerade so selbst erschaffst weil es ist jetzt ja nichts was im Lehrbuch steht.
00:08:20: Ja man könnte ja meinen man studiert Medizin und wird dann Arzt.
00:08:23: das wäre ja schon nochmal Weg, den man sich visuell vorstellen kann.
00:08:27: Aber dein Weg ist ja ein ganz anderer.
00:08:30: Warst du da einfach offen?
00:08:31: Hast du dir das so geplant irgendwie vorgestellt?
00:08:35: Weißt Du weil man hat ja so'n bisschen so'nen Bild von sich vielleicht!
00:08:37: Du als Arzt ich als Moderatorin keine Ahnung und dann passieren da ganz viele Sachen auf diesem Weg die du gerade beschrieben hast.
00:08:44: Das ist diese Vorstellung die du mal hattest genau dass was jetzt passiert is'.
00:08:50: Ja sehr sehr interessante gute Frage und noch schön ausgedrückt.
00:08:54: also Als ich begonnen habe mit dem Medizinstudium war es so, dass ich das hauptsächlich auch gemacht habe.
00:09:01: Weil mein Vater ist Arzt und ich hab bei ihm halt immer gesehen wie er mit Passion zur Arbeit geht.
00:09:08: Und der hatte eine Praxis und ist dort immerhin... ...und ich hab das mitgekriegt als Kind und hab mir gedacht okay, ich möchte sowas eigentlich auch haben.
00:09:16: Weil das Schlimmste für mich war eigentlich schon immer, wenn ich gesehen hab, dass Menschen irgendwie zu ihr leben selbstverständlich betrachten und dann zum Beispiel auch ihren Job nicht mögen.
00:09:27: Weil am Ende des Tages ist es ja einfach nur ein Zeichen dessen, dass du dein Leben nicht genug wertschätzt weil wenn du deinen Job nicht magst, dann musst du ihn eigentlich wechseln.
00:09:36: So viel Zeit wie man verbringt an diesem Ort mit dieser Tätigkeit müsste das genau die Konklusio sein.
00:09:41: Ja?
00:09:41: Wenn man so viel Zeit mit was verbringt, das einem gar keine Freude bereitet... ...dann ist er ja irgendwo ein Fehleimsystem.
00:09:47: Absolut!
00:09:49: Dann hat das Studium begonnen.
00:09:52: Mit der Zeit habe ich ganz viel... Ja, ich hab gelesen Bücher gelesen.
00:09:56: Autobiographien darunter auch Steve Jobs und viele weitere Unternehmerbiografien.
00:10:01: Auch ein Buch was mich geprägt hat ist die vier Stundenwoche von Tim Ferriss Und mit der Zeit hab' ich einfach bemerkt dass ich das was ich bei meinem Vater gesehen habe Dass das nicht unbedingt das Studium war oder den Beruf des Arztes Was er dort was ihm die Freude bereitet hat Sondern es war die Selbstständigkeit Und es war eine Erkenntnis in meinem Studium, die mich... Ja also das war wirklich wie so ein... Ich erinnere mich auch noch als ich es realisiert habe.
00:10:29: Wie so einen Schnipsen und auf einmal habe ich das verstanden und hab bemerkt, okay irgendwie möchte ich eine andere Art von Impact haben und hab dann relativ schnell eigentlich für mich selbst schon so entschieden ohne dass ich jemandem gesagt habe, ...dass ich kein Arzt werde.
00:10:44: Wo möglich... Also ich hab ja das Studium noch nicht abgeschlossen, wo möglich werde ich's im Zukunft noch beenden aber als Arzt zu arbeiten ist eigentlich so gut wie Geschichte.
00:10:54: Ich glaube, was da drin auch steckt, was du gerade sagtest, ist dass du beobachtest hast das dein Vater seinen Job mit einer Passion ausgefüllt hat und das ist ja auch das, was dich so auszeichnet, was ich von außen wahrnehme, dass du diese Sachen die du vermittelt, die du voran bringst eben in der großen Passion machst und mit einem großen Antrieb aus dir heraus und das habt ihr beide da sicherlich gemeint, dass das so dieser Triebkraft is'.
00:11:19: Wenn man so viele Dinge macht wie du, ich hab's ja gerade schon gesagt.
00:11:21: Du bist auch Speaker, du bist auch Beratentätig neben den Unternehmen die du gerade schon aufgezählt hast.
00:11:27: dann hat man viele Bälle die man in der Luft jongliert.
00:11:30: was ist in deiner Wahrnehmung?
00:11:32: Die Herausforderungen dabei wenn man so viel unterschiedliche Sachen macht Wie kriegst du dich da auch fokussiert und das alles unter einen Hut?
00:11:40: Ja also erst mal möchte zu sagen dass es nichts ist was erstrebenswert ist.
00:11:45: Also Ich würde niemals ... sagen und ich seh das auch so häufig auf Social Media, irgendwie Posts... ... von Leuten die ja ich studiere Vollzeit.
00:11:54: Das und das habe zwei Berufe, mach das und das... ... parallel und so manage ich meine
00:12:00: Zeit.".
00:12:01: So Ich denke mir dann immer okay was für ein Bild vermittelt ist, dass man irgendwie etwas besonders gut macht wenn man viele Dinge auf einmal macht.
00:12:09: Es ist aber nicht richtig weil du machst etwas besonders Gut wenn du die Fähigkeit hast, zu denen Nein zu sagen und eine Sache vor allem gut machen kannst.
00:12:19: Deswegen würde ich sagen ist das was ich richtig mache in gewissen Teilen.
00:12:24: Ich mach auch nicht alles richtig aber eine Sache mache ich richtig und dass es den Unterschied zwischen Strategie und Taktik zu kennen.
00:12:30: Der denn da wäre?
00:12:31: All die Projekte die Du aufgezählt hast, die mache ich nicht gleichzeitig sondern ich habe meinen Fokus in einem gewissen Zeitraum immer auf einer Sache Und ich mache nur diese Sache und ich mach diese Sache wirklich gut.
00:12:46: Und Taktik bedeutet die richtigen Dinge zu tun, Strategie bedeutet die Dinge in der richtigen Reihenfolge zu tun.
00:12:54: Und für mich zum Beispiel wäre es beides ist eine richtige Taktika.
00:12:58: Neurobytes meiner Firma mit den Kaugummis aufbauen und Social Media sind beides richtige Takten.
00:13:04: aber Neuro Bytes hätte nie funktioniert wenn es gleichzeitig mit Social Media gelaufen wäre.
00:13:10: Das heißt zuerst Social Media, dann Neurobytes.
00:13:14: Das im Kopf zu priorisieren was mache ich wann ist extrem wichtig und dazu eben auch diese Entscheidung mit dem Studium.
00:13:20: weil viele fragen mich denn ja wieso machst du ein Studium nicht erst mal fertig?
00:13:23: Ja okay könnte vielleicht sein aber dadurch könnte ich halt die anderen Sachen nicht priorisier'n.
00:13:30: Ich entscheide ja selbst meine Geschwindigkeit!
00:13:32: Ich würde es auch jedem Studenten sagen keiner sagt euch wann ihr eure Studien beenden sollt.
00:13:37: Timing ist zu unterschätzt?
00:13:40: Vielen Dank für deine Ehrlichkeit.
00:13:41: auch, dass du sagst das es gar nicht möglich oder notwendig ist da alle Welten gleichzeitig zu bedienen und was man oft auch vorgelebt bekommt auf Social Media.
00:13:50: Nicht der Realität entspricht oder du das nicht empfiehlst.
00:13:53: und ja ich glaube auch viele Menschen die das eben sehen, die das konsumieren unter so einen Druck setzt, der ja einfach schädlich ist und nicht sein muss.
00:14:03: Absolut!
00:14:04: Welche Fähigkeiten haben dir dabei am meisten geholfen, so erfolgreich zu werden?
00:14:10: Ich mach's mal ganz plakativ.
00:14:12: Was die Disziplin oder einfach auch den Neugier, der ja am Anfang stand war es auch der Mut sein eigenes Ding zu machen?
00:14:20: oder brauchst du eine strenge Struktur, der du folgst und eine Sache nach der anderen abarbeitest?
00:14:25: was war es oder was was ganz anderes?
00:14:28: Ja also ich glaube Es sind so zwei Hauptpunkte, das eine ist die Fähigkeit zu reflektieren.
00:14:35: Und damit meine ich ganz spezifisch... es gibt eigentlich wenig Dinge, die ich tue und nicht bewusst tue.
00:14:42: Wenn ich irgendetwas mache in meinem Alltag dann mach' ich das bewusst!
00:14:46: Ich bin da selbst noch nicht wirklich bei einer Lösung angekommen weil ich letztens auch ein Video darüber machen wollte und es steht noch an meinen Entwürfen wie man dazu kommt darüber nachzudenken was man macht.
00:14:56: ... fähre ich gar nicht so eine positive Ader, sondern ein bisschen auch sowas Paranoides.
00:15:04: Dass man in gewisser Weise... ... andauernd Sorge hat an die falsche Richtung zu lenken und dadurch reflektiert was mache ich?
00:15:12: mit welchen Menschen umgebe ich mich?
00:15:14: woran arbeite ich?
00:15:15: wo lebe ich?
00:15:15: all diese Dinge konstant zu reflektieren?
00:15:19: Und so sein Leben zu designen und ich glaube diese Sorge oder diese Paranoidität kommt daher dass sich halt wirklich dass es maximal aus meinem Leben rausholen will.
00:15:30: War das bei dir schon immer so, was du schon immer eher jemand der bedachter war, der mehr über seine Handlungen nachgedacht hat?
00:15:36: Oder ist es durch die Auseinandersetzung mit deinen Themenschwerpunkten entstanden?
00:15:41: Gute Frage also.
00:15:42: ich denke... Also es ist zu hundert Prozent auch mehr mit den Themenpunkte entstanden, ganz sicher!
00:15:50: Ich glaube eine Fähigkeit, die auch ein bisschen von Kindesalter mitkommt ... die Art und Weise, wie man mit Emotionen... ...und Impulsivität umgeht.
00:16:00: Und ich denke da gibt es ja auch eine direkte Korrelation.
00:16:02: Ich habe jetzt keine Studie im Kopf aber... ...erfolg geht damit einher inwieweit du in der Lage bist... ...mit deinen Emotionen umzugehen.
00:16:09: Jemand, der ständig impulsiv und reaktiv auf sein Umfeld handelt,... ...der wird nicht in derlage sein zum Beispiel sein Ego hinten anzustellen.
00:16:17: Und zu handeln auch wenn es vielleicht gegen das Ego geht.
00:16:22: Einfaches Beispiel!
00:16:23: Wenn jemand dich kritisiert und du nicht in der Lage bist zu trennen... ...und dann impulsiv vielleicht sauer wirst, dann wird dir das Stein in den Weg legen.
00:16:32: Dann wirst du da nicht weiterkommen.
00:16:34: Zu Punkt zwei, bias towards action!
00:16:37: Also einfach eine Grundeinstellung und Fähigkeit sehr schnell einfach Dinge umsetzen zu wollen.
00:16:46: Ich merke es oft wenn ich mit meinem Team.
00:16:47: also wie es klingt für mich selbst komisch aber wir sind inzwischen auch ... ja über fünfzehn Leute.
00:16:53: Wow!
00:16:54: Mitarbeiter und es ist schon cool zu sehen, auch macht mir sehr viel Spaß... ... aber es ist immer lustig zu sehen wenn so Projekte anstehen die ich dann vorgebe in welche Richtung wir steuern und das Team dann häufig erst mal so designen möchte wie wir das jetzt machen.
00:17:12: also es möchte einen genauen Plan haben.
00:17:15: so und so bauen wird es jetzt.
00:17:17: genauso machen wir das und es sind manchen Teil noch gut.
00:17:19: aber ich sage eigentlich immer Viel besser ist es, einfach zu machen und danach die Prozesse glattzuziehen.
00:17:26: Und so ist das bei vielen Dingen im Leben.
00:17:28: Du sollst einfach erst mal handeln und dann lernst du aus dieser Handlung und kannst viel besser planen.
00:17:36: Ich glaube, das sind die beiden Punkte.
00:17:37: ...
00:17:50: hinter diesen Erfolgen, was viele gar nicht so richtig sehen.
00:17:54: Das sieht dir immer alles sehr... ... glamourös aus und auch durchaus beeindruckend.
00:17:58: aber wie fühlt sich das auch so für dich an?
00:18:00: Fühlt sich gut an!
00:18:02: Also ich...
00:18:06: Das beruhigt mich, hättest du jetzt etwas anderes gesagt?
00:18:08: Nee
00:18:08: also ich muss sagen...
00:18:11: Ich bin sehr zufrieden.
00:18:13: jedes Jahr wird eigentlich besser in meinem Leben.
00:18:17: Was ich so gemerkt habe in dieser ganzen Reise jetzt ist es oft auch einfach und das meine ich auch mit Stückchen besser.
00:18:23: Es geht gar nicht so um diese Titel- und Erfolge, aber es ist immer nur kurze Freude und es ist ein kurzes Gefühl.
00:18:31: Das was einen tatsächlich glücklicher macht... einem auch so diesen Spaß im Leben bringt, ist die Person zu der man wird.
00:18:40: Das können denn Studierende von diesem Creator oder Unternehmer Mindset Lernen unabhängig davon ob sie in die Öffentlichkeit wollen.
00:18:49: also eher welche Strukturen stecken dahinter?
00:18:53: Die Studierenden für sich nutzen können?
00:18:56: Es gibt in der Neurowissenschaft ein Konzept das nennt sich Metacognition und Metac cognition bedeutet einfach nur darüber nachzudenken, wie man besser lernt.
00:19:08: Die Tatsache dass wenn du etwas reflektierst dann sind wir wieder beim Reflektieren.
00:19:13: das heißt nämlich zum Beispiel Wie lerne ich besser?
00:19:16: Das alleine das schon deine Lernleistung verbessert.
00:19:19: indem ich darüber nachdenke wie in der Lage bin gewisse Lebensbereiche oder gewisse Fähigkeiten während dem Studium zu verbessern Verbessere Ich mich schon automatisch.
00:19:29: dazu gibt Studien diesen sehr interessant und das ist so das erste einfach sich aktiv damit auseinanderzusetzen.
00:19:35: Es klingt simpel, aber die meisten Studenten werden sich damit nicht
00:19:39: auseinandersetzen.".
00:19:40: Ich glaube da steckt total viel Wahres dran!
00:19:43: Wenn ich mich daran zurück erinnere an meine Schulzeit oder an mein Studium... ...ich habe mich da oft gefragt allein schon in der Schule ganz früh wenn uns gesagt wurde ja konzentriert euch doch mal.
00:19:54: niemand hat den Schülern mal irgendwann gesagt wie man sich konzentriet was damit wirklich gemeint ist Und darüber macht man sich glaube ich viel zu wenig Gedanken.
00:20:04: Es sind ja so ein bisschen die Basics, die irgendwie vorausgesetzt werden aber eigentlich hat es einem nie jemanden wirklich mal erklärt.
00:20:09: Absolut!
00:20:10: Ja diese gesamten Grundlagen und auch wenn man diese Grundlagen mitgibt lernt man auch gleichzeitig dazu dass man diese grundlagen auch verbessern kann optimieren kann.
00:20:21: das ist nicht darum geht.
00:20:22: also es gibt ja dieses bekannte Sprichwort Wenn ich zehn Stunden Zeit hätte ein Baum zu fällen, würde ich neun Stunden damit verbringen meine Axt zu schärfen.
00:20:30: und es ist beim Lernen genauso.
00:20:33: Und dann ist das natürlich auch heutzutage ist wenn du dein Studium abschließt nicht garantiert dass du einen Job kriegst kommt und das bedeutet dass dein five to nine die zeit die Du verbringst außerhalb deiner Haupttätigkeit egal ob du studierst oder arbeitest ist egal dass das die zeige sind die Magie passiert.
00:20:52: Ich würde jetzt nicht sagen, ich habe dich dein Studium abbringt eh nichts mehr.
00:20:55: Ich denke dass es immer noch der smarteste Weg ist momentan zu studieren und das Netzwerk mitzunehmen, Erfahrung mitzunehen und dann darauf aufzubauen.
00:21:04: aber es ist nicht der Weg der deine Zukunft entscheiden wird was entscheidet wohin du segelst in welche Richtung Du segelste was Du in Deiner Freizeit machst Und das sollte AI sein, man sollte sich mit AI beschäftigen.
00:21:22: Ich glaube dennoch, dass viele junge Menschen unter dem Druck stehen früh den richtigen Weg zu finden oder halt wirklich nach dieser Orientierung suchen.
00:21:34: Was würdest du Studierenden sagen die sich orientierungslos fühlen?
00:21:39: Also erstmal glaub ich hat man mehr Zeit als man denkt und Social Media suggeriert so ein bisschen so einen Erfolgsdruck weil man jetzt irgendwie Leute sieht.
00:21:50: Ich bin ja auch ein Beispiel dafür für jemanden, der wahrscheinlich in vielen Bereichen Glück hatte mit ein bisschen Strategie dazu.
00:22:02: und man sieht das auf Social Media und denkt halt, dass ist die Baseline.
00:22:04: Und ich glaube auch ein bisschen fleiß?
00:22:06: Bisschen fleiß natürlich ja auch.
00:22:08: aber die Leute, die jetzt nicht Erfolg hatten, sieht man nicht!
00:22:12: Du siehst es und denkst dir okay, das ist so die Basilein.
00:22:15: Und für neunneinzig, neun, neuen Prozent der Leute ist es halt einfach so dass sie ihre Passion vielleicht erst mit in den Dreißigern finden.
00:22:23: Vielleicht erst in den Vierzigern finden.
00:22:25: aber de facto entstehen zum Beispiel die meisten erfolgreichen Unternehmen oder die meiste erfolgreichen CEOs in ihren Vierzigeren und dann sieht man irgendwelche jungen Leute die halt erfolgreich sind.
00:22:39: Es ist nicht normal.
00:22:40: also das muss man sich bewusst sein.
00:22:43: Deswegen sollte man sich auch einfach Zeit geben, das herauszufinden was einem liegt und wie man übrigens herausfinden kann wo eine Person liegen könnte oder zumindest es einzugrenzen liegt tatsächlich in der Kindheit also mehr an die Kindheit zu gucken was man leichter konnte als andere was einem leichter von der Hand ging.
00:23:06: ich finde dass ist eine schöne Aufgabe für unsere Hörerinnen um mal jetzt zu reflektieren und mal selbst auf die Spurensuche zu gehen, was einem liegt.
00:23:16: Und was vielleicht ja dann ein Indikator sein könnte, wo es in der Zukunft hingehen könnte?
00:23:21: Wir machen hier Cut für heute!
00:23:24: Wir machen tatsächlich zwei Episoden hier draus, weil ich habe noch ganz viele Fragen an dich nach konkreten Tipps und Tools, um das eben, was du entwickelt hast oder du gelernt hast, anzuwenden.
00:23:36: Aber wir geben hier den Hörerinnenmal die Möglichkeit zur Reflektierung wenden, was wir gelernt haben.
00:23:42: Was hältst du davon?
00:23:43: Super!
00:23:44: Kennt gut!
00:23:45: Vielen Dank!
00:23:46: Wunderbar!
00:23:48: Liebe Hörerinnen ich empfehle euch eben genau das reflektiert mal und vielleicht schaut ihr welche Impulse ihr anwenden könnt.
00:23:55: In der nächsten Folge geht es um konkrete Tools & Techniken die Ihr im Studium und auch im Leben anwenden könnt.
00:24:02: Abonniert diesen Podcast, um keine Folge zu verpassen und lasst gerne eine Bewertung da!
00:24:07: Ich packe euch natürlich auch schon mal alle Links zu Henry's Talks zum Buch zum YouTube-Channel in die Shownotes.
00:24:14: Da könnt ihr euch damit auch ein bisschen Zeit vertreiben.
00:24:16: Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und auf Wiederhören.